CRM Software · Logistik und Spedition

CRM Logistik:
Software für Spedition, Transport und Lager.

Ein CRM für Logistik und Spedition steuert den Vertrieb und die Kundenbetreuung, während das Transportmanagementsystem (TMS) die Aufträge abwickelt. Gemeint ist CRM-Software (Customer Relationship Management) für Speditionen, Logistikdienstleister, Kontraktlogistik, Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) sowie Lagerlogistik in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Ausschreibungen, Rahmenverträge, Preisanfragen je Relation, Zuschläge, Reklamationen und Subunternehmer. Diese Fachseite zeigt die wichtigen Funktionen, das Zusammenspiel mit TMS, Lagerverwaltungssystem (WMS) und ERP, neun passende Systeme und die Kosten für 25 Nutzer. Der Nachholbedarf ist groß: 2025 nutzten in Deutschland nur 16,4 % der Unternehmen aus Verkehr und Lagerei mit mindestens 10 Beschäftigten CRM-Software, im Durchschnitt der erfassten Branchen waren es 29,6 % (Eurostat). Ihre dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen erhalten Sie im CRM-Matching für Logistik und Spedition in rund 6 Minuten, kostenlos und ohne Registrierung.

Ausschreibungen und TenderAngebote je RelationMaut- und DieselzuschlägeTMS-, WMS- und ERP-AnbindungReklamation und SchadensfallSubunternehmer und Partner
16,4 %
der Unternehmen in Verkehr und Lagerei in Deutschland (ab 10 Beschäftigten) nutzten 2025 CRM-Software, gegenüber 29,6 % im Durchschnitt der erfassten Branchen (Eurostat, Datenstand 27.02.2026)
2,8 Mrd. t
Güter transportieren inländische Lkw laut Statistischem Bundesamt, dazu 328,0 Mio. t auf der Schiene (Abruf 08.10.2026)
rund 3,5 Mio.
Beschäftigte zählte die Logistik in Deutschland 2024, drittgrößter Wirtschaftsbereich nach Handel und Automobilindustrie (VerkehrsRundschau, 22.10.2025)
über 90 %
der deutschen Spediteure arbeiten laut Speditionsverband DSLV auf Basis der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp 2017)
Ausgangslage

Warum Logistiker
ein eigenes CRM-Profil brauchen.

Logistikunternehmen verkaufen Kapazität, Zuverlässigkeit und Preise je Relation, und das bilden Standard-CRM-Vorlagen selten ab. Zudem setzt die Branche Unternehmenssoftware seltener ein: 2025 nutzten in Deutschland 31,1 % der Unternehmen aus Verkehr und Lagerei ein ERP-System, über alle erfassten Branchen 43,5 % (Eurostat). Kundenwissen steckt deshalb oft im TMS, in Excel-Tarifen und in Postfächern.

Ohne CRM

  • Ausschreibungen liegen als Excel-Dateien in Postfächern, Fristen kennt nur die zuständige Person.
  • Angebote je Relation entstehen jedes Mal neu, der zuletzt angebotene Preis ist nicht auffindbar.
  • Maut- und Dieselzuschläge werden je Kunde unterschiedlich gerechnet und nicht dokumentiert.
  • Reklamationen laufen über Disposition, Kundenservice und Buchhaltung, Fristen nach HGB gehen verloren.
  • Verlängerungstermine von Rahmenverträgen fallen erst auf, wenn der Kunde neu ausschreibt.
  • Nachweise von Subunternehmern liegen verteilt, Ablaufdaten fehlen.

Mit CRM

  • Jede Ausschreibung ist eine Chance mit Losen, Fristen, Rückfragen und Ergebnis.
  • Angebote sind je Relation, Verkehrsträger und Gültigkeit versioniert und mit dem Kunden verknüpft.
  • Zuschlagsregeln stehen im Vertrag und im Angebot, nachvollziehbar für Vertrieb und Abrechnung.
  • Reklamationen haben Fälle mit Fristen, Zuständigkeit und Verlauf, auch für den Kunden sichtbar.
  • Die Renewal-Pipeline zeigt alle Rahmenverträge, die in den nächsten zwölf Monaten enden.
  • Frachtführer und Partner sind Konten mit Nachweisen, Wiedervorlagen und Bewertung.

Quellen: Eurostat, Integration interner Prozesse nach Wirtschaftszweig (isoc_eb_iipn2), Indikatoren CRM-Nutzung (E_CRM1) und ERP-Nutzung (E_ERP1), Deutschland 2025, Unternehmen ab 10 Beschäftigten, Wirtschaftszweig H (Verkehr und Lagerei) gegenüber allen erfassten Wirtschaftszweigen ohne Finanzsektor, Datenstand 27.02.2026, Abruf 08.10.2026.

Vertrieb

Vertrieb in der Logistik:
neun Bausteine vom Tender bis zum Rahmenvertrag.

Ein Logistik-CRM muss vor allem drei Vertriebswege abbilden: Ausschreibungen großer Verlader, Rahmenverträge mit Preisen je Relation und kurzfristige Preisanfragen im Spotgeschäft. Die Nachfrage schwankt mit der Konjunktur: Die Fahrleistung mautpflichtiger Lkw mit mindestens vier Achsen auf Bundesautobahnen lag im September 2026 kalenderbereinigt um 2,5 % über dem Vorjahresmonat (Lkw-Maut-Fahrleistungsindex von BALM und Destatis). Wer Mengen und Preise im CRM verbindet, erkennt solche Verschiebungen früher.

01 · Ausschreibungen

Tender als eigene Chance mit Losen

Große Verlader vergeben Transporte und Kontraktlogistik per Ausschreibung, oft in mehreren Runden mit Fragebogen und Preisblatt. Bilden Sie den Tender als Chance mit Losen, Fristen und Ergebnis je Los ab, damit Sie später sehen, welche Relationen Sie zu welchem Preis gewonnen haben.

  • Fristen als Aufgaben mit Erinnerung
  • Preisblatt des Kunden als Anhang mit Version
  • Ergebnis je Los: gewonnen, verloren, Preisabstand
02 · Relationen

Angebote je Relation und Verkehrsträger

Die kleinste Verkaufseinheit ist die Relation (auch Lane): von einem Postleitzahlbereich in einen anderen, mit Verkehrsträger, Ladungsart und Menge. Als eigenes Objekt oder Angebotsposition angelegt, werden Umsatz und Gewinnquote je Relation auswertbar. CargoSoft CRM wertet laut Hersteller Umsätze nach Relation und Verkehrsträger aus.

