CRM Vertrag.
AVV, SLA, Preise und Exit vor der Unterschrift prüfen.
Ein CRM Vertrag besteht bei Cloud-CRM aus Hauptvertrag, Bestellformular, Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), Service Level Agreement (SLA) und mitgeltenden Richtlinien. Prüfen Sie vor der Unterschrift Laufzeit und automatische Verlängerung, den Preis bei Verlängerung, Mindestnutzer, den Verbrauch von KI-Credits, die Verfügbarkeit und den Datenexport nach dem EU Data Act.
- Für wen: Geschäftsführung, Vertrieb, IT, Einkauf und Datenschutz im DACH-Mittelstand, die nach Kostenvergleich und Demos den Vertrag mit einem CRM-Anbieter prüfen.
- Im Überblick: die Vertragsdokumente, die veröffentlichten Bedingungen von sechs Herstellern, KI-Verbrauch, AVV-Prüfliste, SLA, Exit und eine Checkliste mit 36 Prüfpunkten als CSV.
- Zahl: Ab dem 12. Januar 2027 dürfen Cloud-Anbieter für den Wechsel keine Wechselentgelte mehr verlangen (Art. 29 Abs. 1 VO (EU) 2023/2854, EUR-Lex, Stand Oktober 2026).
- Weiter: Schritt 5 von 7 der CRM-Auswahl: davor stehen die CRM Kosten, nach der Entscheidung folgt die CRM Einführung.
Redaktion und fachliche Prüfung: Dr. Marcel Panzer, Sectorlens GmbH · Aktualisiert am 24.10.2026
Den Vertrag prüfen,
solange zwei Anbieter im Rennen sind.
Der Vertrag folgt in der CRM-Auswahl auf die CRM Kosten und steht vor Entscheidung und CRM Einführung. Die Kostenseite rechnet Lizenzen, hier geht es um die Klauseln, die Kosten und Ausstieg bestimmen.
Vertrag erst nach der Entscheidung
- Das Bestellformular nennt Nutzerzahl und Laufzeit, aber keinen Preis für die Verlängerung.
- Die Online-Bedingungen gelten in der jeweils aktuellen Fassung und ändern sich ohne Ihr Zutun.
- KI-Funktionen verbrauchen Credits, deren Verfall und Nachkauf niemand geprüft hat.
- Beim Wechsel fehlen Exportumfang, Fristen und Zugriff auf Anhänge und Aktivitäten.
Vertrag parallel für zwei Finalisten
- Bestellformular, AVV und SLA beider Anbieter liegen nebeneinander.
- Preisdeckel, Mindestnutzer und Reduzierung zur Verlängerung sind verhandelt.
- Credits, Überschreitung und Datennutzung für KI-Training stehen schriftlich fest.
- Exit, Datenrückgabe und Wechselentgelte folgen dem Data Act.
28 Prozent der Cloud-Nutzer hatten in zwölf Monaten gravierende Ausfälle, 68 Prozent haben vertragliche Vereinbarungen mit ihren Cloud-Anbietern geschlossen (Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, Bitkom, 3. Juli 2026).
Worauf sollte ich im Vertrag
mit einem CRM Anbieter achten?
Achten Sie zuerst darauf, welche Dokumente gelten und in welcher Rangfolge. Bei Salesforce geht das Bestellformular dem Hauptvertrag vor, danach folgt die Dokumentation (MSA 12.3).
| Dokument | Was es regelt | Beispiel beim Hersteller | Worauf achten |
|---|---|---|---|
| HauptvertragSubscription Agreement, Terms of Service, AGB | Nutzungsrecht, Zahlung, Laufzeit, Kündigung, Haftung, Recht und Gerichtsstand | Salesforce Main Services Agreement, HubSpot Customer Terms of Service, weclapp AGB | Datierte Fassung als Anlage, Änderungen nur mit Ankündigung und Widerspruch |
| BestellformularOrder Form, Angebot | Produkte, Editionen, Nutzerzahl, Laufzeit, Preis, Abweichungen vom Hauptvertrag | Order Form bei Salesforce und HubSpot | Preis für Zukäufe und Verlängerung, Mindestnutzer, Rabattdauer |
| AVV oder DPAAuftragsverarbeitungsvertrag | Weisung, Sicherheit, Unterauftragsverarbeiter, Löschung, Prüfrechte | Salesforce Data Processing Addendum, Microsoft DPA, HubSpot DPA | Pflichtinhalte nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO, Fristen in Stunden und Tagen |
| SLAService Level Agreement | Verfügbarkeit, Messung, Ausnahmen, Gutschriften, Support | Microsoft SLA for Online Services, HubSpot Product Specific Terms Ziffer 9 | Prozentwert, Antragsfrist, Verhältnis zu Mängelrechten |
| NutzungsrichtlinienAcceptable Use Policy, KI-Richtlinie | Verbotene Nutzung, Grenzen, KI-Nutzung, Sperrrechte des Anbieters | Salesforce Acceptable Use Policy und AI Acceptable Use Policy (MSA 3.3) | Sperre nur nach Ankündigung, Folgen für E-Mail-Versand und Portale |
| UnterauftragsverarbeiterListe als Anlage zum AVV | Hosting, Support, E-Mail und KI-Dienste mit Land und Zweck | Microsoft kündigt neue mindestens sechs Monate vorher an | Ankündigungsfrist, Einspruch, Sonderkündigung |
| Data-Act-RegelnKlauseln oder Zusatzvereinbarung | Wechselantrag, Übergang, Datenabruf, Löschung, Entgelte | Salesforce MSA Ziffer 12.18, HubSpot EU Data Act Addendum, weclapp AGB Ziffer 9 | Kündigungsfrist höchstens zwei Monate, Restlaufzeit und Entgelte |
Quellen (Abruf 24.10.2026): Salesforce Main Services Agreement, Stand 01.09.2026, HubSpot Customer Terms of Service, Stand 16.09.2026, Microsoft Products and Services DPA, Mai 2026, weclapp AGB 3.0. Zusammenstellung von Find-Your-CRM, keine Rechtsberatung.
