CRM vs ERP:
Abgrenzung, Schnittstellen und Integration.
CRM-Software (Customer Relationship Management) steuert Interessenten, Kunden, Verkaufschancen und Service, ERP-Software (Enterprise Resource Planning) steuert Einkauf, Lager, Produktion, Auftragsabwicklung und Finanzbuchhaltung. Diese Fachseite richtet sich an Geschäftsführung, Vertriebs- und IT-Leitung im DACH-Mittelstand mit 50 bis 2.000 Mitarbeitenden, die entscheiden müssen, ob CRM und ERP getrennt laufen, ein ERP ein CRM-Modul mitbringt oder beides aus einer Suite kommt. Sie klärt, welches System welche Daten führt, über welche Schnittstellen (REST-API, OData, Webhooks, iPaaS, Dateiaustausch) beide zusammenarbeiten, welche Pflichten aus GoBD, Aufbewahrung, E-Rechnung und DSGVO folgen und was ein Integrationsprojekt kostet. Ihre dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen erhalten Sie im CRM-Matching in rund 6 Minuten, kostenlos und ohne Registrierung.
Warum die Abgrenzung von CRM und ERP
vor der Systemauswahl steht.
Laut Eurostat nutzten 2025 in der EU 46,45 % der Unternehmen ab 10 Beschäftigten ERP-Software und 28,51 % CRM-Software, bei Großunternehmen sind es 88,71 % und 65,43 %. In vielen Mittelständlern läuft also schon ein ERP, wenn das CRM hinzukommt, und beide Systeme überschneiden sich bei Kundenstamm, Angebot und Preisen. Wer die Aufgabenteilung nicht vor der Auswahl festlegt, pflegt Daten doppelt oder streitet im Projekt über die Datenhoheit. Die Grundlagen zum CRM erklärt Was ist ein CRM?, diese Seite die Schnittstelle zum ERP.
Ohne klare Abgrenzung
- Der Kunde existiert zweimal, mit zwei Schreibweisen, zwei Adressen und zwei Ansprechpartnern. Niemand weiß, welcher Eintrag stimmt.
- Der Vertrieb sieht keine offenen Posten und ruft einen Kunden an, der gerade eine Mahnung bekommen hat.
- Preise und Rabatte stehen in Excel, weil das CRM nicht an die Preislisten im ERP angebunden ist.
- Ein gewonnenes Angebot wird im ERP von Hand neu erfasst, Tippfehler und Abweichungen zwischen Angebot und Auftrag sind die Folge.
- Der Werbewiderspruch eines Kontakts landet im CRM, das Newsletter-Tool und der Serienbrief aus dem ERP versenden weiter.
- Die Lagerverfügbarkeit ist im Angebot nicht sichtbar, Liefertermine werden geschätzt.
- Im Projekt streiten Vertrieb, Buchhaltung und IT darüber, welches System führt, und die Auswahl verzögert sich.
Mit klarer Abgrenzung
- Jedes Objekt hat ein führendes System, geändert wird nur dort, das andere System erhält eine Kopie mit festem Schlüssel.
- Offene Posten, Zahlungsstatus und Umsatzhistorie erscheinen am Account im CRM, ohne dass der Vertrieb das ERP öffnet.
- Preislisten, Staffeln und Konditionen kommen aus dem ERP und fließen in das Angebot im CRM.
- Das gewonnene Angebot erzeugt den Auftrag im ERP mit denselben Positionen, Preisen und Konditionen.
- Einwilligungen und Widersprüche werden an alle Systeme weitergegeben, die Kontaktdaten für Werbung nutzen.
- Lagerbestand und Lieferstatus sind im CRM lesbar, die Zusage an den Kunden beruht auf Daten.
- Eine Integrationsmatrix hält Führung, Richtung und Auslöser je Objekt fest und ist Teil der Anforderungen.
Quellen: Eurostat, E-business integration (Referenzjahr 2025, Daten extrahiert im Mai 2026, Unternehmen ab 10 Beschäftigten) und Eurostat News vom 20. Mai 2026. Gegenüberstellung: Erfahrungswerte von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten. Stand 07.10.2026.
Sechs Unterschiede
zwischen CRM und ERP.
CRM und ERP verwalten beide Stammdaten und unterstützen Prozesse, aber mit anderem Fokus, anderen Nutzern und anderem Takt. Die sechs Dimensionen helfen, die Aufgabenteilung in Ihrem Unternehmen so zu beschreiben, dass Vertrieb, Finanzen und IT dasselbe meinen.
CRM: die Sicht auf Kunde und Chance
Ein CRM bündelt, was vor und neben dem Auftrag passiert: Interessenten (Leads), Ansprechpartner, Verkaufschancen (Opportunities), Aktivitäten, Kampagnen und Serviceanfragen (Tickets). Seine Leitfrage lautet: Welcher Kunde, welche Chance, welcher nächste Schritt? Hauptnutzer sind Vertrieb, Marketing und Service.
- Kernobjekte: Account, Kontakt, Lead, Opportunity, Aktivität, Ticket
- Kennzahlen: Pipeline, Konversion, Abschlussquote
- Änderungstakt: laufend im Tagesgeschäft
ERP: die Sicht auf Menge, Wert und Termin
Ein ERP bildet die Ressourcen des Unternehmens ab: Einkauf, Lager, Produktion, Auftragsabwicklung, Fakturierung und Finanzbuchhaltung. Seine Leitfrage lautet: Welche Ressource, welcher Auftrag, welche Buchung? Hauptnutzer sind Finanzen, Einkauf, Logistik und Produktion. Laut Eurostat wird ERP-Software in Modulen geliefert, die Planung, Einkauf, Marketing, Vertrieb, Kundenbeziehung, Finanzen und Personal verbinden können. Genau daher stammt die Überschneidung mit dem CRM.
- Kernobjekte: Artikel, Stückliste, Lagerort, Auftrag, Rechnung, Konto
- Kennzahlen: Marge, Durchlaufzeit, Lagerumschlag
- Änderungstakt: belegorientiert, mit Periodenabschluss
Kunde im CRM, Debitor im ERP
Beide Systeme kennen den Kunden, aber mit anderem Zweck. Das CRM führt Firmenhierarchie, Ansprechpartner mit Rolle, Interessen, Einwilligungen und die Kontakthistorie. Das ERP führt den Debitor mit Rechnungsadresse, Steuerdaten, Zahlungsbedingungen, Kreditlimit und Konto. Entscheidend ist ein eindeutiger Schlüssel, meist die Kundennummer, die in beiden Systemen identisch ist und nie nachträglich geändert wird.
