CRM Software · Vergleich · DACH-Mittelstand

Salesforce vs HubSpot.
Der CRM-Vergleich für den DACH-Mittelstand.

Salesforce vs HubSpot ist eine typische Grundsatzfrage bei der Auswahl einer CRM-Software (Customer-Relationship-Management) für Vertrieb, Marketing und Service in Unternehmen mit 50 bis 2.000 Mitarbeitenden im DACH-Raum. Diese Fachseite vergleicht Salesforce und HubSpot neutral: aktuelle Editionen und Listenpreise laut Herstellerseiten mit Stand 07.10.2026, Datenmodell und Anpassbarkeit, KI-Funktionen, Hosting und Auftragsverarbeitung, Schnittstellen, ein Rechenbeispiel für 40 Nutzer und die Migration. Dazu kommen sieben Alternativen aus dem Katalog und Entscheidungskriterien nach Unternehmenstyp. Was die Hersteller auf ihren eigenen Seiten belegen, steht mit Quelle da, was nur eine Demo zeigt, ist so gekennzeichnet. Ihre dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen erhalten Sie im CRM-Matching in rund 6 Minuten, kostenlos und ohne Registrierung.

Editionen und PreiseSeat-ModellKI-AgentenDSGVO und HostingRechenbeispiel 40 NutzerMigrationAlternativen
288.706
Kunden hatte HubSpot zum 31. Dezember 2025, bei 3,13 Mrd. $ Jahresumsatz (HubSpot Investor Relations, 11. Februar 2026)
41,5 Mrd. $
Umsatz von Salesforce im Geschäftsjahr 2026, ein Plus von 10 % (Salesforce, 25. Februar 2026)
25 % bis 65 %
der Unternehmen in der EU nutzen CRM-Software, je nach Größe von klein bis groß (Eurostat, 2025)
100 € zu 90 €
Listenpreis je Nutzer und Monat: Salesforce Pro Suite bei jährlicher Abrechnung und HubSpot Professional (Salesforce, HubSpot, Stand 07.10.2026)
Ausgangslage

Warum der Vergleich
mehr als eine Preisfrage ist.

Laut Katalogprofil ist Salesforce eine cloudbasierte, anpassbare CRM-Plattform für Marketing, Vertrieb, Service und IT, HubSpot eine Plattform, die Marketing-, Vertriebs- und Serviceteams auf einer zentralen Datenbank zusammenführt. Beides kann im Mittelstand richtig sein. Entscheidend sind Prozesse, Teamgröße, Datenschutzanforderungen und die Frage, wer das System pflegt. In der EU nutzen laut Eurostat 25 % der kleinen und 65 % der großen Unternehmen CRM-Software, die Systemwahl betrifft also einen breiten Markt. Wie Sie systematisch vorgehen, beschreibt CRM auswählen: fünf Phasen, acht Kriterien.

Entscheidung nach Bauchgefühl und Listenpreis

  • Verglichen werden nur die Einstiegspreise je Nutzer, nicht die Edition, die Ihr Prozess wirklich braucht.
  • Zusatzprodukte wie Marketing-Automation, KI-Agenten oder Außendienst tauchen erst im Angebot auf.
  • Datenschutz wird nach der Auswahl geprüft, wenn Hosting und Auftragsverarbeitung kaum noch verhandelbar sind.
  • Der Betriebsrat erfährt von E-Mail-Synchronisation und Anrufauswertung kurz vor dem Rollout.
  • Der Ausstieg ist ungeklärt: Exportformate, Fristen und Wechselkosten sind unbekannt.

Entscheidung nach Kriterien und Szenarien

  • Editionen und Preise sind für Ihre Nutzerzahl über drei Jahre gerechnet, inklusive Pflichtonboarding und Zusatzprodukten.
  • Fünf bis acht Szenarien aus Ihrem Alltag laufen in beiden Systemen mit eigenen Daten statt mit Demodaten.
  • Hosting, Auftragsverarbeitung und Drittlandübermittlung sind vor dem Pilot geprüft.
  • Die Betriebsvereinbarung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG gehört zum Pilotplan.
  • Schnittstellen zu ERP, E-Mail und Marketing sind nach Aufwand und API-Kontingent bewertet.
  • Exportweg und Ausstiegskosten stehen vor Vertragsabschluss fest.

Quellen: Eurostat, Larger enterprises used more e-business apps in 2025 vom 20. Mai 2026 (CRM-Nutzung nach Unternehmensgröße, EU). Katalogprofile: Salesforce, HubSpot. Gegenüberstellung: Erfahrungswerte von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten. Stand 07.10.2026.

Funktionen im Vergleich

Sechs Funktionsbereiche,
in denen sich beide Systeme unterscheiden.

Die Beschreibungen stützen sich auf die Preis- und Produktseiten von Salesforce und HubSpot mit Stand 07.10.2026. Wo eine Funktion dort nicht ausdrücklich genannt wird, steht der Hinweis, sie in der Demo zu prüfen. Eine Gewinnerwertung gibt es bewusst nicht, die Liste dient als Gliederung für Ihren Anforderungskatalog.

01 · Vertrieb und Pipeline

Leads, Verkaufschancen und Prognosen

Beide Systeme führen Leads, Kontakte, Unternehmen und Verkaufschancen in einer Pipeline. Salesforce nennt für die Starter Suite Lead-, Account-, Kontakt- und Opportunity-Management mit Flows für die Lead-Weiterleitung, ab der Pro Suite Angebotserstellung und Prognosen. HubSpot nennt im Professional-Paket erweiterte Automatisierung und KI-Unterstützung beim Vorantreiben von Deals, im Enterprise-Paket mehrstufige Teamorganisation und erweiterte Angebotsgenehmigungen.

  • Szenario: Lead qualifizieren, Angebot freigeben, Forecast erstellen
  • Freigaben nach Rabatt und Volumen
  • Prognose nach Team, Region und Produkt
02 · Angebote und Verträge

Angebotserstellung bis Product-to-Cash

CPQ (Configure, Price, Quote) bezeichnet Software, die Produkte konfiguriert, Preise berechnet und Angebote erzeugt. Bei Salesforce ist Angebotserstellung ab der Pro Suite genannt, die Revenue Cloud für Product-to-Cash steht als Zusatzprodukt ab 200 € je Nutzer und Monat auf der Preisseite. HubSpot nennt Angebote im Professional-Paket und erweiterte Angebotsfreigaben im Enterprise-Paket.

