CRM-Wissen · CRM Tech

CRM Systeme:
Arten, Plattformen und Programme.

CRM Systeme sind Datenbanken mit Anwendungsschicht für Firmen, Kontakte, Verkaufschancen, Aktivitäten und Tickets. Sie unterscheiden sich weniger im Funktionsnamen als in der Bauform: CRM-Plattform, Vertriebs-CRM, Branchen-CRM, CRM im ERP oder Open Source. Welche passt, entscheiden Datenmodell, Schnittstellen, Betrieb und Nutzerzahl.

  • Für wen: IT-Leitung, Vertrieb und Geschäftsführung im DACH-Mittelstand, die CRM-Systeme technisch einordnen wollen.
  • Im Überblick: Aufbau der CRM Datenbank, drei Systemarten, fünf Bauformen, Enterprise CRM gegen KMU-CRM, 15 CRM Lösungen im Auszug und Technik-Prüffragen als CSV. Kein Ranking.
  • Zahl: 29,6 % der Unternehmen in Deutschland ab 10 Beschäftigten nutzten 2025 CRM-Software, 43,5 % ERP-Software (Eurostat, Datensatz isoc_eb_iip, Stand 27.02.2026).
  • Weiter: Grundbegriffe unter Was ist ein CRM, Marktsegmente im CRM Anbietervergleich nach Marktsegment, Preise und Tarife unter CRM Systeme im Vergleich.
Aufbau

Ein CRM System ist eine Datenbank
mit Regeln, Rechten und Schnittstellen.

Technisch besteht ein CRM-System aus drei Schichten: einer Datenbank mit Objekten und Feldern, einer Anwendungsschicht mit Masken, Workflows und Rechten und einer Integrationsschicht mit API, Webhooks und Konnektoren. Die Tabelle zeigt die Kernobjekte und ihre Namen bei HubSpot und Microsoft Dynamics 365 Sales. Was CRM als Strategie und Prozess bedeutet, erklärt Was ist ein CRM.

DatenobjektWas gespeichert wirdTypische BeziehungName bei HubSpotName in Dynamics 365
FirmaName, Adresse, Branche, Größe, Status, zuständige Personhat Kontakte, Verkaufschancen und TicketsUnternehmenKonto (account)
KontaktName, Rolle, E-Mail, Telefon, Einwilligungengehört zu einer oder mehreren FirmenKontakteKontakt (contact)
LeadAnfrage vor der Qualifizierung, mit Quelle und Kampagnewird zu Kontakt, Firma und Verkaufschance umgewandeltLeads, ab Sales Hub ProfessionalLead
VerkaufschanceBetrag, Phase, Wahrscheinlichkeit, Abschlussdatumhängt an Firma und Kontakten, trägt AngeboteDealsVerkaufschance (opportunity)
AktivitätE-Mail, Anruf, Termin, Aufgabe, Notiz mit Zeitstempelan fast jedem anderen DatensatzAktivitätenAktivität (activitypointer)
TicketAnliegen mit Priorität, Status und Fristan Kontakt, Firma und oft an einem ProduktTicketsFall (incident)

Objektnamen laut Herstellerdoku: HubSpot, Objekte verstehen, Microsoft, Tabellenreferenz, Abruf 24.10.2026. HubSpot beschreibt sein Datenmodell als Objekte, Eigenschaften und Zuordnungen.

Systemarten

Welche Arten von CRM Systemen
gibt es?

Die Fachliteratur unterscheidet operatives, analytisches und kollaboratives CRM. Hier zählt die technische Sicht: Bausteine, Datenfluss und ein Prüfpunkt für die Demo. Die meisten CRM-Systeme decken mehrere Arten ab, mit unterschiedlicher Tiefe.

SystemartTechnischer KernDatenflussPrüfpunkt in der Demo
Operatives CRMVertrieb, Marketing, Service im AlltagMasken, Workflows, E-Mail- und Kalender-Synchronisierung, mobile App, Telefonie-Anbindung (CTI)schreibt Kontakte, Aktivitäten und Verkaufschancen in die CRM DatenbankIhr häufigster Vorgang vom Anruf bis zur Wiedervorlage ohne Medienbruch
Analytisches CRMAuswertung und PrognoseBerichte, Dashboards, Forecast, Export oder Anbindung an Data Warehouse und BIliest Daten aus CRM und ERP, schreibt Segmente und Bewertungen zurückEine Kennzahl liefert in CRM und BI dasselbe Ergebnis
Kollaboratives CRMPartner und HändlerPartnerportal, Gastzugänge, Freigaben über UnternehmensgrenzenExterne lesen und schreiben nur ihren AusschnittEin Händler sieht nur seine eigenen Kunden und Chancen

Prüfpunkte von Find-Your-CRM. Dass die operative Nutzung überwiegt, zeigt Eurostat: 2021 nutzten 43,7 % der Unternehmen in Deutschland ab 10 Beschäftigten ein CRM, um Kundendaten zu erfassen und anderen Bereichen bereitzustellen, aber nur 20,0 % zur Analyse für Marketingzwecke (Eurostat, isoc_eb_iip, letzter Wert für diese Indikatoren, Abruf 24.10.2026).