03 · Spotanfragen

Schnelle Preisanfragen ohne Medienbruch

Spotanfragen brauchen eine Antwort in Stunden, nicht in Tagen. Vorlagen, Gültigkeitsdatum und eine Rückfrage an die Disposition beschleunigen das Angebot; messen Sie die Antwortzeit. Kleine Teams mit überwiegend Spotgeschäft prüfen auch schlanke Vertriebs-CRM wie Pipedrive ab 14 $ je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung.

04 · Rahmenverträge

Laufzeit, Mengenkorridor, Preisgleitung

Rahmenverträge legen Preise, Mengenkorridore, Servicelevel und Gleitklauseln für Maut und Diesel fest. Hinterlegen Sie Laufzeit, Kündigungsfrist und Verlängerungsoption mit Wiedervorlage sechs Monate vor Ablauf. So entsteht eine Renewal-Pipeline.

05 · Preislisten

Tarife im TMS, Angebotsstand im CRM

Tarifmatrizen gehören in das TMS oder ein Ratenmanagement, das Angebot mit Kundenbezug in das CRM. Halten Sie fest, welche Tarifversion und welche Zuschläge dem Angebot zugrunde lagen. Bei CargoSoft sind laut Hersteller Offerten und hinterlegte Raten je Kunde im CRM einsehbar.

06 · Key Account

Buying Center beim Verlader

Beim Verlader entscheiden Einkauf, Logistikleitung und Werks- oder Lagerleitung gemeinsam. Erfassen Sie Kontakte je Standort mit Rolle, dazu Besuchsberichte. Konzerne bilden Sie als Kontenhierarchie ab, damit Umsätze je Gruppe sichtbar werden.

07 · Kontraktlogistik

Projektgeschäft mit langer Anlaufzeit

Kontraktlogistik verkauft Fläche, Personal, Prozesse und IT über mehrere Jahre. Der Vertrieb ähnelt dem Projektgeschäft im Maschinenbau mit Lösungsdesign, Kalkulation und Anlaufplanung, siehe CRM für Industrie und Maschinenbau. Planen Sie eigene Phasen und Freigaben.

08 · See- und Luftfracht

Spezialfälle mit Branchenlösungen

In See- und Luftfracht hängen Angebote an Carrier-Raten, Abfahrten und Zuschlägen. Hier helfen Branchenlösungen: System 5 richtet sich laut Katalogprofil an die Schifffahrt und bietet etwa einen Laytime-Rechner, CargoSoft deckt See- und Luftfracht im TMS ab. Für reine Landverkehre genügen oft Standard-CRM.

09 · Pipeline

Phasen und Forecast für Logistikvertrieb

Typische Phasen sind Qualifizierung, Anfrage oder Tender, Angebot, Verhandlung, Testverkehr, Vertrag und Anlauf. Der Forecast rechnet mit erwartetem Jahresumsatz je Kunde. Phasen und Scoring erklärt Lead Scoring und Sales Pipeline im CRM.

Quellen: Destatis Pressemitteilung Nr. 358 vom 08.10.2026, Lkw-Maut-Fahrleistungsindex September 2026 (+0,8 % zum Vormonat, +2,5 % zum Vorjahresmonat); CargoSoft CRM, Herstellerseite (Offerten und Raten je Kunde, Auswertung nach Relation und Verkehrsträger); Pipedrive Preise; Katalogprofile von CargoSoft CRM und System 5; Abruf 08.10.2026.

Service und Reklamation

Kundenbetreuung und Reklamationen:
Service nach der Abholung.

Im Logistikservice entscheidet die Frist: Äußerlich nicht erkennbare Schäden sind innerhalb von sieben Tagen nach Ablieferung anzuzeigen, sonst wird eine unbeschädigte Ablieferung vermutet; Ansprüche wegen Lieferfristüberschreitung erlöschen ohne Anzeige innerhalb von 21 Tagen (§ 438 HGB). Ein CRM bündelt Anfragen, Reklamationen und Schadensfälle mit Fristen und Zuständigkeit. Wie Ticketsysteme, SLA und Self-Service allgemein funktionieren, beschreibt CRM für Service und Helpdesk.

01 · Anfragen bündeln

Ein Eingang für E-Mail, Telefon und Portal

Statusfragen, Abholaufträge und Beschwerden kommen über viele Kanäle. Im CRM werden sie zu Fällen mit Sendungsnummer, Kunde und Priorität. So sieht auch der Vertrieb, welche Kunden gerade Probleme haben.

02 · Schadensfall

Reklamation mit Frist und Verlauf

Ein Schadensfall braucht Felder für Sendung, Schadensart, Datum der Anzeige, Fotos, Versicherung und Regress gegen Subunternehmer. Ansprüche aus einer Beförderung verjähren nach § 439 HGB grundsätzlich in einem Jahr ab Ablieferung; setzen Sie eine Wiedervorlage vor Fristende.

03 · Sendungsstatus

Track and Trace aus dem TMS, Portal im CRM

Der Sendungsstatus entsteht im TMS, der Kunde sucht ihn im Portal. Portale bieten etwa HubSpot ab Service Hub Professional (dort nur Tickets), Odoo mit Lesezugriff auf Angebote, Aufträge und Rechnungen und SuperOffice mit dem Customer Centre für Anfragen und FAQ; weitere CRM-Daten im Portal erfordern dort ein Zusatzmodul. Den Live-Status müssen Sie aus dem TMS anbinden.

04 · Termintreue

Lieferfrist als Servicelevel

Die Haftung des Frachtführers für Lieferfristüberschreitung ist auf den dreifachen Betrag der Fracht begrenzt (§ 431 Abs. 3 HGB), der Imageschaden nicht. Führen Sie Termintreue und Reklamationsquote je Kunde im CRM, damit Jahresgespräche auf Zahlen beruhen.

05 · Kontraktlogistik

Service Reviews mit Lagerkennzahlen

In der Kontraktlogistik gibt es regelmäßige Service Reviews mit Kennzahlen wie Lieferfähigkeit und Kommissionierfehlern. Die Werte kommen aus dem WMS, das CRM hält Termine, Protokolle und Maßnahmen. Passende Lagerverwaltungssysteme finden Sie im Netzwerk unter Find-Your-WMS.