  • Preislisten und Staffeln aus dem ERP einbinden
  • Angebotsversionen mit Historie
  • Variantenkonfiguration in der Demo prüfen
03 · Marketing

Kampagnen, E-Mail und Content

Die Starter Suite von Salesforce enthält laut Preisseite dynamisches E-Mail-Marketing und Analysen, weitergehende Automatisierung ist ein eigenes Produkt (Marketing Cloud). HubSpot nennt im Professional-Paket Marketing Studio, Content Agent und Social-Media-Management. Die deutschen HubSpot-Preisseiten zeigen für Marketing Hub, Sales Hub und Service Hub denselben Lizenzpreis je Edition und keine Staffelung nach Kontakten. Klären Sie sie im Angebot, wenn Ihre Datenbank groß ist.

04 · Service und Außendienst

Tickets, Helpdesk und Einsatzplanung

Salesforce bewirbt die Starter Suite auch für den Service. Für den Außendienst gibt es ein eigenes Produkt: Field Service kostet laut Preisseite je 175 € pro Nutzer und Monat für Dispatcher und Technician, die Technician-Lizenz bringt eine mobile App mit Offline-Betrieb. HubSpot nennt im Professional-Paket Helpdesk-Funktionen und einen Customer Agent, eine Einsatzplanung führt die Preisseite nicht auf. Mehr zum Thema: CRM für Service und Helpdesk.

  • Ticketkanäle, SLA und Wissensdatenbank im Szenario testen
  • Einsatzplanung und Offline-App nur bei Außendienst
05 · Reporting und Analytics

Auswertung, Dashboards und BI

Ab der Edition Core führt die Salesforce-Preisseite Tableau Next und Slack Business+ auf, in Max Slack Enterprise+, in den kleineren Editionen Slack Free. Für HubSpot nennt die Preisseite die Auswertung nicht als eigene Zeile. Legen Sie vorab fest, welche fünf Berichte die Geschäftsführung wirklich braucht, und lassen Sie diese in beiden Systemen bauen.

  • Fünf Pflichtberichte als Prüfstein
  • Export in Ihr BI-Werkzeug klären
06 · Administration und Akzeptanz

Wer pflegt das System?

Salesforce enthält laut Preisseite in allen Lizenzen den Standard Success Plan mit Wissensartikeln, Dokumentation und Trailhead, der Premier Success Plan kostet 30 % der Nettolizenzgebühren. HubSpot verlangt für Professional und Enterprise ein Onboarding. Schwache Nutzung liegt selten am Funktionsumfang, sondern an fehlenden Rollenkonzepten und zu wenig Schulung (Erfahrungswerte von Find-Your-CRM).

  • Admin-Kapazität in Vollzeitstellen planen
  • Key-User je Bereich benennen
  • Schulung nach Rolle statt nach Funktion

Quellen: Salesforce Sales Preise, Salesforce Field Service Preise, HubSpot Sales Hub Preise, HubSpot Marketing Hub Preise, alle abgerufen am 07.10.2026. Preise netto je Nutzer und Monat.

Datenmodell und Plattform

Datenmodell, Testumgebung und API-Kontingente:
was die Plattform trägt.

Hinter der Oberfläche entscheidet die Plattform, wie weit Sie das System an Ihr Geschäft anpassen, wie sicher Sie Änderungen testen und wie viele Datenabrufe Ihre Schnittstellen verbrauchen dürfen. Hier unterscheiden sich die Editionen beider Hersteller, und hier fallen Kosten an, die auf den Preisseiten nicht im Vordergrund stehen. Die Punkte stammen aus den Hersteller- und Entwicklerdokumentationen.

01 · Eigene Objekte

Datenmodell und Anpassbarkeit

Die Salesforce-Vergleichstabelle nennt unbegrenzte benutzerdefinierte Anwendungen, anpassbare Profile und Seitenlayouts, Rollen und Berechtigungen sowie Datensatztypen je Objekt. Flow Orchestration ist als Zukauf gekennzeichnet. Bei HubSpot sind benutzerdefinierte Objekte laut Wissensdatenbank nur im Enterprise-Paket verfügbar. Brauchen Sie eigene Objekte für Anlagen, Verträge oder Projekte, ist das ein Kostensprung bei HubSpot und eine Konfigurationsaufgabe bei Salesforce.

  • Eigene Objekte: welche Sie wirklich brauchen
  • Beziehungen zwischen Objekten modellieren
  • Pflichtfelder und Validierungen je Prozessschritt
02 · Testumgebung

Sandbox und Änderungsmanagement

Salesforce unterscheidet vier Sandbox-Typen: Developer, Developer Pro, Partial Copy und Full Copy. Welche davon in welcher Edition enthalten sind oder zugekauft werden, führt die Vergleichstabelle der Preisseite auf, eine Sandbox mit vollem Funktionsumfang nennt sie nur für zwei der Editionen als enthalten. HubSpot bietet eine Standard-Sandbox nur mit Enterprise-Abonnement, bis zu 300 Änderungen lassen sich gleichzeitig in die Produktion übernehmen.

  • Sandbox-Kontingent der Edition schriftlich bestätigen lassen
  • Freigabeprozess für Änderungen festlegen
  • Testdaten ohne Echtdaten bereitstellen
03 · API-Kontingente

Wie viele Datenabrufe sind enthalten?

Laut Entwicklerdokumentation erhält eine Salesforce-Organisation in den Editionen Enterprise und Unlimited eine Basis von 100.000 API-Aufrufen je 24 Stunden, dazu 1.000 (Enterprise) beziehungsweise 5.000 (Unlimited) je Salesforce-Lizenz. Bei 40 Lizenzen sind das 140.000 beziehungsweise 300.000 Aufrufe. HubSpot nennt für private Apps 250.000 Aufrufe pro Tag und Konto in Free und Starter, 625.000 in Professional und 1.000.000 in Enterprise, dazu je App 190 Aufrufe je 10 Sekunden in Professional und Enterprise (100 in Free und Starter). Die Preisseite von Salesforce führt die Editionen inzwischen unter anderen Namen, lassen Sie die Zuordnung im Angebot bestätigen.

  • Geplante Schnittstellen nach Aufrufen je Tag hochrechnen
  • Massenabgleiche in Nachtfenster legen
  • Zusatzkontingente (HubSpot: bis zu zwei Erhöhungen) einkalkulieren

Quellen: Salesforce Entwicklerdokumentation API-Kontingente, Salesforce Sandboxes, HubSpot Custom Objects, HubSpot Sandbox, HubSpot API-Limits, alle abgerufen am 07.10.2026.