Welche Laufzeit, Kündigung und Preisanpassung
gelten bei CRM-Anbietern?
Auszug aus den veröffentlichten Standardbedingungen von sechs Herstellern mit Kunden im DACH-Raum, alphabetisch und ohne Wertung. Ihr Bestellformular kann abweichen. Was ein Hersteller nicht in seinen Standardbedingungen regelt, steht als „im Vertrag prüfen“ in der Tabelle.
| Hersteller | Laufzeit und Kündigung | Preis bei Verlängerung | Nutzer reduzieren | Daten nach Vertragsende | Haftungsgrenze | Profil |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HubSpotVertragspartner im DACH-Raum HubSpot Germany GmbH, deutsches Recht | Verlängert sich um die bisherige Dauer, höchstens ein Jahr; Abschalten im Konto vor Laufzeitende (4.1, 4.2) | Bis zum aktuellen Listenpreis, Ankündigung mindestens 30 Tage vorher (3.2) | Kein Downgrade während der Laufzeit (2.5) | Export vor Laufzeitende; beim Data-Act-Wechsel mindestens 30 Tage Abruf (Addendum 3.2) | Für DACH unbegrenzt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, sonst begrenzt (Germany-Bedingungen) | Zum Profil → |
| Microsoft Dynamics 365CRM- und ERP-Anwendungen von Microsoft, Bezug über Microsoft oder Partner | Automatische Verlängerung, beim Microsoft Customer Agreement abschaltbar bis 30 Tage vor Ablauf (Product Terms) | Preisänderungen während der Laufzeit gelten erst ab Verlängerung (Partner Center); über Partner setzt der Partner den Preis | Nur in den ersten 7 Tagen nach Kauf oder Verlängerung (Partner Center) | 90 Tage eingeschränktes Konto zum Export, danach Löschung binnen weiterer 90 Tage (DPA, Mai 2026) | Im Vertrag prüfen, abhängig vom Bezugsweg | |
| PipedriveCloud-CRM, Vertragspartner in der EU Pipedrive OÜ, estnisches Recht | Monatlich oder jährlich, verlängert automatisch; Kündigung wirkt zum nächsten Verlängerungstermin (13.1) | Mindestens einen Monat Ankündigung, wirksam zur Verlängerung (6.1) | Weniger Sitze nur vor dem Verlängerungstermin, keine Erstattung (6.2) | Löschung binnen 180 Tagen, auf Wunsch binnen eines Monats (13.3) | Zahlungen der letzten sechs Monate (12.2) | Zum Profil → |
| SalesforceVertragspartner salesforce.com Germany GmbH, deutsches Recht, München | Verlängerung um je ein Jahr; Nichtverlängerung mindestens 30 Tage vor Ende, E-Mail genügt (11.2) | Aktionspreise verlängern zum Listenpreis; weniger Volumen führt zur Neubepreisung (11.2) | Mengen während der Laufzeit nicht reduzierbar (5.1) | Export auf Anfrage binnen 30 Tagen nach Vertragsende, danach Löschung (2.2) | Für Deutschland unbegrenzt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, sonst zwölf Monatszahlungen (12.13) | Zum Profil → |
| weclappCloud-ERP mit CRM der weclapp GmbH, deutsches Recht, Marburg | Zwölfmonatige Lizenzen verlängern sich um zwölf Monate; Kündigung mit 30 Tagen zum Laufzeitende (8.2, 8.3) | Sechs Wochen Ankündigung, Widerspruch bei mehr als 10 Prozent (10.6) | Kein Downgrade (8.5) | Löschung 14 Tage nach Vertragsende; beim Wechsel 30 Tage Übergang und 30 Tage Abruf (8.10, 9.4, 9.5) | Unbegrenzt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, sonst Kardinalpflichten (12.2, 12.3) | Zum Profil → |
| Zoho CRMVertragspartner im DACH-Raum Zoho Corporation GmbH, deutsches Recht, Düsseldorf | Automatische Verlängerung; Nichtverlängerung mindestens sieben Tage vorher mitteilen | Änderungen erst nach dem laufenden Abrechnungszyklus | Im Vertrag prüfen | Kündigung schließt Löschung aller Kontodaten ein, ohne Frist | Höherer Betrag aus 1.000 US-Dollar oder zwölf Monatsgebühren | Zum Profil → |
Auszug, Stand der Dokumente: HubSpot Customer Terms of Service 16.09.2026 mit Germany Jurisdiction Specific Terms und EU Data Act Addendum; Microsoft DPA Mai 2026, Microsoft Product Terms und Partner Center (abgerufen 24.10.2026); Pipedrive Terms of Service 16.09.2026; Salesforce MSA 01.09.2026; weclapp AGB 3.0 vom 11.08.2025; Zoho Servicebedingungen, deutsche Fassung vom 02.03.2022, mit Liste der Zoho-Vertragsgesellschaften. Abruf 24.10.2026, Ziffern in Klammern. Weitere Kandidaten aus über 150 CRM-Systemen zeigt der CRM-Katalog. Keine Rechtsberatung.