06 · KEP und Geschäftskunden

Viele kleine Versender, wenig Zeit je Kunde

KEP-Dienste betreuen viele Geschäftskunden mit kleinen Mengen. Hier zählen Self-Service, Antwortvorlagen und automatische Benachrichtigungen mehr als Besuchsberichte. Segmentieren Sie nach Umsatz: Key Accounts persönlich, kleine Versender über Portal und Kampagnen.

Quellen (Abruf 08.10.2026): § 438 HGB, § 439 HGB, § 431 HGB; HubSpot Kundenportal (Service Hub Professional und Enterprise, nur Tickets, Stand 18.05.2026); Odoo Portal access (nur Lesezugriff); SuperOffice Customer Centre (Anfragen und FAQ als Standard, weitere CRM-Daten mit dem Zusatzmodul Customer Engagement Platform).

Partnernetzwerke

Subunternehmer und Partnernetzwerke:
Frachtführer im CRM führen.

Speditionen setzen oft Frachtführer ein und tragen dafür Verantwortung: Wer einen Fracht- oder Speditionsvertrag ausführen lässt, darf keine Unternehmer ohne güterkraftverkehrsrechtliche Berechtigung einsetzen, wenn er das weiß oder fahrlässig nicht weiß (§ 7c GüKG). Ein CRM macht Partner deshalb zu Konten mit Nachweisen, Fristen und Bewertung.

01 · Partnerstamm

Frachtführer als eigene Kontenart

Legen Sie Frachtführer, Partnerspeditionen und Lagerdienstleister als eigene Kontenart an. Felder wie Fahrzeugtypen, Relationen, Länder und Ansprechpartner machen die Suche nach Kapazität schneller.

02 · Nachweise

Erlaubnis, Versicherung, Ablaufdatum

Erfassen Sie die güterkraftverkehrsrechtliche Berechtigung, den Versicherungsnachweis und weitere Dokumente mit Ablaufdatum. Wiedervorlage vor Ablauf und Sperre ohne gültigen Nachweis setzen § 7c GüKG im Alltag um; welche Nachweise Sie verlangen, klärt Ihre Rechtsberatung.

03 · Mindestlohn

Auftraggeberhaftung dokumentieren

Nach § 13 MiLoG gilt § 14 AEntG entsprechend: Wer einen anderen Unternehmer mit Werk- oder Dienstleistungen beauftragt, haftet für dessen Pflicht zur Zahlung des Mindestentgelts wie ein Bürge. Hinterlegen Sie Bestätigungen und Prüftermine der Subunternehmer im CRM.

04 · Kooperationen

Netzwerke und Auslandspartner

Stückgutkooperationen und Auslandspartner sind zugleich Lieferant, Kunde und Wettbewerber. Bilden Sie Rollen je Konto ab und führen Sie Vereinbarungen zentral. Für Partnerportale bietet Salesforce die Partner Cloud ab 25 € je Mitglied und Monat bei jährlicher Abrechnung an, inklusive Experience Cloud.

05 · Bewertung

Termintreue und Schadensquote je Partner

Bewerten Sie Partner nach Termintreue, Schadensquote und Reaktionszeit. Die Rohdaten liefert das TMS, das CRM zeigt die Entwicklung. Daten von Fahrern halten Sie so knapp wie möglich.

06 · Mobile Teams

Außendienst und Depots offline arbeitsfähig

Außendienst und Depotleitung arbeiten oft dort, wo das Netz schwach ist. Resco CRM ergänzt laut Katalogprofil Salesforce und Dynamics 365 um mobile Apps mit Offline-Zugriff, GEDYS IntraWare nennt für die Logistik eine App mit Offline-Nutzung und späterer Synchronisierung.

Quellen (Rechtsstand und Abruf 08.10.2026): § 7c GüKG, § 13 MiLoG, § 14 AEntG; Salesforce Partner Cloud Preise; GEDYS Logistik und Transport; Katalogprofil Resco CRM. Keine Rechtsberatung.

Systemklassen

Drei Wege zum Logistik-CRM
mit unterschiedlichen Stärken.

Für Logistiker gibt es drei Systemklassen: Branchenlösungen aus dem TMS-Umfeld, Mittelstands-CRM mit Logistikbezug und offene Plattformen. Im Katalog von Find-Your-CRM tragen nur wenige Systeme ein Logistik- oder Transport-Tag, darunter CargoSoft CRM, GEDYS IntraWare, Resco CRM und Bitrix24. Die Profile zeigen je Klasse ein Beispiel.

01 · Branchenlösung

CargoSoft CRM

CargoSoft GmbH, Teil der DAKOSY AG

CargoSoft entwickelt seit 1990 Software für Transport und Logistik, das CRM läuft integriert im CargoSoft TMS oder eigenständig. Laut Hersteller sind Offerten, Raten, See- und Luftfrachtdaten je Kunde niederlassungsübergreifend sichtbar. Laut DAKOSY nutzen mehr als 400 Kunden die Lösung, als Lizenz oder als SaaS.

  • Stärke: Kundensicht direkt aus den Sendungsdaten
  • Stärke: Kampagnen nach Branche, Relation, Verkehrsträger
  • Grenze: Sendungsdaten nur mit CargoSoft TMS oder per Schnittstelle
  • Prüfen: Preise und Lizenzmodell auf Anfrage

auf Anfrage

02 · Mittelstands-CRM

GEDYS IntraWare

Gedys Intraware GmbH, DACH

GEDYS IntraWare ist ein No-Code-CRM für Marketing, Vertrieb und Service mit eigener Branchenseite für Logistik und Transport. Genannt werden dort eine digitale Kundenakte mit Sicht auf Kunden, Partner und Wettbewerb, Workflows, eine Offline-App und Schnittstellen etwa zum ERP. Laut Katalogprofil ist Cloud- oder Inhouse-Betrieb möglich.

  • Stärke: Kunden und Partner in einer Akte
  • Stärke: Konfiguration ohne Programmierung
  • Grenze: TMS-Anbindung nicht beschrieben
  • Prüfen: Tender- und Relationslogik in der Demo

auf Anfrage

03 · Plattform

Salesforce

Salesforce, Inc., Sales Cloud

Salesforce ist branchenneutral und wird für Logistik über Objekte, Felder, Automatisierung und Zusatzprodukte zugeschnitten. Für Partnernetzwerke gibt es die Partner Cloud, für mobile Teams ergänzen Anbieter wie Resco CRM Offline-Apps. Die Sales Cloud kostet laut Preisseite 25 € (Starter Suite) bis 550 € (Max) je Nutzer und Monat, ab Pro Suite mit jährlicher Abrechnung.