Anbieterprofile

Salesforce und HubSpot im Profil:
Stärken, Grenzen, passende Zielgruppe.

Beide Anbieter stehen im Katalog von Find-Your-CRM mit eigenem Profil: Salesforce mit 81 und HubSpot mit 66 Kundenreferenzen, beide für Unternehmen von klein bis Enterprise. Die Profile fassen Herstellerangaben und Katalogdaten zusammen und bewerten ausgewogen. Alternativen folgen in der Systemtabelle.

01 · Plattform

Salesforce

Salesforce, Inc. · Vertrieb, Service, Marketing, KI-Agenten

Salesforce erzielte im Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz von 41,5 Mrd. $ und nennt in der Pressemitteilung über 29.000 abgeschlossene Agentforce-Deals. Das Profil im Katalog beschreibt eine cloudbasierte Plattform mit umfangreicher Suite und anpassbaren Funktionen. Stärken liegen in der Anpassbarkeit, im breiten Produktumfeld mit Field Service, Revenue Cloud und Tableau sowie in der Compliance-Dokumentation. Grenzen sind die Komplexität der Editionen, Zusatzprodukte und der Administrationsaufwand.

  • Stark bei: komplexen Prozessen, vielen Rollen, eigenen Objekten, Außendienst
  • Prüfen bei: Zusatzprodukten, Edition je Funktion, Admin-Kapazität
  • Passt zu: Vertriebsorganisationen mit Freigaben, Konzernstrukturen und hohem Individualisierungsgrad

Starter Suite 25 €, Pro Suite 100 €, Core 195 €, Advanced 395 €, Max 550 € je Nutzer und Monat laut Preisseite, Stand 07.10.2026

02 · All-in-One

HubSpot

HubSpot, Inc. · Marketing, Vertrieb, Service auf einer Datenbasis

HubSpot zählte zum 31. Dezember 2025 288.706 Kunden und 3,13 Mrd. $ Jahresumsatz. Das Profil im Katalog beschreibt eine KI-gestützte Plattform für Marketing-, Vertriebs- und Serviceteams mit zentraler Datenbank. Stärken sind der kostenlose Einstieg, die gemeinsame Datenbasis für alle drei Bereiche und das Seat-Modell. Grenzen: benutzerdefinierte Objekte und Sandbox erst im Enterprise-Paket, Pflichtonboarding ab Professional.

  • Stark bei: Marketing und Vertrieb in einem System, schnellem Start, kleineren Admin-Teams
  • Prüfen bei: eigenen Objekten, Testumgebung, Hosting von Free-Konten
  • Passt zu: wachsenden Teams mit überschaubaren, standardnahen Prozessen

Free bis 2 Nutzer, Starter 7 € (befristete Aktion), Professional 90 €, Enterprise 175 € je Lizenz und Monat laut Preisseite, Stand 07.10.2026

Quellen: Salesforce Pressemitteilung vom 25. Februar 2026, HubSpot Pressemitteilung vom 11. Februar 2026, Preisseiten (Salesforce, HubSpot), Katalogprofile. Referenzzahlen aus dem Katalog von Find-Your-CRM, Stand 07.10.2026.

Entscheidungshilfe

Welches System passt zu welchem
Unternehmenstyp?

Diese Tendenzen sind Erfahrungswerte von Find-Your-CRM und keine Herstellerangaben, sie ersetzen weder Demo noch Pilot. Treffen mehrere Typen zu, gewichten Sie nach Geschäftswert. Für Teams unter 50 Mitarbeitenden zählt vor allem der Einstieg: HubSpot bietet ein Free-Paket für bis zu 2 Nutzer, Salesforce die Starter Suite ab 25 € je Nutzer und Monat mit Testversion für bis zu 10 Nutzer, schlanke Alternativen sind Pipedrive und Zoho CRM.

A · 50 bis 150 Mitarbeitende

Marketing und Vertrieb im selben Team

Wenn dieselben Personen Kampagnen planen und Leads nachfassen, zählt eine gemeinsame Datenbasis. HubSpot ist dafür als Plattform angelegt, Salesforce deckt es mit der Starter Suite und der Marketing Cloud ab. Entscheidend ist, wie viel Konfigurationsaufwand Sie tragen können und wie groß Ihre Kontaktdatenbank wird.

  • Tendenz: HubSpot bei standardnahen Prozessen
  • Salesforce bei Bedarf an eigenen Objekten
  • Kontaktvolumen im Angebot klären
B · 250 bis 2.000 Mitarbeitende

Mehrstufige Vertriebsorganisation

Mit mehreren Teams, Regionen und Freigabestufen wächst der Bedarf an Rollen, Freigaben und Testumgebungen. Salesforce bringt dafür ab der Pro Suite viel Anpassung mit, HubSpot ordnet mehrstufige Teamorganisation, erweiterte Angebotsgenehmigungen und Sandbox dem Enterprise-Paket zu. Rechnen Sie beide Editionen für Ihre Nutzerzahl durch.

  • Tendenz: Salesforce bei hohem Individualisierungsgrad
  • HubSpot Enterprise bei standardnahen Prozessen
  • Gesamtkosten über drei Jahre vergleichen
C · Eigene Geschäftsobjekte

Anlagen, Verträge, Projekte im CRM

Wer Maschinen, Wartungsverträge, Fördermittel oder Projekte als eigene Objekte führen will, braucht ein flexibles Datenmodell. Bei HubSpot sind benutzerdefinierte Objekte nur im Enterprise-Paket verfügbar, bei Salesforce zählen benutzerdefinierte Anwendungen zur Plattform. Prüfen Sie, ob ein ERP oder ein DACH-System wie CAS genesisWorld die Objekte näher am Prozess führt.

  • Tendenz: Salesforce oder ein Branchensystem
  • Objektliste vor der Demo festlegen
  • ERP als führendes System für Stammdaten klären
D · Service mit Außendienst

Techniker im Einsatz

Für Serviceorganisationen mit Technikern vor Ort nennt Salesforce ein eigenes Produkt mit Disposition und Offline-App, Field Service kostet je Rolle 175 € pro Nutzer und Monat. Bei HubSpot steht der Helpdesk im Vordergrund, eine Einsatzplanung führt die Preisseite nicht auf. Mehr zu den Anforderungen: CRM für Service und Helpdesk.