- CRM: Beziehung, Rollen, Einwilligung, Historie
- ERP: Zahlung, Steuer, Konto, Lieferadresse
- Gemeinsam: Kundennummer als unveränderlicher Schlüssel
Artikel, Lager und Preise gehören ins ERP
Artikelstamm, Stücklisten, Einkaufspreise, Lagerbestand und Preislisten entstehen dort, wo gebucht und kalkuliert wird, also im ERP. Das CRM braucht davon eine lesende Kopie, damit Angebote ohne Excel entstehen. Variantenreiche Produkte erfordern zusätzlich einen Konfigurator, wie ihn die Seite CRM für Industrie und Maschinenbau beschreibt, und Handelsunternehmen finden Besonderheiten bei Sortiment und Shop unter CRM für Handel und E-Commerce.
- Führend im ERP: Artikel, Stückliste, Bestand, Einkaufspreis
- Im CRM nur lesen: Verkaufspreis, Verfügbarkeit, Liefertermin
- Konfigurator an der Grenze: Regeln aus PLM oder ERP
Prozesskette vom Lead zur Zahlung
Die Kette läuft vom Lead über Opportunity und Angebot zum Auftrag, weiter zu Lieferung, Rechnung und Zahlung und dann zurück in Service und Folgegeschäft. Der Auftrag ist der Übergabepunkt: Davor arbeitet das CRM, danach das ERP, nach der Lieferung braucht der Vertrieb wieder Daten aus dem ERP, etwa für Verlängerungen oder Cross-Selling. Legen Sie fest, welches Ereignis den Datenfluss auslöst, zum Beispiel die Statusänderung der Opportunity auf gewonnen.
- Übergabe CRM zu ERP: Angebot wird Auftrag
- Rückfluss ERP zu CRM: Lieferstatus, Rechnung, Zahlung
- Auslöser eindeutig definieren, nicht von Hand
Nutzer, Berechtigungen und Rhythmus
Im CRM arbeiten Außendienst, Innendienst, Marketing und Service, oft mobil und mit offenen Berechtigungen für Kontakte. Im ERP arbeiten Buchhaltung, Einkauf und Lager, mit strengen Rollen für Buchungen und Margen. Prüfen Sie deshalb, was der Vertrieb aus dem ERP sehen darf: Einkaufspreise und Margen sollten nicht automatisch jedem CRM-Nutzer offenstehen.
- Rollenkonzept für Margen und Einkaufspreise
- Rückmeldung nach Periodenabschluss einplanen
- Mobile Nutzung im CRM, Buchungsrechte im ERP
Quelle für die Modulbeschreibung von ERP: Eurostat, E-business integration. Die Gegenüberstellung der Dimensionen beruht auf den Erfahrungswerten von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten. Stand 07.10.2026.
Acht Datenobjekte,
je ein führendes System.
Für jedes Objekt entscheiden Sie drei Dinge: Welches System führt, also wo wird geändert? In welche Richtung wird kopiert? Was löst die Synchronisation aus? Ein Praxisbeispiel liefert die Dokumentation zu ERP connect von CAS genesisWorld (Stand Dezember 2016): Adressen und Projekte werden in beiden Systemen gepflegt und abgeglichen, Belege, Produkte und Produktgruppen nur im ERP. Die Karten zeigen die üblichen Festlegungen, Ihre Matrix kann abweichen.
Kundenstamm: Adresse, Debitor, Schlüssel
Der Kundenstamm ist das Objekt mit den meisten Streitfällen. Pragmatisch führt das CRM die Beziehungsdaten, das ERP die buchungsrelevanten Daten, und beide teilen die Kundennummer. Änderungen an Name und Steuerdaten sollten im ERP historisiert werden.
- Führend: CRM für Beziehung, ERP für Rechnungsdaten
- Richtung: bidirektional, feldweise geregelt
- Auslöser: Anlage im CRM oder erster Auftrag
Vom Interessenten zum Kunden
Interessenten gehören ins CRM und nicht ins ERP, denn sie verursachen keine Buchung. Erst mit dem ersten Angebot oder Auftrag wird daraus ein Debitor. Legen Sie fest, ab welcher Phase der Datensatz ans ERP geht und wie ein vorhandener Debitor erkannt wird.
- Führend: CRM bis zum Auftrag
- Richtung: CRM nach ERP bei Konvertierung
- Vorher auf Dubletten prüfen
Ansprechpartner, Einwilligung und Widerspruch
Ansprechpartner mit Rolle, Telefonnummer, Einwilligungen und Werbewidersprüchen sind CRM-Daten. Widersprüche müssen in alle Systeme gelangen, die Werbung versenden, und zwar unverzüglich (siehe DSGVO weiter unten).
- Führend: CRM
- Richtung: CRM nach ERP und Marketing-Tools
- Widerspruch als eigenes, sofort synchronisiertes Feld
Artikel und Produktkatalog
Der Artikelstamm kommt aus dem ERP, bei Variantenfertigung ergänzt um PLM-Daten. Das CRM erhält Artikelnummer, Bezeichnung, Einheit und Verkaufsstatus, damit Positionen im Angebot nicht frei getippt werden.
- Führend: ERP
- Richtung: ERP nach CRM, nur lesend
- Auslöser: Änderung oder nächtlicher Abgleich
Preislisten, Staffeln und Rabatte
Das ERP führt Preislisten, Staffeln, kundenspezifische Konditionen und Währungen. Das CRM zeigt sie im Angebot und erlaubt Rabatte nur innerhalb von Freigabegrenzen. Wo der Preis zur Laufzeit abgefragt wird, braucht das CRM ein ERP, das verfügbar ist.
- Führend: ERP
- Richtung: ERP nach CRM, bei Bedarf als Abfrage zur Laufzeit
- Freigabeworkflow für Abweichungen im CRM
Angebot im CRM, Auftrag im ERP
Das Angebot ist die Brücke: Es entsteht im CRM, wird mit Positionen und Preisen ins ERP übergeben und dort zum Auftrag. Danach führt das ERP, und die Auftragsbestätigung muss zum Angebot passen. Auftragsänderungen im ERP sollten zurück ins CRM fließen.
- Führend: CRM bis Auftrag, danach ERP
- Richtung: CRM nach ERP, Status zurück
- Auslöser: Opportunity gewonnen
Rechnung und offene Posten
Rechnungen und offene Posten entstehen im ERP und werden im CRM nur angezeigt. Der Vertrieb sieht Zahlungsstatus und Mahnstufe, bevor er ein Gespräch führt. Erzeugt das CRM selbst Rechnungen, etwa für Abos, gelten E-Rechnung und Aufbewahrung auch dort.
- Führend: ERP
- Richtung: ERP nach CRM, lesend
- Auslöser: Buchung, Zahlungseingang, Mahnlauf
Lagerbestand und Lieferstatus
Bestand und Liefertermin ändern sich im Minutentakt und gehören dem ERP. Häufig genügt ein Abruf beim Öffnen des Angebots statt einer ständigen Kopie, das vermeidet veraltete Werte.
- Führend: ERP
- Richtung: ERP nach CRM, Abruf bei Bedarf
- Aktualität im CRM sichtbar machen (Zeitstempel)
Quelle für das Beispiel zur Führung je Objekt: CAS genesisWorld, Dokumentation ERP connect und Data connect (Stand Dezember 2016, ältere Version, aktuelle Funktionen in der Demo prüfen). Die Festlegungen je Objekt sind Erfahrungswerte von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten. Stand 07.10.2026.