Was muss im Vertrag
zu KI-Funktionen und Credits stehen?
Der Vertrag muss drei Fragen beantworten: wie KI-Nutzung gezählt und abgerechnet wird, was bei Überschreitung passiert und ob der Anbieter Ihre Daten für das Training seiner Modelle nutzt. Die Mengen und Preise der Credits je Edition stehen unter CRM Kosten, Use Cases und KI-Verordnung unter KI im CRM.
Verbrauch statt Lizenz
HubSpot rechnet KI-Funktionen über HubSpot Credits ab, je Aktion oder je erfolgreicher Lösung (Product Specific Terms 7.4). Salesforce verlangt bei Überschreitung von Nutzungsgrenzen einen Zukauf oder eine Nachberechnung (MSA 3.2).
- Zähleinheit je Funktion schriftlich
Sperre oder Nachberechnung
Bei HubSpot fallen jenseits des Credit-Limits Mehrkosten nach Verbrauch an (Overages). Bei Microsoft Copilot Studio werden eigene Agenten bei 125 Prozent der vorausbezahlten Kapazität deaktiviert, bis Kapazität nachgekauft ist.
- Warnschwelle und Budgetgrenze vereinbaren
Datennutzung laut Hersteller
HubSpot darf Kundendaten zum Training eigener KI-Modelle nutzen, Kunden können dem im Konto widersprechen (Terms 5.3.1). Microsoft nutzt Kundendaten laut Dokumentation nur mit Zustimmung zum Training. Salesforce verarbeitet Kundendaten in KI-Funktionen nur nach dokumentierter Weisung (MSA 2.5).
- Opt-out vor dem ersten Datenimport setzen
KI-Unterauftragsverarbeiter
Pipedrive schließt aus, dass Dritte Kundendaten zum Training nutzen, behält sich bei Beta-Funktionen aber Training vor (Terms 3.9). Microsoft kündigt neue KI-Unterauftragsverarbeiter 30 Tage vorher an und erlaubt die Abschaltung für mindestens sechs Monate.
- Beta-Funktionen im Echtbetrieb ausschließen
Quellen (Abruf 24.10.2026): HubSpot Product Specific Terms, HubSpot Customer Terms of Service, Microsoft Copilot Studio, Abrechnung und Überschreitung vom 03.08.2026, Microsoft FAQ zu Copilot und Datenschutz, Salesforce MSA, Pipedrive Terms. Zoho regelt KI in den Servicebedingungen vom 02.03.2022 nicht, im Vertrag prüfen.
Was gehört in den AV-Vertrag
mit dem CRM Anbieter?
Der AVV legt nach Art. 28 Abs. 3 Satz 1 DSGVO Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung, Datenarten, Kategorien betroffener Personen und Ihre Rechte fest und ist schriftlich oder elektronisch abzufassen (Abs. 9). Dazu kommen acht Pflichtinhalte. Rechtsgrundlagen, Hosting und Drittländer erklärt unser Ratgeber CRM DSGVO-konform, hier steht die Prüfliste für den Vertrag.
Nur auf dokumentierte Weisung
Auch Drittlandübermittlungen nur auf Ihre Weisung. Wer Zwecke wie Produktverbesserung oder KI-Training selbst bestimmt, gilt als Verantwortlicher (Art. 28 Abs. 10).
Verpflichtete Personen
Alle befugten Personen sind zur Vertraulichkeit verpflichtet, auch Support und Implementierungspartner mit Zugriff auf Kontakte.