  • Tendenz: Salesforce, wenn Einsatzplanung zentral ist
  • HubSpot, wenn Tickets und Wissensdatenbank genügen
  • Offline-Betrieb testen
E · Datenschutz und Nachweise

Regulierte Branchen und Behörden

Verlangen Ihre Kunden oder Aufsicht Nachweise nach dem BSI-Katalog C5, nennt die Compliance-Seite von Salesforce dazu ISAE-3000-Berichte. Das Trust Center von HubSpot führt SOC-Berichte und den EU Cloud Code of Conduct auf, C5 nennt es nicht. Für Branchenfragen siehe CRM für Finanzdienstleister und Immobilien und CRM für Gesundheit, Pharma und Life Science.

  • Tendenz: Nachweise vor der Shortlist abfragen
  • Deutsche Anbieter prüfen, wenn Hosting zählt
  • Auftragsverarbeitung und Unterauftragnehmer einsehen

Quellen: Preisseiten Salesforce und HubSpot, Salesforce Field Service, Salesforce C5, HubSpot Trust Center, alle abgerufen am 07.10.2026. Tendenzen: Erfahrungswerte von Find-Your-CRM.

Systemvergleich

Salesforce, HubSpot und
sieben Alternativen im Überblick.

Die Auswahl ist kuratiert, nicht bezahlt und keine Rangliste: zwei internationale Plattformen, fünf internationale und zwei DACH-Alternativen aus dem Katalog. Ein Haken steht nur, wo die Angabe auf der Herstellerseite oder im Katalogprofil belegt ist, alles andere gehört in die Demo. Preise sind Listenpreise laut Preisseite mit Stand 07.10.2026 in der dort gezeigten Währung. Weitere Kandidaten aus über 150 CRM-Systemen liefert das CRM-Matching, eine Übersicht bietet der CRM-Katalog.

AnbieterSegmentPreis abAnpassbarkeitKI laut HerstellerHosting laut HerstellerPasst besonders zuProfil
SalesforcePlattform für Vertrieb, Service, MarketingEnterpriseab 25 €/Nutzer/Mo, Pro Suite 100 €✓ unbegrenzte benutzerdefinierte Anwendungen, Profile und Rollen laut Preisseite✓ Agentforce, in Max enthalten, in Core und Advanced als Zusatz, ab 125 €/Nutzer/Mo✓ Hyperforce mit Region Deutschland, EU Operating Zone für ausgewählte ProdukteKomplexe Prozesse, viele Rollen, AußendienstZum Profil →
HubSpotAll-in-One-Plattform mit Seat-ModellMittelstandab 0 €, Professional 90 €/Lizenz/Mo≈ benutzerdefinierte Objekte und Sandbox erst im Enterprise-Paket✓ Breeze Assistent und Agenten, Verbrauch über HubSpot Credits✓ EU-Rechenzentrum in Frankfurt, Zuweisung nach IP-Standort, Free-Konten in den USAMarketing und Vertrieb in einem SystemZum Profil →
Zoho CRMCRM in der Zoho-SuiteKMUFree bis 3 Nutzer, Bezahlpläne laut Preisseite✓ benutzerdefinierte Module ab Standard, Developer-Sandbox im Enterprise-Plan laut Preisseite✓ KI-Agenten laut Preisseite, Zuordnung zum Plan in der Demo prüfen≈ Standort in Demo und AVV klärenPreisbewusste Teams, Zoho-UmfeldZum Profil →
PipedriveVertriebs-CRM mit visueller PipelineKMUab 14 $/Nutzer/Mo, jährlich≈ Sandbox erst im Ultimate-Plan laut Preisseite✓ KI-Berichte (Lite), KI-E-Mail-Werkzeuge (Premium) laut Preisseite≈ Standort in Demo und AVV klärenVertriebsteams mit schlankem ProzessZum Profil →
OdooOpen-Source-Suite mit CRM-AppMittelstandeine App kostenlos, Standard 38,90 $/Nutzer/Mo bei monatlicher Abrechnung✓ Open-Source-Basis, Odoo Studio und API-Zugriff im Custom-Plan laut Preisseite≈ in der Demo prüfen✓ Odoo Online oder eigener Betrieb laut PreisseiteCRM mit ERP-Modulen aus einer PlattformZum Profil →
CAS genesisWorldDACH-CRM, CAS Software AGMittelstandauf Anfrage≈ Anpassung für Maschinenbau und Gesundheit laut Profil, Tiefe in der Demo prüfen✓ Assistenten (AIA) für Anfragen laut Herstellerseite≈ Siegel Software Hosted in Germany laut Herstellerseite, Betriebsform und Rechenzentrum in der Demo prüfenMittelstand mit DACH-Fokus, FertigungZum Profil →
weclappCloud-ERP mit CRM, weclapp GmbHKMUCRM-Lizenz ab 68 €/Nutzer/Mo netto≈ in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen✓ Rechenzentren ausschließlich in Deutschland laut PreisseiteCRM und ERP in einer Cloud für kleine TeamsZum Profil →
SuperOffice CRMCloud-CRM, SuperOffice GmbHMittelstandab 45 €/Nutzer/Mo≈ ERP-Integration ab Core-Plan laut Preisseite, Anpassungstiefe in der Demo prüfen✓ Super-Plan als KI-gestütztes CRM laut Preisseite✓ europäische Datenresidenz in allen Plänen laut PreisseiteMittelstand mit ERP-AnbindungZum Profil →
SugarCRMCRM-Plattform, Cloud oder On-PremisesMittelstandab 68 $/Nutzer/Mo, jährlich✓ umfangreiche APIs und Partner-Add-ons laut Katalogprofil✓ Sugar Cube AI Assistant ab Advanced+ laut Preisseite✓ Cloud oder On-Premises laut KatalogprofilKomplexere Vertriebsprozesse mit BetriebswahlZum Profil →

Preise laut Herstellerseiten, abgerufen am 07.10.2026: Salesforce, HubSpot, Zoho (Landeswährung der Seite, daher kein Preis), Pipedrive (US-Dollar), Odoo (US-Dollar, Listenpreis bei monatlicher Abrechnung ohne Aktionsrabatt, bei jährlicher Abrechnung 31,10 $), weclapp, SuperOffice, CAS Software AG, Nutzungsmodelle, Sugar (Sugar Sell Standard+). Odoo-Partner im Katalog: manaCRM. Branchensicht: CRM für IT-Systemhäuser und Softwarehäuser. Microsoft Dynamics 365 steht nicht im Katalog, die Erweiterung proRM baut auf Dynamics 365 Sales auf.