  • Stärke: tiefe Anpassbarkeit und großes Partnerumfeld
  • Stärke: Partnerportal als Standardprodukt
  • Grenze: Logistiklogik muss aufgebaut werden
  • Prüfen: Implementierungsaufwand und Zusatzlizenzen

ab 25 €/Nutzer/Mo

Quellen (Abruf 08.10.2026): CargoSoft CRM, DAKOSY zu CargoSoft (mehr als 400 Kunden, Lizenz oder SaaS), GEDYS Logistik und Transport, Salesforce Preise; Katalogprofile und Branchen-Tags aus dem CRM-Katalog von Find-Your-CRM.

Systemvergleich

Neun CRM-Systeme
für Spedition und Logistik im Vergleich.

Die Tabelle ordnet neun Systeme nach Branchenbezug, Anbindung an TMS oder ERP, Kunden- oder Partnerportal und Hosting. Ein Haken steht nur bei Beleg durch Hersteller oder Katalogprofil, ein Teilhaken (≈) markiert Punkte für die Demo. Die Auswahl ist kuratiert, nicht bezahlt und keine Rangliste; weitere Kandidaten zeigen der CRM-Katalog und der CRM-Anbietervergleich.

AnbieterSegmentPreis abLogistikbezugTMS- oder ERP-AnbindungKunden- oder PartnerportalHosting laut HerstellerProfil
CargoSoft CRMBranchenlösung für Transport und LogistikMittelstandauf Anfrage✓ Spedition, See- und Luftfracht, Tags Transport und Logistik✓ integriert in CargoSoft TMS oder eigenständig✓ Online-Portal eForwarding als eigenes Modul laut DAKOSY≈ Lizenz oder SaaS, Standort im Angebot klärenZum Profil →
GEDYS IntraWareNo-Code-CRM aus der DACH-RegionMittelstandauf Anfrage✓ eigene Branchenseite Logistik und Transport≈ ERP-Schnittstellen genannt, TMS in der Demo prüfen≈ in der Demo prüfen✓ Cloud, laut Katalogprofil auch InhouseZum Profil →
SalesforceCRM-Plattform, Sales CloudEnterpriseab 25 €/Nutzer/Mo (Starter Suite)≈ branchenneutral, Logistik per Konfiguration✓ Plattform mit APIs, Anbindung per Projekt✓ Partner Cloud mit Experience Cloud ab 25 € je Mitglied✓ Hyperforce mit Regionen in der EUZum Profil →
HubSpot CRMCRM-Plattform mit Sales und Service HubMittelstandFree bis 2 Nutzer, Starter 7 € befristet≈ branchenneutral≈ API, TMS-Konnektor in der Demo prüfen✓ Kundenportal ab Service Hub Professional, nur Tickets✓ EU-Rechenzentrum Frankfurt für NeukundenZum Profil →
Zoho CRMCRM in der Zoho-SuiteKMUFree bis 3 Nutzer, Bezahlpläne je Land≈ branchenneutral≈ API, Anbindung per Projekt✓ Portals für Kunden mit Zugriff auf freigegebene Module✓ EU-Rechenzentren Amsterdam und DublinZum Profil →
OdooOpen-Source-Suite mit CRM, Lager und FuhrparkKMUeine App gratis, Standard 24,90 $/Nutzer/Mo, jährlich, 1. Jahr✓ Apps Lager und Fuhrpark auf derselben Plattform✓ ERP-Funktionen in derselben Suite✓ Portal mit Lesezugriff auf Angebote, Aufträge, Rechnungen✓ Hosting in allen Tarifen, Region wählbarZum Profil →
SuperOffice CRMEuropäischer Anbieter, SuperOffice GmbHMittelstandab 45 €/Benutzer/Mo (Starter)≈ branchenneutral✓ ERP-Integration ab Core laut Preisseite✓ Customer Centre für Anfragen und FAQ, weitere CRM-Daten mit Zusatzmodul✓ europäische Datenresidenz in allen PlänenZum Profil →
CAS genesisWorldMittelstands-CRM, CAS Software AGMittelstandauf Anfrage≈ branchenneutral✓ Webhooks, Teams- und Telefonie-Integration≈ in der Demo prüfen≈ Auszeichnung Software Hosted in Germany, Betriebsmodell prüfenZum Profil →
Bitrix24Kollaborationssuite mit CRMKMUBasic 49 €/Monat für 5 Nutzer, jährlich✓ Branchen-Tag Logistik im Katalog≈ API, Anbindung per Projekt≈ in der Demo prüfen✓ Cloud oder On-Premise Edition auf eigenem ServerZum Profil →

Preise netto laut Herstellerseiten, Stand 08.10.2026. Quellen: CargoSoft CRM, DAKOSY zu CargoSoft, GEDYS Logistik und Transport, Salesforce Preise, Salesforce Partner Cloud, Salesforce Hyperforce, HubSpot Preise, HubSpot Security, HubSpot Kundenportal, Zoho Preise, Zoho Portals, Zoho Compliance, Odoo Preise, Odoo Cloud SLA, SuperOffice Preise, SuperOffice Customer Centre, CAS genesisWorld Funktionen, Bitrix24 Preise; Branchen-Tags laut Katalog von Find-Your-CRM.

Systemlandschaft

CRM, TMS, WMS und ERP:
wer welche Daten führt.

In der Logistik führt das TMS Aufträge und Sendungen, das WMS Bestände und Lagerprozesse, das ERP oder die Finanzbuchhaltung Rechnungen und offene Posten, das CRM Kunden, Chancen, Angebote und Verträge. Aufträge und Statusmeldungen laufen häufig per EDI, etwa mit den EDIFACT-Nachrichten IFTMIN (Transport- und Speditionsauftrag) und IFTSTA (Statusnachricht zu einer Lieferung). Zur Abgrenzung siehe CRM vs. ERP, passende ERP-Systeme finden Sie bei Find-Your-ERP.

TMS

Aufträge, Mengen und Umsatz je Relation

Aus dem TMS übernimmt das CRM Sendungsmengen, Umsätze und Termintreue je Kunde und Relation, täglich oder wöchentlich verdichtet. In die andere Richtung gehen neue Kunden, freigegebene Angebote und Rahmenverträge.