Maßnahmen nach Art. 32
Die Maßnahmen stehen in einer TOM-Anlage, die sich nur ohne Absenkung des Schutzniveaus ändern darf.
Weitere Auftragsverarbeiter
Genehmigung vorab, Information über Änderungen mit Einspruch, gleiche Pflichten in der Kette (Abs. 2 und 4).
Unterstützung bei Anträgen
Auskunft und Löschung beantworten Sie binnen eines Monats (Art. 12 Abs. 3). Vereinbaren Sie eine Unterstützungsfrist in Arbeitstagen.
Datenpannen und Folgenabschätzung
Der Anbieter meldet Verletzungen unverzüglich (Art. 33 Abs. 2). Eine Stundenfrist sichert Ihnen die 72 Stunden für die Aufsicht.
Löschen oder zurückgeben
Nach Ihrer Wahl, soweit keine Speicherpflicht besteht. Reihenfolge, Format, Backups und Löschbestätigung passend zu den Exit-Klauseln regeln.
Prüfungen und Inspektionen
Der Anbieter liefert Nachweise und ermöglicht Überprüfungen. Klauseln, die Prüfungen auf Zertifikate beschränken, verhandeln.
Als Vorlage dienen die Standardvertragsklauseln des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/915 (Art. 28 Abs. 7). Quelle: DSGVO, EUR-Lex, Stand 24.10.2026. Keine Rechtsberatung.
Welche Verfügbarkeit sagen
CRM-Anbieter im SLA zu?
Ein Gesetz schreibt keine SLA-Werte vor, und nicht jeder Standardvertrag enthält einen Prozentwert. Rechenbeispiel von Find-Your-CRM für einen Monat mit 30 Tagen: 99,95 Prozent erlauben rund 22 Minuten Ausfall, 99,9 Prozent 43 Minuten, 99,5 Prozent 3,6 Stunden.
| Hersteller | Zusage laut Dokument | Gutschrift laut Dokument | Worauf achten |
|---|---|---|---|
| HubSpot | Bemühen um 99,95 Prozent je Kalendermonat, Messung nach eigenen Systemdaten, gilt nicht für Gratisdienste (Product Specific Terms 9) | Anteilige Gutschrift erst, wenn zwei oder mehr Monate in Folge unter 99,95 Prozent liegen; Antrag binnen 20 Tagen nach Monatsende | Einzelmonate mit Ausfall bleiben ohne Gutschrift |
| Microsoft Dynamics 365 Sales | Uptime je Monat, gemessen in Nutzerminuten | 25 Prozent unter 99,9; 50 Prozent unter 99; 100 Prozent unter 95 Prozent der Monatsgebühr | Antrag bis Ende des Folgemonats mit Belegen, sonst verfällt die Gutschrift |
| Pipedrive | Wirtschaftlich angemessene Bemühungen um Verfügbarkeit 24 Stunden an 7 Tagen, ohne Prozentwert (Terms 5.1) | Keine | SLA im Vertrag prüfen oder verhandeln |
| Salesforce | Wirtschaftlich angemessene Bemühungen um Verfügbarkeit 24 Stunden an 7 Tagen, ohne Prozentwert (MSA 2.1) | Im MSA keine | Für Deutschland gelten Mängelrechte nach Ziffer 12.13 |
| weclapp | 99,5 Prozent im Jahresdurchschnitt, Wartung zwischen 1 und 5 Uhr ausgenommen (AGB 6.1) | Keine geregelt | Jahresmittel verdeckt einzelne schlechte Monate |
| Zoho CRM | Keine Verfügbarkeitszusage in den Servicebedingungen | Keine | SLA im Vertrag prüfen oder verhandeln |
Quellen (Abruf 24.10.2026): HubSpot Product Specific Terms, Microsoft Service Level Agreement for Online Services, Oktober 2026, Salesforce MSA, weclapp AGB, Pipedrive Terms, Zoho Servicebedingungen. Das Rechenbeispiel rechnet mit 720 Stunden je Monat. Wie Sie Verfügbarkeit allgemein in Stunden übersetzen, zeigt Softwarevertrag prüfen.
Wie komme ich aus einem
CRM Vertrag wieder heraus?
Regulär kommen Sie zum Ende der Laufzeit heraus, wenn Sie die Frist für die Nichtverlängerung einhalten. Für den Wechsel gilt zusätzlich der Data Act (VO (EU) 2023/2854) seit 12. September 2025 (Art. 50), nach Erwägungsgrund 81 auch für Software-as-a-Service. Achtung: Ein Wechselantrag beendet die Zahlungspflicht nicht automatisch. Salesforce (MSA 12.18) und HubSpot (Data Act Addendum) verlangen bei vorzeitigem Wechsel die Gebühren der Restlaufzeit; darüber müssen Anbieter vor Vertragsschluss informieren (Art. 29 Abs. 4).