Schnittstellen

Integration: ERP, E-Mail, Marketing
und die Kopplung beider Systeme.

Ein CRM ist selten allein im Einsatz: Es braucht Daten aus dem ERP, Termine aus dem Kalender und oft ein zweites System, solange eine Migration läuft. Salesforce und HubSpot bieten dafür eigene Wege. Grundlagen zur Abgrenzung finden Sie unter CRM vs. ERP: Abgrenzung und Integration, Hintergründe zu ERP-Systemen auf der Schwesterseite Find-Your-ERP.

ERP-Anbindung

Stammdaten, Preise, Aufträge

Salesforce verweist auf der Preisseite für Datenquellen ohne eigene Integrationsmöglichkeit auf MuleSoft, ein separat lizenziertes Produkt. Der MuleSoft-Konnektor für SAP S/4HANA unterstützt laut Dokumentation die OData-APIs von S/4HANA Cloud und On-Premise. Bei HubSpot läuft die ERP-Anbindung über Apps aus dem Marktplatz oder die API, die Tiefe hängt vom ERP ab und gehört in die Demo.

  • Führendes System je Stammdatum festlegen
  • Integrationsmatrix mit Richtung und Takt
  • Kosten für Middleware und Pflege einplanen
Kopplung beider Systeme

HubSpot und Salesforce parallel betreiben

Die native HubSpot-Salesforce-Integration setzt laut HubSpot ein Professional- oder Enterprise-Abonnement sowie eine Salesforce-Edition mit API-Zugriff oder Salesforce Professional voraus. Sie synchronisiert Kontakte, Unternehmen, Deals und Aktivitäten, laut HubSpot prüft der Abgleich neue und geänderte Daten etwa alle 15 Minuten. Das eignet sich für den Parallelbetrieb in einer Migration oder für Konzerne mit Marketing in HubSpot und Vertrieb in Salesforce.

  • Feldzuordnung und Dublettenregeln vorab festlegen
  • API-Aufrufe der Salesforce-Seite einplanen
  • Parallelbetrieb zeitlich begrenzen
E-Mail und Kalender

Postfach, Termine und Aktivitäten

Die Salesforce-Starter-Suite synchronisiert laut Preisseite E-Mails, Ereignisse und Kontakte automatisch, die Vergleichstabelle führt außerdem die E-Mail-Integration mit Gmail oder Outlook. HubSpot nennt im Starter-Paket das Aufzeichnen, Transkribieren und Speichern von Meetings mit KI sowie Website-Chat. Solche Funktionen können Verhalten und Leistung erfassen und sind dann nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig, siehe den Abschnitt zum Betriebsrat.

  • Welche Postfächer und Kalender angebunden werden
  • Ausschlüsse für private Termine
  • Aufbewahrung erfasster E-Mails klären

Quellen: HubSpot-Salesforce-Integration, Import und Sync von Salesforce-Datensätzen, MuleSoft SAP S/4HANA Connector, Salesforce Preisseite, HubSpot Preisseite, abgerufen am 07.10.2026.

Recht und Datenschutz

DSGVO, Hosting, Betriebsrat, KI-Verordnung:
was beide Systeme dazu sagen.

Ein CRM verarbeitet personenbezogene Daten von Kontakten und Mitarbeitenden. Daraus folgen Pflichten bei Auftragsverarbeitung, Drittlandübermittlung und Mitbestimmung. Die Punkte geben Herstellerangaben und Rechtsquellen mit Stand 07.10.2026 wieder, sie ersetzen keine Rechtsberatung und keine Prüfung durch Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihren Datenschutzbeauftragten.

01 · Auftragsverarbeitung

AVV nach Art. 28 DSGVO

Beim Cloud-CRM ist der Anbieter Auftragsverarbeiter, ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO ist Pflicht. Salesforce bietet laut GDPR-Seite einen Zusatz zur Datenverarbeitung (DPA) mit Übermittlung über Binding Corporate Rules oder Standardvertragsklauseln. Bei HubSpot ist das DPA Teil der Customer Terms of Service, über Änderungen bei Unterauftragsverarbeitern informiert HubSpot Abonnenten mindestens 30 Tage vorher.

  • Liste der Unterauftragsverarbeiter prüfen
  • Benachrichtigung bei Änderungen abonnieren
02 · Rechenzentrum

Hosting und Standort

Salesforce nennt auf der Hyperforce-Seite Regionen unter anderem in Deutschland. Die EU Operating Zone verarbeitet und speichert Kundendaten laut Salesforce ausschließlich in der EU und der Schweiz, der Support sitzt in der EU, abgedeckt sind ausgewählte Produkte wie Sales Cloud und Service Cloud. HubSpot nennt auf der Security-Seite ein EU-Rechenzentrum in Frankfurt. Neuen zahlenden Kunden weist HubSpot den Standort laut Seite zu den Rechenzentren nach der IP-Adresse bei der Anmeldung zu, Konten, die nur kostenlose Dienste nutzen, liegen in den USA.

  • Standort schriftlich in den Vertrag aufnehmen
  • Free-Konten nie mit Echtdaten betreiben
03 · Drittland

Übermittlung in die USA

Beide Anbieter sind US-Unternehmen. Für Übermittlungen in die USA kommen nach Art. 44 ff. DSGVO der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework vom 10. Juli 2023 (Kommission), Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO oder Binding Corporate Rules in Betracht. HubSpot, Inc. erklärt im DPA die Zertifizierung unter dem Framework und bindet Standardvertragsklauseln ein.

  • Übermittlungsgrundlage je Dienst dokumentieren
  • Zertifizierungsstatus im Pilot erneut prüfen
04 · Nachweise

Zertifikate und Berichte

Salesforce führt auf der Compliance-Seite ISAE-3000-Berichte zum BSI-Kriterienkatalog C5 (Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue) für Salesforce Services einschließlich Hyperforce, der Bericht trägt dort das Aktualisierungsdatum 22. Juni 2026. Das HubSpot Trust Center listet SOC 1 Type II, SOC 2 Type II, SOC 3 und den EU Cloud Code of Conduct, ISO 27001 und C5 des Anbieters selbst nennt es nicht. Fragen Sie die Berichte vor Vertragsabschluss an.