  • Kundenstamm: ein führendes System festlegen
  • Mengen und Umsatz: TMS an CRM, verdichtet
  • Angebote und Raten: CRM an TMS nach Freigabe
WMS

Kennzahlen der Kontraktlogistik

Für Kontraktlogistik liefert das WMS Lagerbestände, Durchsatz und Fehlerquoten, die in Service Reviews und Vertragsverlängerungen einfließen. Das CRM braucht davon nur Kennzahlen je Kunde und Monat, keine Einzelbuchungen.

  • Lieferfähigkeit und Kommissionierfehler je Kunde
  • Flächen- und Palettenauslastung für Angebote
  • Systemauswahl im Netzwerk: Find-Your-WMS
ERP und Fibu

Rechnungen, offene Posten, Bonität

Vertrieb und Service sollten offene Posten und Zahlungsverhalten sehen, bevor sie neue Mengen zusagen. CargoSoft führt laut Hersteller die Zahlungsmoral in der Kundenentwicklung mit. Kleinere Logistiker mit eigener Fakturierung nutzen auch ERP-Suiten mit CRM wie weclapp, das laut Preisseite Daten ausschließlich in Deutschland speichert, oder Odoo.

  • Offene Posten und Mahnstufe im Kundenkonto
  • Umsatz laut Faktura als Abgleich zum TMS
  • Gutschriften aus Schadensfällen zurückmelden
EDI und Status

IFTMIN, IFTSTA und Schnittstellen der Verlader

Große Verlader schicken Aufträge per EDI und erwarten Statusmeldungen zurück. Diese Schnittstellen gehören technisch in das TMS. Im CRM dokumentieren Sie, welche EDI-Anbindungen ein Kunde nutzt und wer sie betreut.

Kundenportal

Sendungsstatus und Self-Service

Ein Portal kann im TMS, im CRM oder als eigene Anwendung laufen. Entscheidend ist eine Anmeldung für den Kunden und gleiche Daten für Status, Reklamation und Dokumente. Odoo erlaubt Portalnutzern laut Dokumentation nur Lesezugriff, Zoho CRM Portals auch das Anlegen von Datensätzen.

Telefonie und E-Mail

Kommunikation am Kundenkonto

Disposition und Kundenservice telefonieren viel. Eine Telefonie-Integration öffnet das Kundenkonto beim Anruf und protokolliert das Gespräch. CAS genesisWorld nennt eine Integration von Microsoft Teams und Telefonie sowie Webhooks für den bidirektionalen Datenaustausch mit Drittsystemen.

Quellen (Abruf 08.10.2026): EDIFACT, Nachrichtentypen IFTMIN und IFTSTA (Wikipedia); CargoSoft CRM (Zahlungsmoral, Umsätze nach Relation und Verkehrsträger); Odoo Portal access; Zoho Portals; CAS genesisWorld Funktionen; weclapp Preise. Datenflüsse: Methodik von Find-Your-CRM.

Recht und Datenschutz

HGB, GüKG, DSGVO, UWG:
was ein Logistik-CRM abbilden muss.

Ein Logistik-CRM muss vor allem drei Rechtsfelder unterstützen: Fracht- und Speditionsrecht, Pflichten gegenüber Subunternehmern und Datenschutz für Kontakte und Fahrer. Die Hinweise geben den Rechtsstand vom 08.10.2026 für Deutschland wieder und ersetzen keine Rechtsberatung. Grundlagen stehen auf CRM und DSGVO.

01 · Vertragsarten

Frachtvertrag, Speditionsvertrag, Lagervertrag

Das HGB unterscheidet Frachtvertrag (§ 407), Speditionsvertrag (§ 453) und Lagervertrag (§ 467). Halten Sie die Vertragsart je Angebot fest, denn Pflichten und Haftung unterscheiden sich. Laut DSLV legen über 90 % der deutschen Spediteure zusätzlich die ADSp 2017 zugrunde.

02 · Haftung

8,33 Rechnungseinheiten je Kilogramm

Die Entschädigung für Verlust oder Beschädigung ist auf 8,33 Sonderziehungsrechte je Kilogramm Rohgewicht begrenzt (§ 431 Abs. 1 HGB). Vorformulierte Bedingungen dürfen einen Betrag zwischen 2 und 40 Rechnungseinheiten vorsehen, wenn der Verwender darauf in geeigneter Weise hinweist (§ 449 Abs. 2 HGB). Speichern Sie im Angebot, welche Haftungsregel gilt.

03 · Fristen

Schadensanzeige und Verjährung

Erkennbare Schäden sind bei Ablieferung anzuzeigen, nicht erkennbare binnen sieben Tagen, Lieferfristüberschreitungen binnen 21 Tagen, nach Ablieferung in Textform (§ 438 HGB). Ansprüche verjähren in einem Jahr, bei Vorsatz in drei Jahren (§ 439 HGB).

04 · Subunternehmer

§ 7c GüKG und Mindestlohnhaftung

Keine Ausführung durch Unternehmer ohne güterkraftverkehrsrechtliche Berechtigung (§ 7c GüKG), Haftung wie ein Bürge für Mindestlöhne bei Subunternehmern (§ 13 MiLoG mit § 14 AEntG). Nachweise mit Ablaufdatum im CRM belegen Ihre Sorgfalt, siehe Abschnitt Partnernetzwerke.

05 · Datenschutz

Kontakte, Empfänger und Fahrer

Kontaktdaten beim Verlader verarbeiten Sie meist zur Vertragsdurchführung oder aus berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO). Mit CRM- und Portalanbieter schließen Sie einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Werden Fahrer- oder Leistungsdaten von Beschäftigten ausgewertet, hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitzubestimmen.

06 · Akquise und Aufbewahrung

Werbung nach § 7 UWG, Fristen nach § 257 HGB

Werbe-E-Mails brauchen auch im B2B-Geschäft eine vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG), ausgenommen die enge Bestandskundenregel des § 7 Abs. 3 UWG, Werbeanrufe bei Unternehmen zumindest eine mutmaßliche (Nr. 1). Empfangene und abgesandte Handelsbriefe wie Angebote sind sechs Jahre, Buchungsbelege acht Jahre aufzubewahren (§ 257 Abs. 4 HGB). Danach greift Ihr Löschkonzept.

Quellen (Rechtsstand und Abruf 08.10.2026): § 407 HGB, § 431 HGB, § 438 HGB, § 439 HGB, § 449 HGB, § 453 HGB, § 467 HGB, § 257 HGB, § 7c GüKG, § 13 MiLoG, § 14 AEntG, § 7 UWG, § 87 BetrVG, DSGVO Art. 6 und 28, DSLV zu den ADSp.