Bauformen

Plattform, Vertriebs-CRM oder CRM im ERP:
Welche Bauform passt zu Ihnen?

Die Bauform beschreibt, wie ein CRM-System gebaut und verkauft wird: als Plattform, als Vertriebswerkzeug, als Branchenlösung, als Modul eines ERP-Systems oder als quelloffene Software. Sie entscheidet stärker über Kosten, Integration und Wechselaufwand als jede einzelne Funktion.

01 · CRM-Plattform oder Suite

Ein Datenmodell für Vertrieb, Marketing und Service

Plattformen wie HubSpot, Microsoft Dynamics 365 Sales, Salesforce Sales Cloud oder Zoho CRM lassen sich über eigene Objekte, Apps und Programmierung erweitern. Mittelstands-Suiten wie ADITO, CAS genesisWorld, cobra CRM oder SuperOffice bieten Hosting in Deutschland oder Europa, teils auch On-Premise.

  • Vorteil: wächst bis zur Unternehmensgruppe, Marktplatz mit fertigen Konnektoren
  • Grenze: Editionen und Zusatzprodukte machen Preise schwer vergleichbar
  • Grenze: Einführung meist mit Partner
02 · Vertriebs-CRM

Pipeline zuerst, alles andere später

Vertriebs-CRM wie Pipedrive oder das Kölner CentralStationCRM konzentrieren sich auf Kontakte, Deals und Aufgaben. Beide nennen kleine Unternehmen als Zielgruppe.

  • Vorteil: schnell startklar, offene Preise, wenig Administration
  • Grenze: Service und Marketing schmal oder als Zusatzprodukt
  • Grenze: nur Cloud, Datenmodell weniger anpassbar
03 · Branchen-CRM

Fachobjekte schon im Datenmodell

Branchen-CRM bringen die Objekte und Abläufe einer Branche mit, etwa Veeva Vault CRM für Life Sciences. Weitere Fachlösungen zeigen CRM für Finanzdienstleister und Immobilien und CRM für Gesundheit, Pharma und Life Science.

  • Vorteil: Fachbegriffe, Pflichtfelder und Berichte passen ab Tag eins
  • Grenze: kleiner Anbieterkreis, weniger Standardschnittstellen
  • Grenze: Wechsel später aufwendig
04 · ERP-integriertes CRM

Angebot, Auftrag und Rechnung in einem System

Bei weclapp oder Odoo ist das CRM Teil einer ERP-Suite, SAP Sales Cloud zielt auf SAP-Landschaften. Das passt, wenn das ERP-System noch offen ist oder vom selben Hersteller kommt. Muster für die Kopplung zweier Systeme beschreibt CRM und ERP integrieren.

  • Vorteil: ein Kundenstamm, Preise und offene Posten direkt sichtbar
  • Grenze: CRM-Tiefe teils geringer als bei Spezialisten
  • Grenze: CRM-Wechsel nur zusammen mit dem ERP
05 · Open Source oder selbst gehostet

Quellcode und Daten in eigener Hand

SuiteCRM steht unter der GNU Affero General Public License Version 3 (AGPLv3), die Odoo Community Edition unter der LGPLv3. Lizenzfragen und ein Rechenbeispiel stehen im CRM Anbietervergleich nach Marktsegment.

  • Vorteil: keine Lizenzgebühr je Nutzer, Code prüfbar, volle Datenhoheit
  • Grenze: Updates, Sicherheit und Backups liegen bei Ihnen oder einem Dienstleister
  • Grenze: Support muss gesondert eingekauft werden

Einordnung nach Bauform von Find-Your-CRM, keine Wertung. Herstellerangaben: Pipedrive, Über uns, CentralStationCRM, Veeva Vault CRM, Odoo, Lizenzen, SuiteCRM, Preise und Selbstbetrieb, Abruf 24.10.2026.

CRM Programm

Welches CRM Programm passt zu einem
mittelständischen Unternehmen?