| Regelung | Vorgabe der Verordnung | Fundstelle |
|---|---|---|
| Kündigungsfrist für den Wechsel | höchstens zwei Monate | Art. 25 Abs. 2 Buchst. d |
| Übergangszeitraum | höchstens 30 Kalendertage, mit Unterstützung und Kontinuität des Dienstes | Art. 25 Abs. 2 Buchst. a |
| Technisch nicht machbar | Mitteilung binnen 14 Arbeitstagen, Alternative höchstens sieben Monate | Art. 25 Abs. 4 |
| Verlängerung durch Sie | einmal um einen Zeitraum Ihrer Wahl | Art. 25 Abs. 5 |
| Datenabruf | mindestens 30 Kalendertage nach dem Übergang | Art. 25 Abs. 2 Buchst. g |
| Exportumfang | erschöpfende Liste, mindestens alle exportierbaren Daten | Art. 25 Abs. 2 Buchst. e |
| Löschung | vollständig nach dem Abrufzeitraum | Art. 25 Abs. 2 Buchst. h |
| Wechselentgelte | bis 12. Januar 2027 höchstens direkte Kosten, danach keine | Art. 29 Abs. 1 bis 3 |
| Schnittstellen | offene Schnittstellen unentgeltlich | Art. 30 Abs. 2 |
| Ausnahmen | teilweise nicht für individuell gebaute Dienste und Testversionen | Art. 31 Abs. 1 und 2 |
Datenmodell, Exportformate und Ablauf eines Systemwechsels beschreibt CRM Datenmigration, Betriebsmodelle und Datenstandort Cloud CRM. Quelle: VO (EU) 2023/2854, EUR-Lex, Stand 24.10.2026. Keine Rechtsberatung.
Haftung und Mängel:
was das BGB vorgibt.
Die Grundsätze gelten für jedes Cloud-CRM mit deutschem Recht. Ob eine konkrete Klausel wirksam ist, klärt eine Juristin oder ein Jurist.
Cloud-Nutzung folgt meist Mietrecht
Der BGH hat die zeitweise Online-Nutzung von Standardsoftware dem Mietrecht zugeordnet (XII ZR 120/04). Bei Mängeln greifen dann Minderung (§ 536 BGB) und Schadensersatz (§ 536a BGB).
- Verhältnis von SLA-Gutschrift und Minderung regeln
Haftungsgrenzen nach § 307 BGB
Standardbedingungen unterliegen auch zwischen Unternehmen der Inhaltskontrolle (§ 310 Abs. 1 BGB). Wesentliche Pflichten dürfen nicht ausgehöhlt werden (§ 307 Abs. 2 Nr. 2), Vorsatz lässt sich nie im Voraus ausschließen (§ 276 Abs. 3).
- Höchstbetrag mit Ausnahmen für Datenschutz und Datenverlust
Aus wichtigem Grund
Dauerschuldverhältnisse kann jede Seite aus wichtigem Grund kündigen (§ 314 BGB), bei Miete gilt § 543 BGB. Die Hersteller sehen eine Abhilfefrist von 30 Tagen bei wesentlichen Vertragsverletzungen vor (Salesforce 11.3, HubSpot 4.3, Pipedrive 13.2).
- Erstattung vorausbezahlter Gebühren regeln
Quellen: § 307 BGB, § 310 BGB, § 276 BGB, § 314 BGB, § 536a BGB, Stand 24.10.2026. Keine Rechtsberatung.
Sechs typische Fehler
im CRM Vertrag.
Diese Fehler zeigen sich meist erst im zweiten Vertragsjahr oder beim Wechsel.
Frist für die Nichtverlängerung verpasst
Bei Salesforce endet die Frist 30 Tage vor Laufzeitende, bei Zoho sieben Tage vorher, bei HubSpot reicht das Abschalten im Konto bis zum Ende.
Zu viele Lizenzen fest gebucht
Salesforce schließt eine Reduzierung während der Laufzeit aus, HubSpot ein Downgrade. Wer für den Endausbau bucht, zahlt die Einführungsphase voll.
Einstiegsrabatt ohne Verlängerungspreis
Aktionspreise verlängern bei Salesforce zum Listenpreis, HubSpot darf bis zum aktuellen Listenpreis erhöhen.
Credits und Training übersehen
KI-Funktionen sind teils voreingestellt aktiv, HubSpot nennt das in den Product Specific Terms ausdrücklich. Verbrauch und Datennutzung laufen ab dem ersten Tag.
Export erst nach Vertragsende geplant
weclapp löscht ohne andere Vereinbarung nach 14 Tagen, Salesforce stellt Daten auf Anfrage 30 Tage bereit.
Partnerleistungen nicht im Vertrag
Bei Salesforce sind Implementierungsleistungen Dritter ausschließlich Sache zwischen Ihnen und dem Dritten (MSA 4.1). Mängel der Einführung fallen dann nicht unter den Herstellervertrag.