Preise und Zuschläge

Preislisten und Zuschläge:
Maut, Diesel und Standgeld im Angebot.

Zuschläge sollten im CRM als eigene, versionierte Preisbestandteile stehen, nicht als Teil eines Pauschalpreises. Wie stark sie wirken, zeigt der Dieselzuschlag: Bei DSV (ehemals Schenker) liegt er für Sendungen ab dem 01.10.2026 bei 15,5 % im Stückgutnetz und 27,0 % in Teil- und Komplettladungen, monatlich angepasst.

PreisbestandteilGrundlageBeleg und StandAbbildung im CRM
Grundfrachtje Relation und LadungsartTarif oder Ratenmatrix des Dienstleistersvertraglich vereinbartAngebotsposition je Relation mit Gültigkeit und Tarifversion
Lkw-MautAutobahnen und BundesstraßenFahrzeuge über 3,5 t im Güterkraftverkehr, Strecke mal Mautsatz aus vier Teilsätzen für Infrastruktur, Luft, Lärm und CO2 (§ 1 und § 3 BFStrMG)CO2-Teilsatz seit 01.12.2023 mit 200 € je Tonne CO2, Mautpflicht über 3,5 t seit 01.07.2024 (IHK Braunschweig)eigene Zeile oder Mautzuschlag, Mautkilometer aus dem TMS
DieselzuschlagFloaterGleitklausel an einen Preisindex, vertraglichDSV: Destatis-Bericht 61241, plus oder minus 0,5 Prozentpunkte im Stückgut je 4 % IndexbewegungIndex, Basiswert, Staffel und Gültigkeit am Vertrag; Angebot nennt den Floater
StandgeldWartezeit über Ladezeitangemessene Vergütung bei Wartezeit über die Lade- oder Entladezeit hinaus (§ 412 Abs. 3 HGB)Gesetz, Höhe vertraglichSatz je Stunde im Rahmenvertrag, Erfassung im TMS
LieferfristExpress und Terminvertragliches ServicelevelHaftung bei Überschreitung bis zum dreifachen Betrag der Fracht (§ 431 Abs. 3 HGB)Servicelevel als Feld am Vertrag, Termintreue als Kennzahl
NebenleistungenAvis, Hebebühne, GefahrgutPreisliste des Dienstleistersvertraglich vereinbartKatalog der Zusatzleistungen als Produkte mit Preis

Quellen (Abruf 08.10.2026): § 1 BFStrMG, § 3 BFStrMG, IHK Braunschweig zur CO2-Maut, DSV Diesel-Floater ehemals Schenker (Tabellenzeile August 2026, gültig ab 01.10.2026), § 412 HGB, § 431 HGB. Die Werte von DSV sind ein Beispiel eines Anbieters, kein Marktdurchschnitt.

Kennzahlen

Kennzahlen im Logistikvertrieb:
was Sie im CRM messen sollten.

Vertriebskennzahlen in der Logistik verbinden Angebote mit Mengen und Marge, etwa Gewinnquote je Tender, Deckungsbeitrag je Relation und Mengentreue im Rahmenvertrag. Treibstoff macht laut DSV im Stückgut- und Netzwerkverkehr etwa 12 % der Gesamtkosten aus, in Teil- und Komplettladungen 25 bis 30 %. Ohne Zuschläge im Datenmodell ist der Deckungsbeitrag kaum zu deuten.

KennzahlFormelDatenquelleWozu
Gewinnquote TenderHit Rategewonnene Lose geteilt durch abgegebene LoseCRMPreis- und Leistungsposition je Branche erkennen
Antwortzeit SpotStundenZeit von Anfrage bis Angebot, MedianCRM, E-Mail-EingangReaktionsfähigkeit steuern
Gewinnquote je RelationLaneangenommene geteilt durch angebotene RelationenCRMzu teure oder zu billige Relationen finden
Deckungsbeitrag je Kundenach ZuschlägenErlöse inklusive Zuschläge minus direkte KostenTMS, ERPunrentable Kunden und Relationen nachverhandeln
MengentreueRahmenvertragtatsächliche geteilt durch vereinbarte MengeTMS gegen Vertrag im CRMPreisanpassung oder Kapazität rechtzeitig ansprechen
ReklamationsquoteServiceReklamationen geteilt durch SendungenCRM, TMSQualität je Kunde und Partner vergleichen
VerlängerungsquoteRenewalverlängerte geteilt durch auslaufende VerträgeCRMBestandssicherung messen

Quelle Kostenanteil Treibstoff: DSV Diesel-Floater ehemals Schenker, Abruf 08.10.2026. Kennzahlen und Formeln: Methodik von Find-Your-CRM, keine Benchmarks. Wie Sie Pipeline-Kennzahlen aufbauen, zeigt Lead Scoring und Sales Pipeline im CRM.

Kosten

Rechenbeispiel Gesamtkosten
für eine Spedition mit 25 Nutzern.

Rechenbeispiel von Find-Your-CRM, kein Angebot: Eine Spedition mit 25 Nutzern führt ein CRM mit TMS-Schnittstelle und Kundenportal ein. Über drei Jahre ergeben sich 96.000 bis 254.000 €, rund 107 bis 282 € je Nutzer und Monat. Lizenzen nach Listenpreisen vom 08.10.2026: 45 € (SuperOffice Starter) bis 100 € (Salesforce Pro Suite) je Nutzer und Monat, dazwischen etwa ADITO mit 65 € ab 20 Anwendern. Alle Kostenarten erklärt CRM Kosten.