  • Berichtszeitraum und Geltungsbereich lesen
  • Nachweisbedarf Ihrer Kunden vorab klären
05 · Mitbestimmung

Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG

Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat mitzubestimmen bei der Einführung und Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen. E-Mail- und Kalender-Synchronisation, Aktivitätserfassung, Anrufaufzeichnung und KI-Zusammenfassungen erfassen solche Daten. Regeln Sie Auswertungen in einer Betriebsvereinbarung vor dem Pilot.

  • Rollen- und Rechtekonzept für Auswertungen
  • Keine Anrufaufzeichnung ohne Regelung
06 · KI und Recht

KI-Funktionen und KI-Verordnung

Laut EU-Kommission ist die KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689) am 1. August 2024 in Kraft getreten und gilt seit 2. August 2026 mit Ausnahmen. Verbote und Pflichten zur KI-Kompetenz gelten seit 2. Februar 2025, Pflichten für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck seit 2. August 2025, Regeln für bestimmte Hochrisiko-Bereiche ab 2. Dezember 2027. HubSpot untersagt laut KI-FAQ seinen KI-Dienstleistern das Modelltraining mit Kundendaten, Salesforce beschreibt Zero-Data-Retention-Vereinbarungen mit LLM-Anbietern. Mehr: KI im CRM.

  • KI-Kompetenz der Nutzer dokumentieren
  • Verarbeitungsort je KI-Dienst prüfen

Quellen: Salesforce GDPR, HubSpot DPA, Hyperforce, Operating Zone, HubSpot Security, HubSpot EU-Datenzentrum, Salesforce C5, HubSpot Trust Center, Salesforce Trust, Kommission zum Data Privacy Framework, Kommission zur KI-Verordnung, § 87 BetrVG, abgerufen am 07.10.2026.

Kosten · Lizenzen

Lizenzkosten für 40 Nutzer
nach Edition gerechnet.

Die Tabelle rechnet ausschließlich Listenpreise der Preisseiten von Salesforce und HubSpot mit Stand 07.10.2026 hoch, netto ohne Mehrwertsteuer. Salesforce nennt zur Starter Suite monatliche oder jährliche Abrechnung, bei allen anderen Editionen jährliche Abrechnung. Die HubSpot-Seite zeigt jährliche Abrechnung als Standardansicht mit Option zur Monatszahlung. Rabatte, Zusatzprodukte und Onboarding fehlen.

EditionListenpreis je Nutzer und MonatPro Jahr bei 40 NutzernDrei Jahre bei 40 NutzernWichtig laut Preisseite
Salesforce Starter SuiteEinstieg für kleine Teams25 €12.000 €36.000 €Lead- bis Opportunity-Management, Testversion für bis zu 10 Nutzer
Salesforce Pro SuiteAnpassung, Angebote, Prognosen100 €48.000 €144.000 €Zugriff auf AgentExchange, Premier Support als Zusatz
Salesforce CoreIntegrierte KI, Slack, Tableau195 €93.600 €280.800 €Agentforce for Sales als Zusatz, 500.000 Flex Credits pro Organisation und Jahr
Salesforce AdvancedErweiterte Sicherheit395 €189.600 €568.800 €Backup und Recovery, Archivieren, 1 Mio. Flex Credits pro Organisation und Jahr
Salesforce MaxVolle KI-Suite550 €264.000 €792.000 €Agentforce for Sales enthalten, 2,75 Mio. Flex Credits pro Organisation und Jahr
HubSpot FreeKostenloser Einstieg0 €0 €0 €Bis zu 2 Nutzer, für 40 Nutzer nicht geeignet
HubSpot StarterEinstieg für kleine Teams7 € (befristet, 65 % Rabatt)nicht möglichnicht möglichBis zu 10 Nutzer, daher für 40 Nutzer nicht geeignet, Regelpreis nennt die Seite nicht
HubSpot ProfessionalAutomatisierung, Angebote, Helpdesk90 €43.200 €129.600 €Onboarding erforderlich, Betrag im Angebot, monatliche Credits ohne Übertrag
HubSpot EnterpriseSandbox, Teams, Genehmigungen175 €84.000 €252.000 €Custom Objects und Sandbox, Onboarding erforderlich

Quellen: Salesforce Sales Preise und HubSpot Sales Hub Preise, abgerufen am 07.10.2026. Rechnung: Nutzer mal Listenpreis mal 12 beziehungsweise 36 Monate. Die Salesforce-Preisseite führt die Editionen Core, Advanced und Max, die FAQ derselben Seite nennt Enterprise, Unlimited und Agentforce 1 Sales, eine Zuordnung nennt die Seite nicht. Klären Sie sie im Angebot. HubSpot-Preise je Lizenz, Seat-Typen siehe HubSpot Seats.

Kosten · Gesamtkosten

Rechenbeispiel Gesamtkosten
über drei Jahre.

Rechenbeispiel von Find-Your-CRM, kein Angebot eines Herstellers: Ein Unternehmen mit 40 CRM-Nutzern in Vertrieb, Marketing und Service führt Salesforce Pro Suite oder HubSpot Professional ein. Lizenzen stammen aus den Preisseiten, alle übrigen Beträge sind Erfahrungswerte von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten und gelten hier bewusst gleich für beide Systeme, damit der Preisunterschied sichtbar bleibt. Passen Sie die Annahmen an Ihre Lage an, Rechenhilfe liefert das CRM-Matching und die Seite Preise und Modelle.

KostenblockAnnahmeSalesforce Pro SuiteHubSpot Professional
LizenzenListenpreis, drei Jahre40 Nutzer, 36 Monate, ohne Rabatt, jährliche Abrechnung144.000 €129.600 €
EinführungKonfiguration und RolloutWorkshops, Pipeline, Rollen, Berichte, Angebotsvorlagen, bei HubSpot inklusive Pflichtonboarding25.000 bis 45.000 €25.000 bis 45.000 €
DatenmigrationAltsystem und ExcelKunden, Kontakte, offene Verkaufschancen bereinigen und laden5.000 bis 12.000 €5.000 bis 12.000 €
SchulungKey-User-Konzept40 Anwender, rollenbasiert5.000 bis 10.000 €5.000 bis 10.000 €
Support und WeiterentwicklungBetrieb im Alltag6.000 bis 15.000 € pro Jahr für kleine Anpassungen und Releases18.000 bis 45.000 €18.000 bis 45.000 €
SummePro Suite und ProfessionalLizenzen plus Einführung, Migration, Schulung, Support197.000 bis 256.000 €182.600 bis 241.600 €
Summe höhere EditionCore und EnterpriseLizenzen 280.800 € beziehungsweise 252.000 €, übrige Blöcke unverändert333.800 bis 392.800 €305.000 bis 364.000 €
Option Premier Successnur Salesforce30 % der Nettolizenzgebühren laut Preisseite43.200 € bei Pro Suitekein Aufschlag auf der Preisseite genannt