Getrennt, mit CRM-Modul oder Suite:
drei Wege für Ihre Systemlandschaft.
Drei Architekturen kommen im Mittelstand vor. Die richtige hängt davon ab, wie tief Ihr ERP verankert ist, wie spezialisiert Ihr Vertrieb arbeitet und wie viel IT-Kapazität Sie für Schnittstellen haben. Eine Rangliste gibt es nicht; die Kriterien für die Auswahl finden Sie unter CRM auswählen: fünf Phasen, acht Kriterien.
Best of Breed mit Schnittstelle
Spezialisiertes CRM plus bestehendes ERP, etwa Salesforce oder HubSpot
Sie behalten Ihr ERP und wählen das CRM nach den Anforderungen des Vertriebs. Das passt, wenn das ERP etabliert und teuer zu ersetzen ist, wenn Vertrieb und Marketing hohe Ansprüche an Pipeline, Automatisierung und Auswertung stellen oder wenn mehrere ERP-Systeme im Konzern existieren. Der Preis ist die Schnittstelle: Sie muss gebaut, betrieben und bei jedem Release beider Hersteller geprüft werden.
- Stärke: freie Wahl, volle CRM-Tiefe
- Grenze: Integrationsaufwand und laufender Betrieb
- Prüfen: API-Zugriff im Tarif, Konnektoren, Datenmodell
Ein Hersteller, ein Datenbestand
ERP mit eingebautem CRM, etwa weclapp oder Haufe X360
Das CRM ist Teil des ERP und greift auf denselben Kunden- und Artikelstamm zu. Eine Schnittstelle zwischen beiden entfällt, Dubletten entstehen seltener, Angebote wandeln sich ohne Bruch in Aufträge. Das passt für kleinere Unternehmen mit überschaubarem Vertriebsprozess. Grenzen zeigen sich, wenn Marketing-Automatisierung, komplexe Vertriebsteuerung oder Partnerportale gefragt sind, denn dort ist ein spezialisiertes CRM meist tiefer.
- Stärke: durchgängige Daten, ein Vertrag
- Grenze: CRM-Funktionen oft schmaler als bei Spezialisten
- Prüfen: Umfang des CRM-Moduls im gebuchten Tarif
CRM, ERP und mehr aus einer Plattform
Suiten wie TOPIX, BMD, Odoo oder ZeyOS
Suiten bündeln CRM, Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung und oft Personal in einem System. TOPIX nennt das CRM laut Profil direkt mit ERP, HR und Finance verbunden, ZeyOS vereint laut Profil CRM, ERP und Groupware und ist für bis zu fünf Benutzer kostenlos. Das passt, wenn das ERP ohnehin ersetzt wird oder eine Neugründung startet. Prüfen Sie, ob die Suite Ihre Branche abdeckt und wie offen ihre Schnittstellen für Drittsysteme sind. Eine SAP-nahe Variante ist die itmX crm suite, die laut Hersteller im SAP ERP integriert läuft.
- Stärke: gemeinsame Oberfläche und Datenbasis
- Grenze: Abhängigkeit von einem Hersteller
- Prüfen: Branchenabdeckung und Offenheit der Schnittstellen
Quellen: Profile von ZeyOS und TOPIX CRM im Katalog von Find-Your-CRM; itmX, Integration und Technologie (Herstellerangabe). Die Bewertung der Varianten beruht auf Erfahrungswerten von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten. Stand 07.10.2026.
Neun Systeme mit ERP-Bezug
im direkten Vergleich.
Die Auswahl ist kuratiert, nicht bezahlt und keine Rangliste. Sie zeigt zwei internationale Plattformen, die ein ERP anbinden, und sieben Systeme, die CRM und ERP in einem Produkt, einer Suite, einer SAP-nahen Lösung oder über einen eigenen ERP-Konnektor verbinden. Ein Haken steht nur, wo die Aussage auf der Herstellerseite oder in der Herstellerdokumentation belegt ist, alles andere sollten Sie in der Demo prüfen. Weitere Kandidaten aus über 150 CRM-Systemen liefert das CRM-Matching, die Marktsegmente erklärt der CRM-Anbietervergleich.
| Anbieter | Segment | Preis ab | Verhältnis zum ERP | Datenaustausch laut Hersteller | Hosting und Betrieb | Profil |
|---|---|---|---|---|---|---|
| SalesforceCloud-CRM-Plattform, ERP über Connect oder MuleSoft | Enterprise | ab 25 €/Nutzer/Mo (Starter Suite) | ≈ getrenntes CRM, ERP-Daten werden angebunden | ✓ Salesforce Connect bindet ERP-Daten per OData 2.0, 4.0 und 4.01 als externe Objekte ein, MuleSoft-Konnektor für OData-APIs von SAP S/4HANA (separates Produkt) | ✓ Cloud-Plattform des Herstellers | Zum Profil → |
| HubSpot CRMCloud-CRM mit Marketing, Vertrieb und Service | Mittelstand | ab 0 €, Professional 90 €/Lizenz/Mo | ≈ getrenntes CRM, ERP über Connectoren, Haufe X360 bietet einen HubSpot-Connector | ✓ Webhooks-API, laut Preisseite bidirektionale Synchronisation mit Dutzenden Apps (auch im Free-Tarif), Dublettenmanager ab Professional | ✓ Cloud-Plattform des Herstellers | Zum Profil → |
| OdooOpen-Source-Suite aus Apps, CRM und ERP | Mittelstand | Preisrechner des Herstellers, in USD | ✓ CRM und ERP-Anwendungen auf einer Plattform, Apps frei kombinierbar | ✓ External JSON-2 API ab Version 19.0, XML-RPC und JSON-RPC entfallen ab Odoo 22 (Herbst 2028), API-Zugriff nur in Custom-Plänen | ✓ Cloud, Odoo.sh oder On-Premise | Zum Profil → |
| weclappCloud-ERP mit CRM, Fibu und Warenwirtschaft | KMU | CRM ab 68 €/Nutzer/Mo netto | ✓ ERP mit eingebautem CRM, im Paket ERP Dienstleistung inklusive CRM, Projektmanagement und API-Zugriff | ✓ REST-API mit benutzerspezifischem Token, Webhooks je Entität mit Wiederholversuchen nach 1, 5, 30 Minuten, 5 Stunden und 1 Tag | ✓ Cloud-Lösung | Zum Profil → |
| Haufe X360Cloud-ERP mit CRM-Modul | Mittelstand | Beispiel mit CRM ab 102 €/Nutzer/Mo, mind. 449 €/Mo | ✓ ERP mit CRM-Modul (Lead, Opportunity, Kampagnen, Angebot, Ticketing) | ✓ über 60 Schnittstellen, darunter CRM-Connectoren zu HubSpot, Salesforce, Zoho CRM und Sage CRM, HubSpot-Connector bidirektional | ✓ Cloud-ERP | Zum Profil → |