KostenblockAnnahmeGünstiger FallAufwendiger Fall
Lizenzen36 Monate, Listenpreis25 × 45 € × 36 oder 25 × 100 € × 3640.500 €90.000 €
KonfigurationPhasen, Relationen, Tender, Berichte12 bis 30 Personentage × 1.000 bis 1.400 €12.000 €42.000 €
DatenübernahmeExcel, Altsystem, TMS-Kunden5 bis 10 Personentage × 1.000 bis 1.400 €5.000 €14.000 €
TMS-SchnittstelleKunden, Mengen, UmsätzeErfahrungswerte von Find-Your-CRM12.000 €25.000 €
Pflege der Schnittstelle3 Jahre2 bis 4 Personentage je Jahr × 1.000 bis 1.400 €6.000 €16.800 €
KundenportalStatus und Reklamation5 bis 15 Personentage × 1.000 bis 1.400 €5.000 €21.000 €
Schulung25 Anwender100 bis 200 € je Anwender2.500 €5.000 €
Datenschutz und MitbestimmungAVV, Verzeichnis, Betriebsvereinbarung1 bis 3 Personentage × 1.000 bis 1.400 €1.000 €4.200 €
Interne ZeitProjektleitung, Key User, IT30 bis 60 Personentage × 400 bis 600 €12.000 €36.000 €
Gesamtkosten 3 JahrenettoSumme aller Zeilen96.000 €254.000 €
Je Nutzer und Monatüber 36 MonateGesamtkosten geteilt durch 25 × 36rund 107 €rund 282 €

Rechenbeispiel von Find-Your-CRM, netto, Stand 08.10.2026. Rechenweg: 25 × 45 × 36 = 40.500 €; 25 × 100 × 36 = 90.000 €; günstig 40.500 + 12.000 + 5.000 + 12.000 + 6.000 + 5.000 + 2.500 + 1.000 + 12.000 = 96.000 €; aufwendig 90.000 + 42.000 + 14.000 + 25.000 + 16.800 + 21.000 + 5.000 + 4.200 + 36.000 = 254.000 €; 96.000 ÷ 900 = 106,67 €, 254.000 ÷ 900 = 282,22 €. Schnittstelle als Erfahrungswerte von Find-Your-CRM wie auf CRM vs. ERP; Tagessätze und Schulung als Planungsannahmen wie auf der Kostenseite. Quellen Lizenzpreise: SuperOffice Preise, Salesforce Preise, ADITO Preise. Nicht enthalten: Änderungen am TMS selbst, Hardware, Rabatte.

Typische Fehler

Typische Fehler
bei CRM-Projekten in der Logistik.

Ein typischer Fehler in Logistik-CRM-Projekten ist, das TMS im CRM nachzubauen, statt die Aufgaben zu trennen. Viele Unternehmen starten zudem ohne integrierte Systemlandschaft: 2025 nutzten in Deutschland nur 31,1 % der Unternehmen aus Verkehr und Lagerei ERP-Software (Eurostat).

FehlerFolgeBesser
TMS im CRM nachbauenAufträge doppeltdoppelte Datenpflege, Abweichungen bei Mengen und PreisenAufträge im TMS, Kunden, Chancen und Verträge im CRM
Kein führender KundenstammDublettenKunde existiert mehrfach, Umsätze sind nicht zuordenbarein führendes System, eindeutige Kundennummer in beiden
Relationen nur als Textkeine AuswertungGewinnquote und Preise je Relation nicht messbarRelation als Objekt oder strukturierte Angebotsposition
Zuschläge im Pauschalpreisintransparente MargePreisgespräche ohne Grundlage, Floater nicht nachvollziehbarMaut, Diesel und Nebenleistungen als eigene Bestandteile
Nur Vertrieb eingebundenService fehltReklamationen bleiben unsichtbar, Jahresgespräche ohne FaktenKundenservice und Niederlassungen von Anfang an beteiligen
Partner nicht gepflegtNachweise fehlenRisiko nach § 7c GüKG, Suche nach Kapazität dauertPartnerkonten mit Nachweisen und Ablaufdatum
Betriebsrat zu spätLeistungsdatenVerzögerung beim Start, AkzeptanzproblemeMitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG früh klären

Quellen: Eurostat isoc_eb_iipn2, Deutschland 2025, Datenstand 27.02.2026; § 7c GüKG, § 87 BetrVG, Abruf 08.10.2026. Fehlerliste: Erfahrungswerte von Find-Your-CRM aus Auswahlprojekten. Wie Sie Kundendaten vor dem Start bereinigen, zeigt CRM Datenmigration und Datenqualität.

Vorgehen

CRM für Logistik auswählen und einführen
in sieben Schritten.

Ein Logistik-CRM führen Sie in sieben Schritten ein, von der Abgrenzung zum TMS bis zum Rollout. Planen Sie die TMS-Schnittstelle früh, denn ohne Mengen und Umsätze bleibt das CRM ein Adressbuch. Rollen und Phasen beschreibt CRM einführen.

01

Aufgaben von CRM und TMS abgrenzen

Legen Sie fest, welches System Kundenstamm, Angebote, Raten, Aufträge und Rechnungen führt, und halten Sie die Datenflüsse mit Richtung und Auslöser fest. So vermeiden Sie, dass das TMS im CRM nachgebaut wird.

02

Anforderungen nach Geschäftsart sammeln

Sammeln Sie Anforderungen getrennt nach Landverkehr, See- und Luftfracht, Kontraktlogistik und KEP und priorisieren Sie nach Muss, Soll und Kann. Eine Vorlage bietet das CRM Lastenheft.

03

Shortlist mit Branchen- und Standardsystemen

Vergleichen Sie Branchenlösungen mit Standard-CRM und Plattformen. Das CRM-Matching liefert aus über 150 CRM-Systemen eine dokumentierte Shortlist in rund 6 Minuten.

04

Demo mit eigenen Fällen

Geben Sie den Anbietern drei Fälle vor: eine Ausschreibung mit Losen, eine Spotanfrage mit Zuschlägen und eine Reklamation mit Fristen. Vertrieb, Kundenservice und IT bewerten gemeinsam, etwa im CRM Selection Portal. Fragen Sie nach TMS-Anbindung und Logistik-Referenzen.

05

Daten bereinigen und Verträge erfassen

Bereinigen Sie Dubletten zwischen Excel, E-Mail-Kontakten und TMS-Kundenstamm, bevor Sie importieren. Erfassen Sie alle laufenden Rahmenverträge mit Laufzeit und Kündigungsfrist. Klären Sie parallel AVV, Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und Betriebsvereinbarung.

06

Pilot in einer Niederlassung

Starten Sie mit einer Niederlassung und einer funktionierenden TMS-Schnittstelle. Prüfen Sie nach vier bis acht Wochen, ob Angebote, Tender und Reklamationen vollständig im CRM landen, und passen Sie Felder und Phasen an.

07

Rollout und Kennzahlen

Rollen Sie Niederlassung für Niederlassung aus und schulen Sie Key User vor Ort. Besprechen Sie die Kennzahlen monatlich im Vertriebsmeeting und ziehen Sie nach sechs Monaten Bilanz.