Zusammenstellung von Find-Your-CRM aus den oben genannten Herstellerbedingungen, Abruf 24.10.2026. Unterstützung bei Auswahl und Verhandlung bietet die CRM Beratung.
Verhandlungspunkte:
36 Prüfpunkte als Checkliste.
36 Punkte in acht Bereichen, je Punkt mit Priorität und dem Dokument, in dem Sie den Nachweis finden. „Muss“ heißt: ohne diesen Punkt nicht unterschreiben. „Soll“ heißt: verhandeln und Abweichung begründen. „Kann“ heißt: verhandeln, wenn Spielraum bleibt. Wer die Punkte schon in die CRM Ausschreibung aufnimmt, vergleicht Antworten statt Zusagen.
01Vertrag und Dokumente4 Fragen
- 01
Rangfolge der Dokumente bei Widersprüchen festgelegt
MussHauptvertrag - 02
Online-Bedingungen in datierter Fassung, Änderungen nur mit Ankündigung und Widerspruch
MussHauptvertrag - 03
Zusagen aus Ausschreibung, Angebot und Demo als Anlage übernommen
MussAnlagenverzeichnis - 04
Vertragspartner, anwendbares Recht und Gerichtsstand bekannt
SollHauptvertrag
02Lizenzen und Nutzer4 Fragen
- 05
Lizenzart je Rolle definiert, etwa Vollnutzer, Leser, Service, Integration
MussBestellformular - 06
Mindestnutzer und Reduzierung zur Verlängerung schriftlich geregelt
MussBestellformular - 07
Preis für Zukäufe während der Laufzeit festgeschrieben
SollBestellformular - 08
Testumgebung, Speicher und Kontaktlimits im Umfang benannt
SollBestellformular
03Laufzeit und Preis6 Fragen
- 09
Laufzeitbeginn, Mindestlaufzeit und automatische Verlängerung klar
MussBestellformular - 10
Frist und Form der Nichtverlängerung bekannt und im Kalender
MussHauptvertrag - 11
Preiserhöhung bei Verlängerung mit Deckel oder Index
MussBestellformular - 12
Widerspruch oder Sonderkündigung bei Erhöhung über dem Deckel
SollBestellformular - 13
Mehrjahresrabatt mit Ausstieg bei schwerer Vertragsverletzung
KannBestellformular - 14
Pflicht-Onboarding und Zusatzpakete mit Preis aufgeführt
MussBestellformular
04KI und Verbrauch5 Fragen
- 15
Inklusive Credits, Verfall und Übertrag geregelt
MussBestellformular - 16
Verhalten bei Überschreitung: Warnung, Sperre oder Nachberechnung
MussProduktbedingungen - 17
Preis je Credit oder Paket für die Laufzeit fest
SollBestellformular - 18
Kein Modelltraining mit Ihren Daten ohne Vereinbarung
MussHauptvertrag - 19
KI-Funktionen einzeln abschaltbar, Beta-Funktionen ausgeschlossen
SollProduktbedingungen
05Datenschutz4 Fragen
- 20
AVV mit allen Pflichtinhalten a bis h vor dem ersten Import
MussAVV - 21
Unterauftragsverarbeiter mit Land, Ankündigungsfrist und Einspruch
MussAVV - 22
Meldung einer Datenpanne in Stunden
MussAVV - 23
Datenstandort und Supportzugriffe aus Drittländern benannt
MussAVV
06SLA und Support5 Fragen
- 24
Verfügbarkeit in Prozent mit Formel, Messzeitraum und Ausnahmen
MussSLA - 25
Gutschrift mit Höhe, Obergrenze und Antragsfrist
SollSLA - 26
Supportzeiten, Sprache und Reaktionszeit je Störungsklasse
MussSLA - 27
Wartungsfenster außerhalb Ihrer Vertriebs- und Servicezeiten
SollSLA - 28
Sonderkündigung bei mehrfacher Unterschreitung
KannSLA
07Exit und Daten5 Fragen
- 29
Kündigungsfrist für den Wechsel höchstens zwei Monate
MussData-Act-Klauseln - 30
Übergang höchstens 30 Kalendertage mit Unterstützung
MussData-Act-Klauseln - 31
Abschließende Exportliste mit Anhängen, Aktivitäten, Historie und Metadaten
MussData-Act-Klauseln - 32
Datenabruf mindestens 30 Kalendertage, danach Löschung mit Bestätigung
MussData-Act-Klauseln - 33
Wechselentgelte und Restlaufzeit beim Wechsel beziffert, ab 12.01.2027 keine Wechselentgelte
MussData-Act-Klauseln
08Haftung3 Fragen
- 34
Höchstbetrag mit Ausnahmen für Datenschutz und Datenverlust
SollHauptvertrag - 35
Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen
MussHauptvertrag - 36
Mängelrechte nicht vollständig durch Gutschriften ersetzt
KannSLA
Alle 36 Punkte mit leeren Spalten für zwei Anbieter und eine Notiz, Trennzeichen Semikolon, UTF-8.