Für ein mittelständisches Unternehmen ohne eigenen Serverbetrieb passt meist ein CRM aus der Cloud mit Rechenzentrum in der EU, ein installierbares CRM Programm lohnt sich bei eigener IT, strengen Vorgaben zum Datenort oder tiefen Anpassungen. Laut Destatis nutzten 2025 54 % der Unternehmen ab 10 Beschäftigten kostenpflichtige Cloud-Dienste, aber nur 23 % davon CRM aus der Cloud. Beides bieten etwa cobra (Cloud und cobra One), CAS genesisWorld und ADITO (Cloud oder Appliance), Microsoft führt Dynamics 365 Customer Engagement (lokal) als eigenes Produkt. Hosting, Datenstandort und Vertrag vertieft Cloud CRM.

Installierbares CRM Programm (On-Premise)

  • Läuft auf eigenen Servern oder bei einem Hoster Ihrer Wahl, Backups liegen bei Ihnen
  • Update-Zeitpunkt und tiefe Anpassungen bestimmen Sie selbst
  • Passt bei eigener IT, Vorgaben zum Datenort oder Offline-Bedarf

CRM aus der Cloud (SaaS)

  • Der Hersteller betreibt Server, Datenbank und Updates, Abrechnung meist je Nutzer und Monat
  • Schneller Start, mobile Apps und neue Funktionen automatisch
  • Grenzen: Anpassung nur im Rahmen der Plattform, API-Limits je Edition

Quellen: Anbieter- und Referenzdatenbank von Find-Your-CRM, Destatis, Pressemitteilung Nr. 416 vom 24.11.2025, cobra Preise, CAS CRM und xRM, ADITO Cloud und Appliance, Microsoft, Dynamics 365 Customer Engagement (lokal), Abruf 24.10.2026. Bei SuperOffice findet die Weiterentwicklung laut Doku seit Version 12 nur noch online statt (SuperOffice Doku).

CRM Datenbank

CRM Datenbank:
Datenmodell, Felder und Dubletten.

Eine CRM Datenbank speichert Objekte, deren Felder und die Beziehungen dazwischen, dazu eine Historie mit Zeitstempel. Ob ein CRM-System passt, zeigt sich an vier Stellen: Datenmodell, Felder, Beziehungen und Dubletten.

Datenmodell

Standardobjekte und eigene Objekte

  • Firma, Kontakt, Verkaufschance, Aktivität und Ticket sind fast überall Standard
  • Eigene Objekte, etwa Maschinen, Verträge oder Projekte, sind oft an höhere Editionen gebunden: HubSpot verlangt dafür ein Enterprise-Abonnement (Herstellerangabe)
  • Eigene Objekte müssen in API, Berichten und Rechten wie Standardobjekte funktionieren
Felder

Pflichtfelder, Auswahllisten, Feldhistorie

  • Auswahllisten statt Freitext für Branche, Phase, Quelle und Verlustgrund
  • Pflichtfelder je Prozessschritt und Feldhistorie für Betrag, Phase und Zuständigkeit
Beziehungen

Wer gehört zu wem

  • Ein Kontakt bei mehreren Firmen, Konzerne mit Töchtern und Standorten
  • HubSpot führt Zuordnungen immer in beide Richtungen (Herstellerangabe)
Dubletten

Doppelte Datensätze verhindern

  • HubSpot dedupliziert Kontakte automatisch über die E-Mail-Adresse und Firmen über den Domainnamen (Herstellerangabe)
  • Dynamics 365 Sales bringt Duplikaterkennungsregeln für Konten und Kontakte mit, für andere Datensatztypen legen Sie eigene Regeln an (Herstellerangabe)
  • Vor dem Import Dubletten bereinigen, Ablauf unter CRM Datenmigration

Quellen: HubSpot, Objekte verstehen, HubSpot, Deduplizierung, Microsoft, Duplikaterkennungsregeln, Abruf 24.10.2026.

Enterprise CRM

Was unterscheidet ein Enterprise CRM von
einer CRM Lösung für KMU?

Ein Enterprise CRM unterscheidet sich von einer CRM Lösung für KMU weniger in den Funktionen als in der Governance: mehrere Umgebungen, feine Rollen, Testsysteme, hohe API-Kontingente und eigene Objekte. Nach der EU-Empfehlung 2003/361/EG sind KMU Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, Details und Grenzfälle erklärt CRM für den Mittelstand. Viele Plattformen bedienen beide Welten in unterschiedlichen Editionen.