| CAS genesisWorldDACH-CRM mit ERP connect | Mittelstand | auf Anfrage | ✓ ERP connect und Data connect gleichen Adressen, Projekte und weitere Daten mit ERP-Systemen ab, Belege und Produkte können im ERP bleiben | ✓ Abgleich über ODBC mit Konfigurationsdatei und Field Mapping, Erweiterung Duplicate Finder pro für Dubletten | ≈ Betriebsform in der Demo prüfen | Zum Profil → |
| BMD CRMCRM der BMD-Business-Software, Österreich | Mittelstand | auf Anfrage | ✓ laut Produktfolder gemeinsame Stammdaten mit Fakturierung und Buchhaltung | ✓ laut Produktfolder dokumentiert das Kontaktjournal die Kommunikation, im Telefonprotokoll sind Stammdaten, Konto, offene Posten und Aufträge abrufbar | ✓ BMD Cloud laut Hersteller verfügbar | Zum Profil → |
| itmX crm suiteSAP-integriertes CRM, Tochter von NTT DATA | Mittelstand | auf Anfrage | ✓ laut Hersteller vollständig im SAP ERP integriert (ECC oder S/4HANA), ohne Schnittstellen | ✓ Anbindung an Microsoft 365, darunter Teams, Outlook, SharePoint und Power Platform | ≈ Betriebsform in der Demo prüfen | Zum Profil → |
| TOPIX CRMCRM der TOPIX-Plattform mit ERP, HR und Finance | Mittelstand | CRM 33 bis 45 €/Named User/Mo, je nach Laufzeit | ✓ CRM direkt mit ERP, HR und Finance verbunden | ✓ Schnittstellen zu DATEV, UPS und DHL sowie zu Shopsystemen wie Shopware und WooCommerce | ✓ On-Premises oder Cloud | Zum Profil → |
Preise laut Herstellerseiten, Stand 07.10.2026, netto soweit angegeben: Salesforce (Starter Suite 25 €, monatliche oder jährliche Abrechnung), HubSpot (Professional 90 € je Lizenz und Monat bei jährlicher Abrechnung), weclapp (CRM-Einzellizenz ab 68 €, netto zuzüglich Mehrwertsteuer), Haufe X360 (unverbindliche Beispielkonfiguration laut Preisliste vom 19.11.2025). Odoo nennt Preise nur in einem Rechner in USD und verlangt für den API-Zugriff einen Custom-Plan. TOPIX nennt ein Abomodell je Named User und Monat (CRM 33 € bei 48 Monaten bis 45 € bei 1 Monat Laufzeit, zuzüglich Mehrwertsteuer, Beträge für on-premises, Hosting in der TOPIX cloud ab 2 Usern); CAS genesisWorld, BMD und itmX nennen auf den geprüften Seiten keine Preise. Weitere Quellen: Salesforce Help zu Salesforce Connect, MuleSoft SAP S/4HANA OData Connector, HubSpot Duplikate, HubSpot Webhooks, weclapp API, weclapp Webhooks, Odoo External JSON-2 API, Odoo External RPC API, Haufe X360 Schnittstellen, CAS ERP connect und Data connect (Stand Dezember 2016), CAS Erweiterungen, BMD Paketfolder CRM, itmX, TOPIX. Mehr zu den Systemen in den Profilen.
Sechs Wege,
CRM und ERP zu verbinden.
Welche Technik passt, hängt von Datenmenge, Aktualitätsanspruch, Hersteller und IT-Kapazität ab. Die meisten Projekte kombinieren mehrere Wege: Stammdaten per API, Statusmeldungen per Webhook, Massendaten per Datei. Eine Migration aus einem Altsystem beschreibt CRM migrieren: Risiken, Vorgehen und Checkliste.
REST-API: der Standardweg
Eine REST-API (Representational State Transfer) lässt ein System Datensätze über HTTP lesen, anlegen und ändern, meist im JSON-Format. Sie ist der übliche Weg für Kunde, Artikel, Angebot und Auftrag, weil beide Seiten dokumentierte Endpunkte haben. weclapp stellt eine REST-API bereit, Odoo ab Version 19.0 die External JSON-2 API mit Bearer-Authentifizierung per API-Schlüssel. Prüfen Sie im Vertrag, ob der API-Zugriff im Tarif enthalten ist: Bei weclapp ist er ab dem Paket ERP Dienstleistung aufgeführt, bei Odoo gibt es ihn laut Dokumentation nur in Custom-Plänen.
- API-Token nicht an Personen binden, ein technischer Benutzer ist robuster, weil weclapp-Token benutzerspezifisch sind
- Versionswechsel einplanen: Odoo kündigt das Ende von XML-RPC und JSON-RPC für Odoo 22 (Herbst 2028) an
- Mengen- und Zeitlimits des Herstellers vorab klären
OData: standardisierte Abfrage ohne Kopie
OData (Open Data Protocol) ist laut OASIS ein ISO/IEC-genehmigter Standard für RESTful APIs mit einheitlichen URL-Konventionen, Abfrageoptionen und Metadaten, Version 4.01 wurde am 23. April 2020 als OASIS Standard verabschiedet. Salesforce Connect nutzt OData 2.0, 4.0 oder 4.01, um Daten aus einem ERP-System als externe Objekte anzuzeigen, ohne sie zu kopieren. Das vermeidet Dubletten, macht das CRM aber zur Laufzeit vom ERP abhängig: Fällt das ERP aus, fehlen die Daten auch im Angebot.
- Gut für Rechnungen, offene Posten und Lagerbestand als Anzeige
- Weniger geeignet für Auswertungen über CRM- und ERP-Daten gemeinsam
- SAP S/4HANA stellt OData-APIs bereit, laut MuleSoft für Cloud und On-Premise
Webhooks: Ereignis statt Dauerabfrage
Bei einem Webhook meldet ein System eine Änderung selbst per HTTP-Aufruf an eine hinterlegte Adresse, statt dass das andere System ständig nachfragt. weclapp richtet Webhooks je Entität für die Ereignisse erstellt, geändert und gelöscht ein und überträgt nur Entitäts-ID, Name und Typ; erreicht der Aufruf sein Ziel nicht, wiederholt weclapp nach 1, 5 und 30 Minuten, 5 Stunden und einem Tag und deaktiviert den Webhook danach. HubSpot beschreibt in der Entwicklerdokumentation ein neues Webhook-Verfahren mit Journal (Beta), das OAuth 2.0 verlangt.