Rechenbeispiel von Find-Your-CRM. Nicht enthalten: interne Personalkosten (rund 0,3 bis 0,5 Vollzeitstellen im Einführungsjahr, Erfahrungswerte von Find-Your-CRM), Zusatzprodukte wie Agentforce, Field Service, Revenue Cloud und Marketing-Automation-Volumen, Integrationen, Mehrwertsteuer. Lizenzpreise: Salesforce, HubSpot, Stand 07.10.2026. Der Unterschied entsteht allein durch die Lizenzstufe: 14.400 € über drei Jahre bei Pro Suite gegen Professional, 28.800 € bei Core gegen Enterprise. Pauschale Aufschläge für eines der Systeme sind nicht angesetzt, weil sie nicht belegt sind.

Vorgehen

Von der Shortlist zur Entscheidung
in sechs Schritten.

Die Schritte folgen der Methodik von Find-Your-CRM, angewandt auf die Frage Salesforce oder HubSpot. Zeitspannen sind Erfahrungswerte von Find-Your-CRM: Von den Anforderungen bis zur Entscheidung vergehen im Mittelstand meist sechs bis acht Wochen. Phasen und Kriterien im Detail: CRM auswählen: fünf Phasen, acht Kriterien und CRM einführen: Phasen, Rollen und Erfolgsfaktoren.

01

Anforderungsprofil erstellen

Befragen Sie Vertrieb, Marketing und Service mit je drei bis fünf Schlüsselnutzern nach Muss-Kriterien, Wunschkriterien und Ausschlusskriterien. Das CRM-Matching erzeugt aus Ihrer Unternehmens-URL automatisch ein Anforderungsprofil und in rund 6 Minuten eine dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen.

02

Szenarien definieren

Formulieren Sie fünf bis acht Fälle aus dem Alltag, etwa Account mit laufendem Angebot und Wiedervorlage, Messelead mit Einwilligung, Ticket mit Eskalation, Forecast für das Quartal. Dieselben Szenarien laufen in beiden Systemen mit Ihren Daten.

03

Systemlandschaft und Datenfluss klären

Listen Sie ERP, E-Mail, Kalender, Marketing- und BI-Werkzeuge auf und legen Sie das führende System je Datenobjekt fest. Schätzen Sie die täglichen API-Aufrufe und vergleichen Sie sie mit den Kontingenten. Details zur Abgrenzung finden Sie unter CRM vs. ERP.

04

Verbindliche Angebote einholen

Fordern Sie von beiden Herstellern oder Partnern Angebote für Ihre Nutzerzahl an: Edition, Zusatzprodukte, KI-Guthaben (Flex Credits bei Salesforce, HubSpot Credits), Onboarding, Support-Plan, Laufzeit und Preisbindung. Rechnen Sie drei Jahre.

05

Pilot mit echten Daten

Salesforce bietet laut Preisseite eine kostenlose Testversion über 30 Tage, HubSpot einen kostenlosen Einstieg. Ein Pilot von 30 bis 90 Tagen mit einer Gruppe von Anwendern zeigt Datenqualität, Akzeptanz und Aufwand. Schließen Sie parallel die Abstimmung mit dem Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ab. Das Selection Portal dokumentiert die gemeinsame Bewertung von Vertrieb, Marketing und Service.

06

Entscheidung und Vertrag

Holen Sie mindestens drei Referenzen von Unternehmen ähnlicher Größe ein, nicht nur die vom Anbieter genannten. Legen Sie vor Unterschrift AVV, Hosting-Standort, Exportweg und Exitkosten fest. Für den späteren Wechsel hilft die Checkliste CRM migrieren: Risiken, Vorgehen und Checkliste.

Quellen: Vorgehen und Zeitspannen sind Erfahrungswerte von Find-Your-CRM, gestützt auf über 200.000 Referenzprojekte aller Softwarekategorien im Find-Your-Software Netzwerk. Testversion: Salesforce Preisseite. Methodik im Überblick: CRM-Auswahl: Vorgehen, Kriterien und Erfolgsfaktoren. Stand 07.10.2026.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Ist Salesforce oder HubSpot besser für den Mittelstand?

Das hängt von Prozessen und Teamgröße ab, ein pauschal besseres System gibt es nicht. HubSpot passt tendenziell zu Teams, die Marketing, Vertrieb und Service auf einer Datenbasis führen und standardnahe Prozesse haben. Salesforce passt tendenziell zu komplexeren Vertriebsorganisationen mit Freigaben, eigenen Objekten oder Außendienst. Das ist eine Einschätzung aus Erfahrungswerten von Find-Your-CRM, keine Herstellerangabe.

Was kostet Salesforce im Vergleich zu HubSpot?

Laut Preisseiten (Stand 07.10.2026) kostet Salesforce je Nutzer und Monat 25 € in der Starter Suite, 100 € in der Pro Suite, 195 € in Core, 395 € in Advanced und 550 € in Max, bei jährlicher Abrechnung außer in der Starter Suite. HubSpot nennt 0 € für Free bis 2 Nutzer, 7 € für Starter als befristete Aktion, 90 € für Professional und 175 € für Enterprise je Lizenz und Monat. Bei 40 Nutzern sind das für Pro Suite und Professional 48.000 € und 43.200 € im Jahr, dazu kommen Onboarding, Zusatzprodukte und Einführung.

Wie funktioniert das Seat-Modell bei HubSpot?

Jeder Nutzer in einem Starter-, Professional- oder Enterprise-Abonnement erhält einen Sitz. Betrachter-Sitze (Ansicht ohne Bearbeitung) sind in diesen Abonnements kostenlos und unbegrenzt, das Free-Paket erlaubt bis zu 2 Nutzer, Starter bis zu 10. Laut HubSpot-Wissensdatenbank gibt es Core Seats für Starter, Sales, Service und Revenue Seats für Professional und Enterprise sowie kostenlose Partner- und Entwickler-Sitze. Klären Sie im Angebot, welche Sitz-Typen Ihre Rollen brauchen, und weisen Sie Nutzer ohne Bearbeitungsbedarf als Betrachter zu.