KriteriumTypisch im KMU-CRMTypisch im Enterprise CRMBeleg laut Herstellerdoku
Mandanten und Umgebungenein Account, eine Datenbank für allegetrennte Umgebungen oder verknüpfte Accounts für Gesellschaften, Länder und TestsMicrosoft: je Mandant eine Standardumgebung plus Produktions-, Sandbox- und Developer-Umgebungen. HubSpot: Accounts verknüpfen erst in Enterprise
Rollen und RechteAdministrator und Nutzer, wenige TeamsRollen nach Gebiet, Geschäftseinheit und Feld, Zugänge für PartnerDynamics 365 arbeitet mit Sicherheitsrollen wie Systemadministrator, Systemanpasser oder Vertriebsmanager
Sandboxkeine oder nur ein Testkontomehrere Testumgebungen mit Kopie von Konfiguration und DatenSalesforce Enterprise Edition: 25 Developer-Sandboxes, 1 Partial Copy. HubSpot: Sandbox nur in Enterprise, 200.000 Datensätze je Typ
API-Limitsreicht für E-Mail, Kalender und BuchhaltungKontingente für ERP, Shop, Telefonie und Data WarehouseHubSpot: 250.000 Aufrufe je Tag in Free und Starter, 1.000.000 in Enterprise. Dataverse: 6.000 Anfragen je Benutzer in 5 Minuten
DatenmodellStandardobjekte und eigene Feldereigene Objekte, Beziehungen und ProgrammlogikHubSpot: benutzerdefinierte Objekte nur mit Enterprise-Abonnement
BenutzerverwaltungNutzer von Hand anlegenSingle Sign-on und automatische Anlage per SCIM (RFC 7644) aus dem IdentitätsdienstHubSpot nennt bis zu 2.500 Nutzer je Account im Produktkatalog
Einführung2 bis 8 Wochen für ein einfaches Cloud-CRM6 bis 12 MonateErfahrungswerte von Find-Your-Software, keine Herstellerangabe

Quellen: Microsoft, Umgebungen, Microsoft, API-Grenzwerte, Microsoft, Sicherheitsrollen, Salesforce, Sandbox-Umgebungen, Salesforce, API-Limits, HubSpot, API, HubSpot, Produktkatalog, HubSpot, Objekte, RFC 7644, Abruf 24.10.2026.

Anbieter im Auszug

CRM Lösungen nach Bauform:
15 Systeme im Auszug.

Auswahlprinzip: jede Bauform vertreten, Bezug zum DACH-Raum, Herstellerquelle je Angabe. Nach Bauform gruppiert, darin alphabetisch, ohne Wertung und nicht vollständig. Weitere Systeme finden Sie im CRM-Katalog und über das CRM-Matching, eine Übersicht nach Sitz und Preismodell bietet CRM Anbieter.