Vorgehen: Methodik von Find-Your-CRM, Stand 08.10.2026; Pilotdauer als Planungsannahme. Kleinere Logistiker finden Hinweise zu Budget und Umfang auf CRM für den Mittelstand, Fachbegriffe erklärt das CRM Glossar.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was ist ein CRM für Logistik und Spedition?

Ein CRM für Logistik ist eine Software für Vertrieb, Kundenbetreuung und Partnerverwaltung von Speditionen und Logistikdienstleistern. Es verwaltet Kunden, Ausschreibungen, Angebote je Relation, Rahmenverträge und Reklamationen. Disposition und Abrechnung bleiben im TMS, eine Schnittstelle macht Mengen und Umsätze im CRM sichtbar.

Brauche ich ein CRM, wenn ich schon ein TMS habe?

Ja, wenn Sie Vertrieb und Kundenbetreuung systematisch steuern wollen, denn ein TMS bildet vor allem Aufträge ab, nicht Chancen, Tender und Kontakte. Einige TMS-Anbieter haben ein CRM-Modul, etwa CargoSoft. Prüfen Sie zuerst, ob dieses Modul Ihre Vertriebsfälle abdeckt, sonst verbinden Sie ein separates CRM per Schnittstelle.

Welche CRM-Software eignet sich für Speditionen?

Für Speditionen kommen Branchenlösungen wie CargoSoft CRM, Mittelstands-CRM mit Logistikbezug wie GEDYS IntraWare und anpassbare Plattformen wie Salesforce, HubSpot oder Zoho CRM in Frage. Welche passt, hängt von Ihrem TMS, der Zahl der Niederlassungen und dem Anteil von Ausschreibungsgeschäft ab. Eine Shortlist für Ihr Unternehmen liefert das CRM-Matching in rund 6 Minuten.

Wie bilde ich Ausschreibungen im CRM ab?

Bilden Sie jede Ausschreibung als Chance mit Losen, Fristen und Ergebnis je Los ab. Preisblatt, Fragebogen und Abgabe hängen als versionierte Dokumente an, Fristen werden zu Aufgaben mit Erinnerung. Nach der Vergabe erfassen Sie gewonnene und verlorene Lose, damit die Gewinnquote messbar wird.

Wie verbinde ich CRM und TMS?

CRM und TMS verbinden Sie über eine API, eine Middleware oder einen fertigen Konnektor. Legen Sie zuerst fest, welches System den Kundenstamm führt. Mengen und Umsätze fließen verdichtet ins CRM, freigegebene Angebote ins TMS. Im Rechenbeispiel dieser Seite kostet eine solche Schnittstelle 12.000 bis 25.000 € als Erfahrungswerte von Find-Your-CRM.

Wie bilde ich Maut- und Dieselzuschläge im CRM ab?

Maut- und Dieselzuschläge bilden Sie als eigene Preisbestandteile mit Grundlage und Gültigkeit ab, nicht im Pauschalpreis. Die Lkw-Maut gilt für Fahrzeuge über 3,5 t im Güterkraftverkehr und setzt sich aus vier Teilsätzen zusammen (§ 1 und § 3 BFStrMG). Dieselzuschläge folgen einem vertraglichen Floater; Index, Basiswert und Staffel gehören an den Rahmenvertrag.

Was kostet ein CRM für eine Spedition?

Im Rechenbeispiel dieser Seite kostet ein CRM für eine Spedition mit 25 Nutzern über drei Jahre 96.000 bis 254.000 € netto. Darin enthalten sind Lizenzen von 45 bis 100 € je Nutzer und Monat, Konfiguration, Datenübernahme, TMS-Schnittstelle, Kundenportal, Schulung und interne Zeit. Den größten Hebel haben Lizenzpreis und Konfigurationsumfang.

Kann ich Kunden den Sendungsstatus im CRM-Portal zeigen?

Ja, wenn das Portal die Statusdaten aus dem TMS erhält. Kundenportale bieten etwa HubSpot ab Service Hub Professional, Odoo mit Lesezugriff auf Angebote, Aufträge und Rechnungen und SuperOffice mit dem Customer Centre für Anfragen. Der Live-Status entsteht aber im TMS, oft auf Basis von EDI-Statusmeldungen wie IFTSTA.

Wie verwalte ich Subunternehmer im CRM?

Subunternehmer verwalten Sie als eigene Kontenart mit Fahrzeugtypen, Relationen, Ansprechpartnern und Nachweisen. Erlaubnis und Versicherung erhalten ein Ablaufdatum mit Wiedervorlage, Bewertungen nach Termintreue und Schadensquote helfen bei der Auswahl. Die Disposition bleibt im TMS.

Dürfen wir Verlader per E-Mail akquirieren?

Nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung, das gilt nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG auch gegenüber Unternehmen. Eine Ausnahme gilt nur für Bestandskunden unter den Voraussetzungen des § 7 Abs. 3 UWG, etwa Werbung für eigene ähnliche Leistungen und Hinweis auf das Widerspruchsrecht. Für Werbeanrufe bei Unternehmen genügt eine zumindest mutmaßliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG). Dokumentieren Sie Einwilligungen und Widersprüche im CRM je Kontakt. Die Details zu Rechtsgrundlagen stehen auf der Seite CRM und DSGVO, keine Rechtsberatung.

Wie lange dauert die Einführung eines Logistik-CRM?

Die Dauer hängt vor allem von der TMS-Schnittstelle und der Zahl der Niederlassungen ab. Als Planungsannahme von Find-Your-CRM dauert ein Pilot in einer Niederlassung vier bis acht Wochen nach Konfiguration und Schnittstelle, danach folgt der Rollout je Niederlassung. Mitbestimmung und Datenbereinigung planen Sie parallel.

Ist ein CRM für Kontraktlogistik anders als für Transport?

Ja, Kontraktlogistik verkauft mehrjährige Lösungen mit Lösungsdesign, Kalkulation und Anlaufplanung, Transport dagegen Relationen und Kapazität. Im CRM brauchen Sie dafür eigene Phasen, Freigaben und Service Reviews mit Kennzahlen aus dem WMS. Wer beides betreibt, braucht ein System mit mehreren Pipelines und eigenen Feldern.

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für Ihre Spedition.

Geben Sie Ihre Unternehmens-URL ein: Das Anforderungsprofil entsteht automatisch, die dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen liegt in rund 6 Minuten vor, kostenlos und ohne Registrierung. Grundlage sind über 200.000 Referenzprojekte. Für die gemeinsame Bewertung mit Vertrieb, Kundenservice und IT nutzen Sie das Selection Portal.