- Daten nach dem Ereignis per API nachladen, weil nur die ID mitkommt
- Verarbeitung so bauen, dass doppelt eintreffende Meldungen keinen Schaden anrichten
- Deaktivierte Webhooks überwachen, sonst bricht der Fluss unbemerkt ab
iPaaS und Middleware
Eine iPaaS (Integration Platform as a Service) ist eine Cloud-Plattform, die Datenflüsse zwischen Systemen mit fertigen Konnektoren, Zuordnungsregeln und Überwachung steuert. Ein Beispiel ist MuleSoft, dessen Konnektor die OData-APIs von SAP S/4HANA Cloud und On-Premise anspricht und Entitäten anlegen, lesen, ändern, löschen und im Stapel verarbeiten kann. Eine iPaaS lohnt, sobald mehr als zwei Systeme beteiligt sind, Transformationen komplex werden oder Sie Fehlerbehandlung und Protokolle zentral wollen. Ihre Lizenz kommt zu den Projektkosten hinzu.
- Sinnvoll ab drei Systemen oder komplexer Datenumformung
- Zentrales Monitoring und Wiederholung bei Fehlern
- Lizenz und Betrieb als eigener Kostenblock einplanen
Hersteller-Konnektoren und native Kopplung
Manche Hersteller liefern die Verbindung mit. Microsoft beschreibt Dual-write als Infrastruktur, die Finance-and-Operations-Apps und Dataverse bidirektional und nahezu in Echtzeit verbindet. Haufe X360 nennt über 60 Schnittstellen, darunter Connectoren zu HubSpot und Salesforce. SMARTCRM nennt auf seiner Schnittstellenseite ERP-Anbindungen an abas, Infor, Microsoft Dynamics, proALPHA, SAP, SAP Business One, Sage und APplus. Hersteller-Konnektoren sparen Entwicklung, decken aber meist nur Standardobjekte ab.
- Abdeckung der eigenen Felder und Objekte vor dem Kauf prüfen
- Wartung und Versionsstände des Konnektors vertraglich klären
- Eigene Erweiterungen am ERP können Standardkonnektoren aushebeln
Dateiaustausch und Datenbankverbindung
Wo keine API existiert, bleiben der Austausch von CSV- oder XML-Dateien und die direkte Datenbankverbindung. CAS genesisWorld gleicht laut Dokumentation üblicherweise über ODBC ab, mit einer Konfigurationsdatei je Datensatztyp und Richtung, einer Stylesheet-Datei für das Field Mapping und einer Tabelle, die jeden abgeglichenen Datensatz protokolliert. Das Verfahren kommt ohne API aus, arbeitet laut CAS aber regelmäßig statt in Echtzeit und erzeugt mehr Pflegeaufwand. Auch der ERP-Fahrplan zählt: SAP hat die Mainstream-Wartung der Business Suite 7 bis Ende 2027 und eine optionale Extended-Wartung bis Ende 2030 angekündigt, für S/4HANA bis Ende 2040 (Mitteilung vom 4. Februar 2020).
- Geeignet für Massendaten und Altsysteme
- Fehlerprotokoll und Wiederanlauf vorab definieren
- ERP-Migrationen mit dem CRM-Projekt abstimmen, damit sich beide nicht blockieren
Quellen: OASIS, OData Version 4.01 und OData.org; Salesforce Help zu OData-Adaptern; MuleSoft SAP S/4HANA OData Connector; weclapp API; weclapp Webhooks; HubSpot Webhooks; Odoo External JSON-2 API; Odoo External RPC API; Microsoft Dual-write; Haufe X360 Schnittstellen; SMARTCRM Schnittstellen; CAS ERP connect und Data connect (Stand Dezember 2016); SAP News vom 4. Februar 2020. Die Einordnung, wann welcher Weg passt, beruht auf Erfahrungswerten von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten. Stand 07.10.2026.
Sechs Pflichten,
die jede Integration berührt.
Sobald CRM und ERP Daten austauschen, gelten Regeln für Buchführung, Aufbewahrung, Rechnungen, Datenschutz und Mitbestimmung. Die folgenden Hinweise nennen die Normen und Quellen, ersetzen aber keine Rechtsberatung: Klären Sie die Umsetzung mit Steuerberatung, Datenschutzbeauftragten und gegebenenfalls Betriebsrat.
GoBD: Unveränderbarkeit und Historie
Die GoBD sind ein BMF-Schreiben vom 28. November 2019, zuletzt geändert am 14. Juli 2025. Sie verlangen, dass Buchungen und Aufzeichnungen nicht so verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist (Rz. 58 und 59). Beispiel 4 im Schreiben beschreibt einen Fakturierungsfall ohne Historisierung der Stammdaten: Nach Umfirmierung eines Kunden und geändertem Steuersatz lässt sich die Übereinstimmung abgesandter Rechnungen mit dem Original nicht mehr sicherstellen. Ob Ihr CRM selbst unter die GoBD fällt, hängt davon ab, ob dort aufbewahrungspflichtige Unterlagen entstehen, etwa Angebote oder Verträge; im Zweifel klärt das die Steuerberatung.
- Änderungen am Kundenstamm im ERP historisieren und protokollieren
- Verfahrensdokumentation je DV-System (Rz. 151), Datenflüsse zwischen CRM und ERP einbeziehen
- Bei Systemwechsel Datenübernahme und Altdaten regeln (Rz. 142)
Fristen nach § 147 AO und § 257 HGB
Nach § 147 Abs. 3 AO sind Bücher und Aufzeichnungen zehn Jahre, Buchungsbelege acht Jahre und die sonstigen Unterlagen, darunter empfangene und abgesandte Handels- oder Geschäftsbriefe, sechs Jahre aufzubewahren; § 257 Abs. 4 HGB nennt dieselben Fristen. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres (§ 147 Abs. 4 AO). Elektronisch gespeicherte Unterlagen müssen jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar sein (§ 147 Abs. 2 AO), und die Finanzbehörde kann bei einer Außenprüfung Einsicht in die Daten verlangen (§ 147 Abs. 6 AO).
- Angebote und Auftragsbestätigungen können Handelsbriefe sein, Rechnungen sind Buchungsbelege
- Aufbewahrung im ERP oder Archiv statt im veränderbaren CRM-Datensatz
- Lösch- und Aufbewahrungskonzept für beide Systeme abstimmen
E-Rechnung: Pflicht zum Empfang seit 2025
Laut BMF müssen inländische Unternehmen seit dem 1. Januar 2025 E-Rechnungen empfangen können, ein E-Mail-Postfach genügt dafür. Beim Ausstellen gilt bis 31. Dezember 2026 eine Übergangsfrist für alle, bei einem Vorjahresumsatz bis 800.000 Euro bis Ende 2027. Eine E-Rechnung folgt der Normenreihe EN 16931 mit strukturiertem XML, in Deutschland üblich sind XRechnung und ZUGFeRD ab Version 2.0.1 (ohne die Profile MINIMUM und BASIC-WL). Erzeugt Ihr CRM Rechnungen, etwa für Abonnements oder Serviceeinsätze, muss das Format passen; meist übernimmt das ERP diese Aufgabe.