Welche Salesforce-Edition brauche ich?

Für kleine Teams mit Grundfunktionen reicht die Starter Suite, ab Angebotserstellung, Prognosen und umfassender Anpassung nennt die Preisseite die Pro Suite. Core, Advanced und Max bringen integrierte KI, Slack, Tableau Next, erweiterte Sicherheit und bei Max die vollständige KI-Suite. Die FAQ derselben Seite spricht von Enterprise, Unlimited und Agentforce 1 Sales, eine Zuordnung zu Core, Advanced und Max nennt sie nicht. Lassen Sie sich Edition, API-Kontingent, Sandbox und Support schriftlich bestätigen.

Welches System hat die besseren KI-Funktionen?

Beide bieten KI-Assistenten und Agenten, der Vergleich hängt vom Anwendungsfall ab. Salesforce nennt Agentforce mit einem Flex-Credit-Modell (500 € je 100.000 Credits, 20 Credits je Standardaktion), 2 € je Konversation und das Zusatzprodukt Agentforce for Sales ab 125 € je Nutzer und Monat (Agentforce-Preise). HubSpot nennt Breeze mit Assistent und Agenten wie Customer Agent und Prospecting Agent, deren Verbrauch über HubSpot Credits läuft (Breeze). Vergleichen Sie Qualität und Kosten je Anwendungsfall im Pilot, mehr dazu unter KI im CRM.

Sind Salesforce und HubSpot DSGVO-konform nutzbar?

Die DSGVO-Konformität hängt bei beiden Systemen von Vertrag, Hosting und Konfiguration ab, ein Siegel ersetzt die Prüfung nicht. Beide Hersteller bieten einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO (Salesforce, HubSpot). Prüfen Sie Standort, Unterauftragsverarbeiter, Übermittlungsgrundlage und Löschkonzept, und beziehen Sie Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihren Datenschutzbeauftragten früh ein.

Wo stehen die Server von Salesforce und HubSpot?

Salesforce nennt Hyperforce-Regionen unter anderem in Deutschland und bietet mit der EU Operating Zone Verarbeitung und Speicherung in der EU und der Schweiz mit Support aus der EU für ausgewählte Produkte (Operating Zone). HubSpot bietet ein EU-Rechenzentrum in Frankfurt, das neuen zahlenden Kunden nach IP-Adresse zugewiesen wird, Konten mit nur kostenlosen Diensten liegen in den USA (HubSpot). Halten Sie Standort und Support-Zugriffe schriftlich im Vertrag fest.

Muss der Betriebsrat beteiligt werden?

Ja, wenn das CRM geeignet ist, Verhalten oder Leistung der Beschäftigten zu überwachen. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat bei Einführung und Anwendung solcher technischer Einrichtungen mitzubestimmen. In der Praxis betrifft das E-Mail- und Kalender-Synchronisation, Aktivitätsberichte, Anrufaufzeichnung und Gesprächsauswertung. Regeln Sie Zweck und Auswertungen in einer Betriebsvereinbarung, bevor der Pilot startet. Das ist keine Rechtsberatung.

Wie lange dauert die Einführung?

Das hängt von Prozessen, Integrationen und Datenqualität ab, nicht allein vom System. Erfahrungswerte von Find-Your-CRM: Ein Pilot mit einer Gruppe dauert 30 bis 90 Tage, ein stufenweiser Rollout für 40 Nutzer mit ERP-Anbindung mehrere Monate. Pauschale Wochenangaben sollten Sie nicht übernehmen. Rollen und Phasen beschreibt CRM einführen.

Kann ich HubSpot und Salesforce gleichzeitig betreiben?

Ja, dafür gibt es eine native Integration. Laut HubSpot-Wissensdatenbank setzt sie ein Professional- oder Enterprise-Abonnement und eine Salesforce-Edition mit API-Zugriff oder Salesforce Professional voraus und synchronisiert Kontakte, Unternehmen, Deals und Aktivitäten, etwa alle 15 Minuten (HubSpot). Das eignet sich für Übergangsphasen oder eine Aufgabenteilung, sollte aber zeitlich begrenzt sein, weil Feldzuordnung und Dubletten Pflegeaufwand erzeugen.

Wie läuft die Migration von Salesforce zu HubSpot oder umgekehrt?

Die Migration folgt Datenmapping, Bereinigung, Testimport, Parallelbetrieb und Umschaltung. HubSpot kann laut Wissensdatenbank Leads, Kontakte, Accounts, Opportunities, Aufgaben, Kampagnen, Cases, Ereignisse und benutzerdefinierte Objekte aus Salesforce importieren (Import und Sync). Salesforce nennt für Importe den Datenimport-Assistenten bis 50.000 Datensätze und den Data Loader bis 150 Millionen (Trailhead). Automatisierungen und Berichte müssen Sie in der Regel neu aufbauen. Die Checkliste: CRM migrieren.

Was passiert mit meinen Daten bei Kündigung?

Sie können Ihre Daten vor Vertragsende exportieren. Salesforce bietet den Datenexport als CSV, je nach Edition wöchentlich oder monatlich, die ZIP-Dateien werden 48 Stunden nach der Benachrichtigung gelöscht (Trailhead). HubSpot exportiert als CSV, XLS oder XLSX, die Download-Links laufen nach 30 Tagen ab (HubSpot). Der EU Data Act (Verordnung (EU) 2023/2854) gilt laut Kommission seit 12. September 2025, Wechselentgelte samt Datenübertragungsentgelten entfallen ab 12. Januar 2027 (Kommission). Sichern Sie den Ausstieg trotzdem im Vertrag.

Gibt es empfehlenswerte Alternativen zu Salesforce und HubSpot?

Ja, je nach Schwerpunkt. Die Tabelle oben nennt Zoho CRM, Pipedrive, Odoo, CAS genesisWorld, weclapp, SuperOffice CRM und SugarCRM. Zählt Hosting in Deutschland oder ein ERP im selben System, lohnt der Blick auf CAS genesisWorld oder weclapp. Microsoft Dynamics 365 steht nicht im Katalog, die Erweiterung proRM für Dynamics 365 Sales schon. Eine dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen liefert das CRM-Matching.

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Geben Sie Ihre Unternehmens-URL ein: Das Anforderungsprofil entsteht automatisch, die dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen liegt in rund 6 Minuten vor, kostenlos und ohne Registrierung. Für die gemeinsame Bewertung durch Vertrieb, Marketing und Service nutzen Sie das Selection Portal.