Rechtsgrundlagen der Punkte: Art. 28, 32 und 33 DSGVO, Art. 25 und 29 VO (EU) 2023/2854, §§ 276, 307, 314, 536 BGB. Zusammenstellung von Find-Your-CRM, Stand 24.10.2026, keine Rechtsberatung. Wer Anforderungen, Angebote und Vertragsprüfung gemeinsam dokumentieren will, nutzt das CRM Selection Portal.
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Worauf sollte ich im Vertrag mit einem CRM Anbieter achten?
Achten Sie auf fünf Punkte: Laufzeit mit automatischer Verlängerung und Kündigungsfrist, Preis bei Verlängerung mit Deckel, Mindestnutzer und Reduzierung, einen vollständigen AVV nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO und Exit-Regeln mit Exportumfang und Fristen nach dem Data Act. Prüfen Sie außerdem, wie KI-Funktionen abgerechnet werden und ob der Anbieter Ihre Daten für das Training nutzt. Legen Sie die Rangfolge von Bestellformular, Hauptvertrag und Richtlinien fest und prüfen Sie den Vertrag parallel für zwei Finalisten. Diese Antwort ist keine Rechtsberatung.
Wie komme ich aus einem CRM Vertrag wieder heraus?
Regulär kommen Sie zum Ende der Laufzeit heraus, wenn Sie die Frist für die Nichtverlängerung einhalten: bei Salesforce mindestens 30 Tage vor Ende, bei weclapp 30 Tage, bei Zoho sieben Tage, bei HubSpot durch Abschalten im Konto vor Laufzeitende. Für einen Wechsel während der Laufzeit gelten die Regeln des Data Act mit höchstens zwei Monaten Kündigungsfrist. Salesforce und HubSpot verlangen dann aber die Gebühren der Restlaufzeit. Aus wichtigem Grund kündigen Sie nach § 314 BGB, die Hersteller sehen dafür 30 Tage Abhilfefrist vor.
Was gehört in den AV-Vertrag mit dem CRM Anbieter?
Ein AV-Vertrag legt Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung, Datenarten und Kategorien betroffener Personen fest. Nach Art. 28 Abs. 3 Buchst. a bis h DSGVO regelt er zusätzlich Weisungsbindung, Vertraulichkeit, Sicherheitsmaßnahmen nach Art. 32, Unterauftragsverarbeiter, Unterstützung bei Betroffenenrechten, Datenpannen und Folgenabschätzung, Löschung oder Rückgabe nach Vertragsende sowie Nachweise und Prüfrechte. Für ein CRM wichtig sind konkrete Fristen für Pannenmeldungen und eine Liste der KI-Dienste unter den Unterauftragsverarbeitern. Schließen Sie den AVV vor dem ersten Datenimport ab.
Verlängert sich ein CRM Vertrag automatisch?
Ja, bei allen sechs hier ausgewerteten Herstellern verlängern sich Abonnements nach den Standardbedingungen automatisch. Salesforce verlängert um je ein Jahr, HubSpot um die bisherige Dauer, höchstens ein Jahr, Pipedrive je nach Tarif um einen Monat oder ein Jahr, weclapp zwölfmonatige Lizenzen um zwölf Monate. Abweichungen sind im Bestellformular möglich. Tragen Sie den spätesten Tag für die Nichtverlängerung sofort mit Vertretung in den Kalender ein, denn nach Fristablauf zahlen Sie in der Regel eine weitere volle Periode.
Darf ein CRM Anbieter die Preise bei Verlängerung erhöhen?
Ja, die Standardbedingungen erlauben das meist zur Verlängerung. HubSpot darf bis zum aktuellen Listenpreis erhöhen und kündigt mindestens 30 Tage vorher an, Pipedrive mindestens einen Monat vorher, Salesforce verlängert Aktionspreise zum Listenpreis. weclapp kündigt sechs Wochen vorher an und erlaubt einen Widerspruch bei mehr als 10 Prozent Erhöhung. Ob eine Klausel wirksam ist, entscheidet die AGB-Kontrolle nach § 307 BGB. Verhandeln Sie einen Deckel für zwei Verlängerungen und ein Sonderkündigungsrecht. Keine Rechtsberatung.
Kann ich während der Laufzeit Nutzer reduzieren?
Bei den meisten Herstellern nicht. Salesforce schließt eine Reduzierung der gekauften Mengen während der Laufzeit aus (MSA 5.1), HubSpot ein Downgrade (Terms 2.5), weclapp ein Downgrade des Softwarepakets (AGB 8.5). Pipedrive erlaubt weniger Sitze, wirksam aber erst zum nächsten Verlängerungstermin und ohne Erstattung. Bei Salesforce führt weniger Volumen zur Verlängerung außerdem zur Neubepreisung. Buchen Sie deshalb nach einem Stufenplan und vereinbaren Sie im Bestellformular, um wie viele Nutzer Sie zur Verlängerung reduzieren dürfen.