AnbieterBauformPreis abZielgröße laut HerstellerBetriebHosting-Region laut HerstellerSchnittstellen laut DokuProfil
HubSpotHubSpot, Inc., Cambridge (USA), gegründet 2006PlattformFree 0 €, Professional 90 € je Lizenz/Monat, jährlichKleinunternehmen bis EnterpriseCloud (AWS)EU-Rechenzentrum in DeutschlandREST-API, 250.000 bis 1.000.000 Aufrufe je TagZum Profil →
Microsoft Dynamics 365 SalesMicrosoft Corporation, Redmond (USA)Plattform56,30 € je Benutzer/Monat (Professional), jährlichkeine GrößenangabeCloud, lokal als eigenes ProduktDeutschland, EU-DatengrenzeWeb-API nach OData 4.0, 40.000 Requests je Lizenz und Tag
Salesforce Sales CloudSalesforce, Inc., San Francisco, gegründet 1999Plattform25 € je Benutzer/Monat (Starter Suite)kleine Unternehmen bis EnterpriseCloudOperating Zone EU und SchweizREST-API, Enterprise 100.000 plus 1.000 je Lizenz und TagZum Profil →
Zoho CRMZoho Corporation, Chennai (Indien), gegründet 1996Plattform14 € je Benutzer/Monat (Standard), jährlich„Unternehmen aller Art“CloudAmsterdam und Dublin≈ API-Kontingent in der Demo prüfenZum Profil →
ADITOADITO Software GmbH, Geisenhausen, gegründet 1998Suite Mittelstand65 € je User/Monat, jährlich, ab 20 Anwendernab 20 AnwendernCloud oder ADITO ApplianceDeutschland (Hetzner)Webservices (REST, SOAP)Zum Profil →
CAS genesisWorldCAS Software AG, Karlsruhe, gegründet 1986Suite Mittelstandauf AnfrageMittelstandCloud oder On-PremiseRechenzentrum in DeutschlandWebhooks, OpenSyncZum Profil →
cobra CRMcobra GmbH, Konstanz, seit 1985Suite Mittelstand36 € je Nutzer/Monat (Essential)Mittelstand im DACH-RaumCloud oder On-Premise (cobra One)ausschließlich DeutschlandREST-APIZum Profil →
SuperOffice CRMSuperOffice GmbH, Dortmund, seit 1990Suite Mittelstand45 € je Benutzer/Monat (Starter), jährlichStarter für kleine Teams bis 5 BenutzerCloud, Onsite ohne Weiterentwicklungeuropäische RechenzentrenREST WebAPI, WebhooksZum Profil →
CentralStationCRM42he GmbH, Köln, gegründet 2010Vertriebs-CRMStarter 0 €, Team 25 € im Monat für 3 Nutzerkleine UnternehmenCloudDeutschlandREST-API, WebhooksZum Profil →
PipedrivePipedrive OÜ, Tallinn, gegründet 2010 in EstlandVertriebs-CRM14 € je Nutzerprofil/Monat (Lite), jährlichkleine UnternehmenCloud (AWS)Frankfurt oder DublinREST-API, Webhooks v2Zum Profil →
Veeva Vault CRMVeeva Systems Inc., Pleasanton (USA)Branchen-CRMauf AnfrageLife SciencesCloud, offline auf iPad und iPhone≈ Europa laut Angabe von 2018, im Vertrag festhalten≈ in der Demo prüfenZum Profil →
Odoo CRMOdoo S.A., Grand-Rosière (Belgien)ERP und Open Sourceeine App 0 €, Standard 19,90 € je Benutzer/Monat, jährlich„kleine und große Firmen“Cloud, On-Premise im Tarif Custom, Community selbst hostbarFrankreich und Belgienexterne API nur im Tarif Custom, WebhooksZum Profil →
SAP Sales CloudSAP SE, Walldorf, gegründet 1972CRM im ERP-Umfeldauf Anfragekeine GrößenangabeCloud, mandantenfähigu. a. Frankfurt (AWS)≈ in der Demo prüfen
weclappweclapp GmbH, Kitzingen, gegründet 2008ERP mit CRM86 € je Nutzer/Monat (ERP Dienstleistung), jährlichkleine und mittelständische UnternehmenCloudausschließlich DeutschlandREST-API, WebhooksZum Profil →
SuiteCRMSuiteCRM Ltd, Stirling (Schottland)Open SourceSoftware 0 € (AGPLv3), Hosting ab 130 £ im MonatHosting bis 10, 50 oder 150 Nutzerselbst hosten oder Managed HostingUK, Europa oder USA wählbarAPI v8 mit OAuth 2.0

Auszug, Stand 24.10.2026. Bauform ist eine Einordnung von Find-Your-CRM, die übrigen Spalten folgen den Herstellerangaben. Preise laut offizieller Preisliste, abgerufen am 24.10.2026, zuzüglich MwSt. laut ADITO, CentralStationCRM, Microsoft, Pipedrive, SuiteCRM, weclapp und Zoho; die übrigen Preislisten nennen keinen Steuerhinweis. HubSpot Starter (7 €) ist ein befristeter Aktionspreis. Quellen: HubSpot, HubSpot Hosting, Microsoft, Microsoft Region, Dataverse, Salesforce, Salesforce Hosting, Zoho, Zoho Hosting, ADITO, ADITO Hosting, CAS, cobra, cobra Hosting, SuperOffice, SuperOffice Doku, CentralStationCRM, CentralStationCRM API, Pipedrive, Pipedrive Hosting, Veeva, Odoo, Odoo Hosting, SAP, SAP C5, weclapp, weclapp API, SuiteCRM, SuiteCRM API. Ohne Katalogprofil: Dynamics 365, SAP Sales Cloud, SuiteCRM.

Praxisbaustein · Prüffragen an Anbieter

Welche Technik-Fragen sollten Sie
CRM-Anbietern stellen?

Technik-Kriterien entscheiden, ob ein CRM-System in fünf Jahren noch zu Ihrer Systemlandschaft passt. Je Thema steht eine Frage, an der sich Angebote deutlich unterscheiden, und der passende Nachweis. Laden Sie die Tabelle als CSV und vergeben Sie Punkte. Wie Sie daraus eine Ausschreibung mit Demo-Drehbuch machen, zeigt CRM Ausschreibung.