- Für Unternehmen über 800.000 Euro Vorjahresumsatz endet die Übergangsfrist am 31. Dezember 2026
- Rechnungserzeugung an einer Stelle bündeln
- Empfang und Archivierung im Prozess mitdenken
DSGVO: Auftragsverarbeitung und Verzeichnis
Ein Cloud-CRM oder Cloud-ERP verarbeitet Daten in der Regel im Auftrag. Auftragsverarbeiter ist nach Art. 4 Nr. 8 DSGVO, wer personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet, er ist nach Art. 29 DSGVO weisungsgebunden, und Art. 28 DSGVO verlangt einen Vertrag. Laut DSK-Kurzpapier Nr. 13 kennt die DSGVO die frühere Figur der Funktionsübertragung nicht. Die neue Verbindung bilden Sie im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten ab (Art. 30 DSGVO, DSK-Kurzpapier Nr. 1). Ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO nötig ist, hängt vom Risiko ab, das DSK-Kurzpapier Nr. 5 erläutert die Prüfung.
- Vertrag nach Art. 28 DSGVO mit CRM- und ERP-Anbieter und mit dem Integrationsdienstleister
- Datenfluss mit Zweck und Empfängern im Verzeichnis ergänzen
- Serverstandort und Unterauftragsverarbeiter je Anbieter erfragen
Berichtigung, Löschung und Werbewiderspruch synchronisieren
Das Prinzip der Richtigkeit steht in Art. 5 Abs. 1 lit. d DSGVO, das DSK-Kurzpapier Nr. 18 nennt einen fehlerhaften Eintrag als Beispiel für ein Risiko. Die Löschpflicht nach Art. 17 entfällt nach Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, etwa durch Aufbewahrung. Werbewidersprüche nach Art. 21 Abs. 3 DSGVO sind laut DSK-Orientierungshilfe zur Direktwerbung unverzüglich umzusetzen, und für Werbemaßnahmen sind jederzeit aktuelle Datenbestände zu verwenden. Ein Widerspruch im CRM muss deshalb jedes System erreichen, das Werbung versendet.
- Löschung im CRM, Aufbewahrung der Belege im ERP getrennt regeln
- Widerspruch und Einwilligung als sofort synchronisierte Felder
- Fehlerhafte Datensätze mit Korrektur an beide Systeme zurückmelden
Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG
Der Betriebsrat hat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitzubestimmen bei Einführung und Anwendung technischer Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen, soweit keine gesetzliche oder tarifliche Regelung besteht. Eine CRM-ERP-Kopplung kann Vertriebskennzahlen wie Umsatz, Angebotsquote oder Besuchsberichte personenbezogen zusammenführen. Schließen Sie die Betriebsvereinbarung vor dem Pilot ab und beschreiben Sie Zweck, Auswertungen und Zugriffe.
- Auswertungen auf Teamebene statt auf Personenebene prüfen
- Zugriffsrechte und Protokollierung festschreiben
- Betriebsrat früh einbinden, nicht erst beim Rollout
Quellen: BMF-Schreiben GoBD (Anhang 33 AO-Anwendungserlass); BMF-Schreiben vom 14. Juli 2025, 2. Änderung der GoBD; § 147 AO; § 257 HGB; BMF, FAQ zur E-Rechnung; DSK-Kurzpapiere Nr. 1, Nr. 5, Nr. 13, Nr. 18 und Nr. 11 (Kurzpapiere stehen unter dem Vorbehalt einer abweichenden Auslegung durch den Europäischen Datenschutzausschuss); DSK-Orientierungshilfe zur Direktwerbung, Februar 2022; § 87 BetrVG. Die Wortlaute der DSGVO-Artikel auf EUR-Lex wurden nicht geöffnet, die Artikelangaben beruhen auf den genannten DSK-Dokumenten. Stand 07.10.2026.
Rechenbeispiel Integrationsprojekt
für 40 CRM-Nutzer und ein ERP.
Rechenbeispiel von Find-Your-CRM, kein Angebot eines Herstellers: Ein Mittelständler bindet ein CRM mit 40 Nutzern bidirektional an ein bestehendes ERP an, mit den Objekten Kunde, Artikel, Preise, Angebot und Auftrag sowie Rechnungsstatus. Die Spannen sind Erfahrungswerte von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten und stimmen mit der Annahme auf der Seite CRM für Industrie und Maschinenbau überein (12.000 bis 25.000 € einmalig, 3.000 bis 8.000 € laufend je Jahr). Lizenzen von CRM und ERP sowie interne Personalkosten sind nicht enthalten.
| Kostenblock | Annahme | Einmalig | Laufend pro Jahr | Summe 3 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Konzept und ZuordnungIntegrationsmatrix | Führung je Objekt, Feldzuordnung, Schlüssel, Dokumentation der Datenflüsse | 2.000 bis 4.000 € | 0 € | 2.000 bis 4.000 € |
| SchnittstelleAPI oder Konnektor | Fünf Objekte, Fehlerbehandlung, Protokoll, Test gegen Sandbox | 6.000 bis 12.000 € | 0 € | 6.000 bis 12.000 € |
| Datenbereinigungvor dem Go-live | Dubletten zusammenführen, Schlüssel vergeben, Pflichtfelder füllen | 2.000 bis 4.000 € | 0 € | 2.000 bis 4.000 € |
| Test und Go-livemit Fachbereich | Abnahmefälle von Angebot bis Rechnungsstatus, Pilotbegleitung | 2.000 bis 5.000 € | 0 € | 2.000 bis 5.000 € |
| BetriebÜberwachung und Pflege | Monitoring, Fehlerbehebung, Anpassung an Releases und API-Änderungen | 0 € | 3.000 bis 8.000 € | 9.000 bis 24.000 € |
| GesamtSumme der Zeilen oben | 40 Nutzer, 3 Jahre, ohne iPaaS-Lizenz | 12.000 bis 25.000 € | 3.000 bis 8.000 € | 21.000 bis 49.000 € |
| Option iPaaSMiddleware | Lizenz laut Anbieter, abhängig von Datenmenge und Zahl der Konnektoren | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage |
Rechenbeispiel von Find-Your-CRM, Erfahrungswerte aus Auswahlprojekten, keine Herstellerpreise. Die Summe über drei Jahre ergibt sich aus der einmaligen Spanne plus dreimal der laufenden Spanne. Variationen: Ein Konnektor des Herstellers senkt den Entwicklungsanteil, ein ERP-Wechsel im Projektzeitraum erhöht Test und Abstimmung. Stand 07.10.2026.
Was 40 Nutzer pro Jahr kosten:
Listenpreise im Vergleich.