Wie werden KI-Funktionen im CRM Vertrag abgerechnet?
Zunehmend über Verbrauch statt über die Lizenz. HubSpot zählt HubSpot Credits je Aktion oder je erfolgreicher Lösung und berechnet Mehrverbrauch nach dem Credit-Limit gesondert. Microsoft deaktiviert eigene Copilot-Studio-Agenten bei 125 Prozent der vorausbezahlten Kapazität. Salesforce verlangt bei Überschreitung vertraglicher Nutzungsgrenzen einen Zukauf oder eine Rechnung für die Mehrnutzung. Legen Sie im Vertrag Zähleinheit, Preis je Credit, Verfall, Warnschwelle und Budgetgrenze fest. Die Mengen je Edition finden Sie auf der Seite zu den CRM Kosten.
Nutzen CRM Anbieter meine Daten zum Training ihrer KI?
Das hängt vom Hersteller und Ihren Einstellungen ab. HubSpot darf Kundendaten laut Terms 5.3.1 zum Training eigener KI-Modelle nutzen, Sie können im Konto widersprechen. Microsoft nutzt Kundendaten laut Dokumentation nur mit Zustimmung zum Training. Salesforce verarbeitet Kundendaten in KI-Funktionen nur nach Ihrer dokumentierten Weisung. Pipedrive lässt Dritte nicht mit Kundendaten trainieren, behält sich bei Beta-Funktionen aber Training vor. Setzen Sie Opt-outs vor dem ersten Import und vereinbaren Sie Training nur ausdrücklich.
Welche Verfügbarkeit garantieren CRM Anbieter?
Die Standardbedingungen unterscheiden sich stark. Microsoft gewährt für Dynamics 365 Sales Gutschriften von 25 Prozent unter 99,9 Prozent Uptime im Monat, 50 Prozent unter 99 und 100 Prozent unter 95. HubSpot bemüht sich um 99,95 Prozent je Monat, gutschreibt aber erst nach zwei Monaten in Folge darunter. weclapp sagt 99,5 Prozent im Jahresdurchschnitt ohne Gutschrift zu. Salesforce, Pipedrive und Zoho nennen in den Standardbedingungen keinen Prozentwert. Verhandeln Sie Messung je Monat, Ausnahmen und Antragsfristen.
Was passiert mit meinen CRM Daten nach Vertragsende?
Die Fristen sind kurz und unterschiedlich. Salesforce stellt Daten auf Anfrage innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende zum Export bereit, Microsoft hält sie 90 Tage in einem eingeschränkten Konto. weclapp löscht ohne andere Vereinbarung nach 14 Tagen, Pipedrive binnen 180 Tagen. HubSpot empfiehlt den Export vor Laufzeitende. Beim Wechsel nach Data Act gilt ein Datenabruf von mindestens 30 Kalendertagen nach dem Übergang. Testen Sie einen Vollexport mit Anhängen und Aktivitäten, bevor Sie kündigen.
Was kostet ein Wechsel des CRM Anbieters nach dem Data Act?
Bis zum 12. Januar 2027 dürfen Cloud-Anbieter für den Wechsel höchstens die direkten Kosten verlangen, danach keine Wechselentgelte mehr (Art. 29 Abs. 1 bis 3 VO (EU) 2023/2854). Davon zu trennen sind die Gebühren der Restlaufzeit: Salesforce und HubSpot verlangen sie bei einem Wechsel vor Laufzeitende als Entgelt für die vorzeitige Beendigung. Über solche Sanktionen müssen Anbieter vor Vertragsschluss informieren (Art. 29 Abs. 4). Planen Sie einen Wechsel deshalb zum Laufzeitende. Keine Rechtsberatung.
Wie weit darf ein CRM Anbieter seine Haftung begrenzen?
Haftungsgrenzen in Standardbedingungen sind zwischen Unternehmen möglich, unterliegen aber der Inhaltskontrolle nach § 307 BGB (§ 310 Abs. 1). Wesentliche Pflichten dürfen nicht ausgehöhlt werden, Vorsatz lässt sich nie im Voraus ausschließen (§ 276 Abs. 3). Salesforce und HubSpot haften für Kunden in Deutschland bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbegrenzt, Salesforce sonst bis zu den Zahlungen von zwölf Monaten, Pipedrive bis zu sechs Monaten. Verhandeln Sie Ausnahmen für Datenschutz und Datenverlust. Keine Rechtsberatung.
Vom geprüften Vertrag
zur begründeten Entscheidung.
Mit dem geprüften Vertrag folgen Entscheidung und CRM Einführung. Das CRM Selection Portal ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl: Anforderungen sammeln, begründete Shortlist, Demos bewerten, Vertrag, alles nachvollziehbar dokumentiert. Unterstützung bei Auswahl und Verhandlung bietet die CRM Beratung.