ThemaPrüffrage an den AnbieterNachweis in Demo oder Angebot
APIWelche Objekte und Felder, auch eigene, lassen sich über die REST-API lesen und schreiben, und ab welcher Edition?API-Dokumentation mit Objektliste, Edition im Angebot
API-LimitsWie viele API-Aufrufe sind je Tag erlaubt, was passiert bei Überschreitung, was kostet mehr?Limit-Tabelle aus der Herstellerdoku, Preis für Zusatzkontingent
WebhooksWelche Ereignisse melden Webhooks, und wie oft wird bei Fehlern erneut zugestellt?Ereignisliste und Testaufruf in der Demo
AuthentifizierungUnterstützen Sie OAuth 2.0, Single Sign-on und SCIM für die Benutzeranlage?Konfiguration in der Demo, Liste der unterstützten Identitätsdienste
DatenmodellKönnen wir eigene Objekte und Felder ohne Programmierung anlegen, und mit welchen Grenzen?Live in der Demo ein eigenes Objekt anlegen lassen
RechteLassen sich Rechte auf Feldebene, nach Gebiet und für Partner vergeben?Rollenmodell an einem Ihrer Fälle vorführen
TestumgebungGibt es eine Sandbox mit Kopie der Konfiguration, und ab welcher Edition?Edition und Anzahl der Sandboxes im Angebot
HostingWo liegen Produktivdaten, Backups und Supportzugriffe, welche Unterauftragsverarbeiter sind beteiligt?Rechenzentrumsangabe im Vertrag, Liste der Unterauftragsverarbeiter
ExportIn welchem Format exportieren wir alle Daten samt Anhängen und Historie?Probeexport mit Testdaten
KI-FunktionenWelches Modell nutzt die KI, wo läuft es, welche Daten sieht es, lässt es sich abschalten?Datenflussbeschreibung und Schalter in der Administration

Die Spalten für Antwort und Punkte sind leer. Die Datei öffnet in Excel oder LibreOffice.

Fragen von Find-Your-CRM, Stand Oktober 2026. Standards für die Nachweise: OAuth 2.0 ist in RFC 6749 beschrieben, SCIM 2.0 in RFC 7644, die Dataverse-Web-API von Dynamics 365 implementiert OData 4.0 (Microsoft), Pipedrive dokumentiert Webhooks v2 (Pipedrive). Wie Schnittstellen in der Systemlandschaft geplant werden, erklärt Schnittstellen und Integration.

Typische Fehler

Sechs typische Fehler
bei der Wahl der Bauform.

Die meisten Fehlgriffe entstehen bei der Architektur, nicht bei einzelnen Funktionen.

01 · Funktionsliste statt Datenmodell

Häkchen vergleichen, Objekte vergessen

Gleiche Funktionslisten verbergen oft verschiedene Datenmodelle. Lassen Sie Ihre wichtigsten Objekte und Beziehungen live anlegen.

02 · Edition zu klein

API, Sandbox und eigene Objekte erst in der nächsten Stufe

API-Kontingente, Testumgebungen und eigene Objekte hängen oft an der Edition. Wer nach dem Einstiegstarif plant, zahlt später das Upgrade für alle Nutzer.

03 · Führendes System offen

Kundenstamm in CRM und ERP doppelt

Ohne Festlegung, welches System Kunden, Artikel und Preise führt, entstehen Dubletten. Muster dazu: CRM und ERP integrieren.

04 · Open Source als Gratislösung

Lizenz frei, Betrieb nicht

Selbst gehostet tragen Sie Updates, Sicherheit und Backups. Ohne Personal oder Dienstleister veraltet das System schnell.

05 · Branchen-CRM ohne Ausweg

Passgenau heute, Insel morgen

Fachprozesse passen, aber Schnittstellen und Partnerkreis sind oft kleiner. Prüfen Sie API, Export und Roadmap so streng wie bei einer Plattform.

06 · KI-Funktion ungeprüft

Datenfluss erst nach Vertragsschluss geklärt

KI-Funktionen senden Inhalte oft an externe Modelle. Klären Sie Modell, Speicherort und Abschaltbarkeit vorab, Details unter KI im CRM.

Laut Bitkom setzen 57 % der Unternehmen in Deutschland KI ein, nach 36 % im Vorjahr, im Vertrieb 14 % nach 5 % (Bitkom, 14.09.2026, 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten).

Auswahlstrecke

Vom Systemtyp zur Entscheidung
in sieben Schritten.