Die Lizenzbasis hängt stark von der Architektur ab. Reine CRM-Angebote wie Salesforce und HubSpot setzen ein vorhandenes ERP voraus und brauchen eine Integration. weclapp und Haufe X360 enthalten ERP-Funktionen und CRM in einem Preis, sind also mit dem CRM-Teil allein nicht vergleichbar. Die Tabelle multipliziert die Listenpreise der Preisseiten mit 40 Nutzern und 12 Monaten.
| Angebot | Preis je Nutzer und Monat | 40 Nutzer pro Jahr | Enthalten laut Preisseite |
|---|---|---|---|
| Salesforce Starter Suitemonatliche oder jährliche Abrechnung | 25 € | 12.000 € | Lead-, Account-, Kontakt- und Opportunity-Management |
| Salesforce Pro Suitejährliche Abrechnung | 100 € | 48.000 € | Anpassung und Automatisierung, Angebotserstellung und Prognosen |
| HubSpot Professionaljährliche Abrechnung | 90 € | 43.200 € | Dublettenmanager, Onboarding ist verpflichtend, Preis dafür steht nicht auf der Seite |
| weclapp ERP Dienstleistungnetto, jährlich 86 €, monatlich 95 € | 86 € bis 95 € | 41.280 € bis 45.600 € | CRM, Zeiterfassung, Projektmanagement, API-Zugriff, Fibu und Banking, E-Rechnung |
| weclapp CRM-Einzellizenznetto, ab | ab 68 € | ab 32.640 € | CRM als einzelne Lizenz, Umfang im Tarif prüfen |
| Haufe X360, Beispiel mit CRMunverbindlich, Preisliste 19.11.2025 | ab 102 € | ab 48.960 € | Auftrags- und Bestellmanagement, Dokumentenmanagement, Fibu und Controlling, CRM, Mindestbuchung 449 € im Monat |
| TOPIX CRM-UserAbo je Named User, zzgl. MwSt, 48 bis 1 Monat Laufzeit | 33 € bis 45 € | 15.840 € bis 21.600 € | Adressverwaltung, Kontaktmanagement, Termine und Aufgaben, Textverarbeitung, Formulardesigner, E-Mail-Client, DMS, Customizing |
Quellen, Stand 07.10.2026: Salesforce, HubSpot, weclapp, Haufe X360, TOPIX (Spanne: 33 € bei 48 Monaten Laufzeit bis 45 € bei 1 Monat, Beträge für on-premises). Reine Multiplikation der Listenpreise ohne Rabatte, Zusatzmodule und Mehrwertsteuer. Die Angebote unterscheiden sich im Funktionsumfang: Salesforce, HubSpot und der TOPIX CRM-User enthalten kein ERP, weclapp und Haufe X360 schon. Odoo, CAS genesisWorld, BMD und itmX nennen auf den geprüften Seiten keine Listenpreise, Odoo nur einen Rechner in USD. Mehr zu Preismodellen unter Preise und Modelle.
CRM und ERP verbinden
in sieben Schritten.
Die Schritte ergänzen die allgemeine Methodik von Find-Your-CRM um die Besonderheiten der ERP-Anbindung. Phasen, Rollen und Erfolgsfaktoren beschreibt CRM einführen: Phasen, Rollen und Erfolgsfaktoren, die Auswahl CRM auswählen.
Ausgangslage und Ziel klären
Halten Sie fest, welche Systeme heute laufen, wo Daten doppelt gepflegt werden und welche Prozesse leiden, etwa Angebot zu Auftrag oder Zahlungsstatus im Vertrieb. Benennen Sie ein messbares Ziel wie weniger Neuerfassungen oder eine geschlossene Auftragskette. Beteiligen Sie Vertrieb, Finanzen, IT und Datenschutz von Anfang an.
Führendes System je Objekt festlegen
Erstellen Sie die Integrationsmatrix für Kunde, Interessent, Kontakt, Artikel, Preise, Angebot, Auftrag, Rechnung und Lager: führendes System, Richtung, Auslöser und Schlüssel. Klären Sie, wer fachlich für die Datenqualität jedes Objekts verantwortlich ist.
Architektur wählen
Entscheiden Sie zwischen getrennten Systemen, ERP mit CRM-Modul und Suite, anhand von Anforderungstiefe im Vertrieb, vorhandenem ERP und IT-Kapazität. Berücksichtigen Sie anstehende ERP-Migrationen, damit sich beide Projekte nicht blockieren.
Schnittstellentyp und Anforderungen bestimmen
Legen Sie je Objekt fest, ob eine API, ein Webhook, eine Abfrage zur Laufzeit oder ein Dateiabgleich passt. Prüfen Sie, ob der API-Zugriff im Tarif beider Systeme enthalten ist, welche Limits gelten und wie Fehler behandelt werden. Das CRM-Matching erzeugt aus Ihrer Unternehmens-URL ein Anforderungsprofil und in rund 6 Minuten eine dokumentierte Shortlist.
Szenario-Demos mit Ihren Daten
Lassen Sie drei bis fünf Kandidaten Ihre Kette durchspielen: Kunde anlegen, Angebot mit ERP-Preis erstellen, Auftrag übergeben, Rechnungsstatus zurückmelden. Verwenden Sie Ihre Artikel und Preise statt Demodaten. Im Selection Portal bewerten Vertrieb, Marketing und Service gemeinsam.
Daten bereinigen und Pilot starten
Bereinigen Sie Dubletten und vergeben Sie Schlüssel vor dem ersten Abgleich. Starten Sie mit einer Region oder Produktlinie und einer stabilen Schnittstelle für Kunde, Preise und Auftrag. Schließen Sie parallel die Betriebsvereinbarung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG und den Vertrag nach Art. 28 DSGVO ab.
Betrieb, Dokumentation und Kennzahlen
Überwachen Sie die Schnittstelle mit Alarm bei Fehlern, dokumentieren Sie die Datenflüsse in der Verfahrensdokumentation und planen Sie Anpassungen bei Releases ein. Messen Sie, ob die Ziele erreicht sind, etwa Dublettenquote, Durchlaufzeit von Angebot zu Auftrag und Zahl manueller Korrekturen.
Die Schrittfolge beruht auf Erfahrungswerten von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten. Stand 07.10.2026.
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Was ist der Unterschied zwischen CRM und ERP?
Ein CRM steuert die Beziehung zu Interessenten und Kunden: Kontakte, Verkaufschancen, Aktivitäten, Kampagnen und Service. Ein ERP steuert die Ressourcen: Einkauf, Lager, Produktion, Auftragsabwicklung, Fakturierung und Finanzbuchhaltung. Das CRM fragt, welcher Kunde und welche Chance anstehen, das ERP, welcher Auftrag und welche Buchung. Beide überschneiden sich bei Kundenstamm, Angebot und Preisen, deshalb braucht jedes Objekt ein führendes System.
Braucht ein mittelständisches Unternehmen CRM und ERP?
Das hängt vom Geschäftsmodell ab. Ein ERP wird gebraucht, sobald Aufträge, Bestände und Buchhaltung strukturiert abgebildet werden müssen, ein CRM, sobald Interessenten und Verkaufschancen von mehreren Personen koordiniert werden. Laut Eurostat nutzten 2025 in der EU 41 % der kleinen und 89 % der großen Unternehmen ERP, bei CRM waren es 25 % und 65 %. Viele kleinere Unternehmen decken beides mit einem ERP samt CRM-Modul ab.
Welches System ist führend für Kundenstammdaten?
Bewährt ist ein Muster: Das CRM führt Beziehungsdaten wie Ansprechpartner, Rollen und Einwilligungen, das ERP die buchungsrelevanten Daten wie Rechnungsadresse, Steuerdaten und Zahlungsbedingungen. Beide teilen eine unveränderliche Kundennummer. Interessenten bleiben im CRM, bis ein Angebot oder Auftrag einen Debitor im ERP erfordert. Halten Sie die Festlegung in einer Integrationsmatrix fest.
Wie werden CRM und ERP technisch verbunden?
Üblich sind REST-API, OData, Webhooks, eine iPaaS (Integration Platform as a Service), Hersteller-Konnektoren sowie Dateiaustausch oder ODBC. Die meisten Projekte kombinieren mehrere, etwa Stammdaten per API und Statusmeldungen per Webhook. Entscheidend sind Aktualitätsanspruch, Datenmenge, der API-Zugriff im jeweiligen Tarif und die IT-Kapazität für den Betrieb. Die Typen beschreibt der Abschnitt Schnittstellen.
Was kostet die Integration von CRM und ERP?
Für eine bidirektionale Anbindung mit 40 CRM-Nutzern und fünf Objekten liegen die Erfahrungswerte von Find-Your-CRM bei 12.000 bis 25.000 € einmalig und 3.000 bis 8.000 € laufend je Jahr, über drei Jahre bei 21.000 bis 49.000 €. Lizenzen, interne Personalkosten und eine iPaaS-Lizenz sind nicht enthalten. Hersteller-Konnektoren senken den Entwicklungsanteil, Sonderanpassungen am ERP erhöhen ihn. Verbindliche Preise nennen nur die Anbieter.
Ist ein ERP mit CRM-Modul eine Alternative zu einem eigenen CRM?
Ja, wenn der Vertriebsprozess überschaubar ist: Das Modul nutzt denselben Kunden- und Artikelstamm, eine Schnittstelle entfällt, Angebote werden ohne Bruch zu Aufträgen. Haufe X360 listet etwa Lead-Management, Opportunity-Management, Kampagnen, Angebote und Ticketing, weclapp bietet CRM im Paket ERP Dienstleistung. Bei Marketing-Automatisierung, komplexer Vertriebssteuerung oder Partnerportalen ist ein spezialisiertes CRM meist tiefer, prüfen Sie das in der Demo.
Welche CRM-Systeme bieten einen engen ERP-Bezug?
Verglichen werden Salesforce, HubSpot, Odoo, weclapp, Haufe X360, CAS genesisWorld, BMD CRM, itmX crm suite und TOPIX CRM. Weitere Systeme mit ERP-Bezug im Katalog sind zum Beispiel ZeyOS, SMARTCRM und APplus. Eine dokumentierte Shortlist erhalten Sie im CRM-Matching, den Bestand zeigt der Katalog.
Fällt ein CRM unter die GoBD?
Die GoBD gelten für Bücher, Aufzeichnungen und Unterlagen, die nach § 147 AO aufbewahrungspflichtig sind. Ein CRM fällt darunter, soweit dort solche Unterlagen entstehen oder verwaltet werden, etwa Angebote, Verträge oder Handelsbriefe. Das BMF-Schreiben verlangt unter anderem nachvollziehbare Änderungen und eine Verfahrensdokumentation je DV-System. Ob Ihr CRM betroffen ist, beurteilt die Steuerberatung anhand Ihrer Prozesse.
Wie lange müssen Daten aus CRM und ERP aufbewahrt werden?
Nach § 147 Abs. 3 AO gelten zehn Jahre für Bücher und Aufzeichnungen, acht Jahre für Buchungsbelege und sechs Jahre für sonstige Unterlagen wie Handels- und Geschäftsbriefe; § 257 Abs. 4 HGB nennt dieselben Fristen. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres. Reine Vertriebsdaten ohne Belegfunktion unterliegen ihr nicht automatisch, für sie gelten Datenminimierung und Speicherbegrenzung. Legen Sie ein Lösch- und Aufbewahrungskonzept für beide Systeme fest.
Was ändert die E-Rechnung an der CRM-ERP-Integration?
Seit 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Beim Ausstellen läuft bis 31. Dezember 2026 eine Übergangsfrist für alle, bei einem Vorjahresumsatz bis 800.000 Euro bis Ende 2027. Rechnungen sollten deshalb an einer Stelle im EN-16931-Format entstehen, meist im ERP, und das CRM zeigt Status und Link an. Erzeugt Ihr CRM selbst Rechnungen, etwa für Abonnements, muss dort das Format stimmen.
Wie vermeiden wir Dubletten zwischen CRM und ERP?
Vergeben Sie vor dem ersten Abgleich eine eindeutige, unveränderliche Kundennummer, bereinigen Sie den Bestand und legen Sie fest, welches System neue Datensätze anlegen darf. Technische Hilfen gibt es: HubSpot vergleicht Eigenschaften täglich und bietet den Dublettenmanager ab Professional, CAS die Erweiterung Duplicate Finder pro. Die CAS-Dokumentation behandelt nicht eindeutige Schlüssel und den Vergleich mit vorhandenen Datensätzen in eigenen Kapiteln.
Brauchen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Meist ja. Wer personenbezogene Daten im Auftrag eines Verantwortlichen verarbeitet, ist Auftragsverarbeiter nach Art. 4 Nr. 8 DSGVO, und Art. 28 DSGVO verlangt einen Vertrag. Das betrifft Anbieter von Cloud-CRM und Cloud-ERP ebenso wie einen Dienstleister, der die Schnittstelle betreibt. Prüfen Sie den Vertrag auf Weisungsbindung, Unterauftragsverarbeiter und Serverstandort.
Muss der Betriebsrat der Integration zustimmen?
Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat mitzubestimmen bei technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, Verhalten oder Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen, soweit keine gesetzliche oder tarifliche Regelung besteht. Eine Kopplung von CRM und ERP kann Vertriebskennzahlen personenbezogen verknüpfen. Schließen Sie eine Betriebsvereinbarung vor dem Pilot ab.
Womit starten: CRM oder ERP zuerst?
Das entscheidet der größere Schmerz. Fehlen Bestände, Buchhaltung und Auftragsabwicklung, kommt das ERP zuerst. Arbeitet der Vertrieb mit Outlook und Excel, fehlen Pipeline und Forecast oder gehen Leads verloren, kommt das CRM zuerst. Steht ein ERP-Wechsel in den nächsten zwölf Monaten an, wählen Sie ein CRM, das zum neuen ERP passt, und bauen die Schnittstelle erst danach. Eine Migration beschreibt CRM migrieren.
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für Ihr ERP-Umfeld.
Geben Sie Ihre Unternehmens-URL ein: Das Anforderungsprofil entsteht automatisch, die dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen liegt in rund 6 Minuten vor, kostenlos und ohne Registrierung. Für die gemeinsame Bewertung mit Vertrieb, Finanzen und IT nutzen Sie das Selection Portal.