Diese Seite gehört zu Schritt 2 der Auswahlstrecke: Markt und Shortlist. Den Rahmen beschreibt CRM-Auswahl, Unterstützung bei Auswahl und Partnersuche bietet CRM Beratung.

01

Bedarf und Anforderungen

Prozesse, Objekte und Schnittstellen beschreiben: CRM Lastenheft und CRM auswählen in fünf Phasen.

02

Markt und Shortlist

Bauform festlegen, dann drei bis fünf Systeme: CRM Anbietervergleich nach Marktsegment und CRM-Katalog.

03

Ausschreibung und Demos

Technik-Prüffragen von oben in das Demo-Drehbuch übernehmen: CRM Ausschreibung.

04

Kosten

Editionen und Betrieb über drei Jahre rechnen: CRM Kosten, Kostenlose CRM Systeme.

05

Vertrag, Datenschutz und IT

AVV, Hosting und Exit festhalten: CRM Vertrag, CRM DSGVO-konform, Cloud CRM.

06

Entscheidung

Bewertung nachvollziehbar dokumentieren: CRM Selection Portal.

07

Einführung oder Wechsel

Migration und Schulung planen: CRM Einführung, CRM Datenmigration.

Erfahrungswerte von Find-Your-Software für die Einführung: einfaches Cloud-CRM 2 bis 8 Wochen, Mittelstand mit ERP-Anbindung 2 bis 4 Monate, Enterprise 6 bis 12 Monate, Datenmigration 1 bis 4 Wochen, Einarbeitung 2 bis 3 Monate.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was ist ein CRM System technisch gesehen?

Technisch ist ein CRM System eine Datenbank mit Anwendungsschicht und Schnittstellen. Die Datenbank speichert Objekte wie Firmen, Kontakte, Leads, Verkaufschancen, Aktivitäten und Tickets mit ihren Feldern und Beziehungen. Die Anwendungsschicht regelt Masken, Workflows, Berichte und Rechte. Die Integrationsschicht verbindet das System über REST-API, Webhooks und Konnektoren mit E-Mail, Telefonie, ERP und Website. Ob ein CRM-System passt, entscheiden deshalb vor allem Datenmodell, Rechtekonzept und Schnittstellen, nicht die Zahl der Funktionen in einer Liste.

Welche CRM Systeme gibt es?

CRM Systeme lassen sich nach Systemart und nach Bauform ordnen. Systemarten sind operatives, analytisches und kollaboratives CRM, die meisten Produkte decken mehrere davon ab. Bauformen sind CRM-Plattformen wie HubSpot, Salesforce Sales Cloud oder Microsoft Dynamics 365 Sales, Mittelstands-Suiten wie CAS genesisWorld oder cobra CRM, Vertriebs-CRM wie Pipedrive, Branchen-CRM wie Veeva Vault CRM, CRM im ERP wie weclapp oder Odoo und Open Source wie SuiteCRM. Im Katalog von Find-Your-CRM stehen über 150 CRM-Systeme.

Was ist eine CRM Plattform?

Eine CRM Plattform ist ein CRM-System, das sich über eigene Objekte, Felder, Apps und Programmierung zu einer eigenen Anwendung ausbauen lässt. Dazu gehören meist ein Marktplatz mit fertigen Konnektoren, Entwicklerwerkzeuge, Testumgebungen und Programmierschnittstellen mit festen Kontingenten. Beispiele sind HubSpot, Microsoft Dynamics 365 Sales und Salesforce Sales Cloud. Der Vorteil liegt in der Erweiterbarkeit über Abteilungen und Länder hinweg. Der Nachteil: Viele Plattformfunktionen hängen an höheren Editionen, und die Einführung braucht oft einen Implementierungspartner.

Was ist der Unterschied zwischen einem CRM Programm und einem Cloud-CRM?

Ein installierbares CRM Programm läuft auf Ihren eigenen Servern oder bei einem Hoster Ihrer Wahl, ein Cloud-CRM betreibt der Hersteller als Software as a Service. Beim Programm bestimmen Sie Update-Zeitpunkt und Datenort selbst, tragen aber Betrieb, Sicherheit und Backups. Beim Cloud-CRM zahlen Sie meist je Nutzer und Monat und erhalten Updates automatisch. Mehrere Hersteller bieten beides, etwa cobra mit cobra CRM Cloud und cobra One oder CAS genesisWorld. Hosting und Vertrag vertieft die Seite Cloud CRM.

Was ist eine CRM Datenbank?

Eine CRM Datenbank ist der Datenspeicher eines CRM-Systems: Sie enthält Objekte wie Firma, Kontakt und Verkaufschance, deren Felder und die Beziehungen dazwischen, dazu eine Historie aller Aktivitäten mit Zeitstempel. Entscheidend sind drei Fragen: Lässt sich das Datenmodell um eigene Objekte erweitern, wie werden Pflichtfelder und Auswahllisten gepflegt, und wie verhindert das System Dubletten? HubSpot erkennt doppelte Kontakte über die E-Mail-Adresse und Firmen über die Domain, Dynamics 365 bringt Regeln für Konten und Kontakte mit.

Was ist eine Enterprise CRM Software?

Eine Enterprise CRM Software ist ein CRM-System für große Organisationen mit vielen Gesellschaften, Ländern und Nutzern. Typisch sind mehrere Umgebungen für Produktion und Test, Rollen nach Gebiet und Geschäftseinheit, hohe API-Kontingente, eigene Objekte und Single Sign-on. Salesforce enthält in der Enterprise Edition laut Doku 25 Developer-Sandboxes und ein API-Kontingent von 100.000 Aufrufen plus 1.000 je Lizenz in 24 Stunden. Die Einführung dauert nach Erfahrungswerten von Find-Your-Software 6 bis 12 Monate.

Welche CRM Lösungen gibt es für den Mittelstand?

Für den Mittelstand kommen vor allem Mittelstands-Suiten aus dem DACH-Raum, CRM-Plattformen in mittleren Editionen und ERP-Suiten mit CRM in Frage. Im Auszug stehen etwa ADITO, CAS genesisWorld, cobra CRM und SuperOffice mit Hosting in Deutschland oder Europa, dazu HubSpot, Zoho CRM und weclapp. Passend ist die Lösung, deren Zielgröße, Betriebsmodell und Schnittstellen zu Ihren Prozessen passen. Größenklassen, Kosten, Fördermöglichkeiten und einen 90-Tage-Plan für die Einführung beschreibt der Beitrag CRM für den Mittelstand.

Kann ich ein CRM System selbst hosten?

Ja, ein CRM System lässt sich selbst hosten, wenn der Hersteller eine On-Premise-Variante anbietet oder die Software quelloffen ist. SuiteCRM steht unter der AGPLv3 und ist kostenlos herunterladbar, die Odoo Community Edition unter der LGPLv3. Kommerzielle Programme wie cobra One, CAS genesisWorld oder die ADITO Appliance laufen ebenfalls auf eigenen Servern. Beim Selbstbetrieb tragen Sie Updates, Sicherheit, Backups und die technischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO selbst oder beauftragen einen Dienstleister.

Wann ist ein CRM im ERP sinnvoll?

Ein CRM im ERP ist sinnvoll, wenn Angebot, Auftrag, Lager und Rechnung eng zusammenhängen und das ERP-System noch nicht gesetzt ist oder vom selben Hersteller kommt. Dann gibt es nur einen Kundenstamm und keine Schnittstelle zwischen zwei Systemen. Beispiele sind weclapp und Odoo. In Deutschland nutzten 2025 laut Eurostat 43,5 % der Unternehmen ab 10 Beschäftigten ERP-Software, aber nur 29,6 % CRM-Software. Ist ein ERP-System bereits gesetzt, prüfen Sie Konnektoren zu einem eigenständigen CRM.

Was ist ein Branchen-CRM?

Ein Branchen-CRM ist ein CRM-System, das Objekte, Felder und Abläufe einer bestimmten Branche bereits mitbringt. Veeva Vault CRM etwa richtet sich an Life Sciences, also Pharma und Biotech. Der Vorteil liegt in Fachbegriffen, Pflichtfeldern und Berichten, die ab dem ersten Tag passen, oft auch in Kenntnis der Branchenregulierung. Grenzen sind ein kleinerer Anbieterkreis, weniger Standardschnittstellen und ein aufwendigerer späterer Wechsel. Prüfen Sie API, Exportformat und Roadmap daher so streng wie bei einer Plattform.

Welche Schnittstellen sollte ein CRM System haben?

Ein CRM System sollte mindestens eine dokumentierte REST-API mit Lese- und Schreibzugriff auf alle Objekte, Webhooks für Ereignisse und eine Anmeldung über OAuth 2.0 bieten. Dazu kommen fertige Anbindungen an E-Mail und Kalender, Telefonie, ERP oder Buchhaltung und die Website. Für größere Umgebungen gehören Single Sign-on und SCIM für die Benutzeranlage dazu. Fragen Sie nach API-Kontingenten je Edition: HubSpot nennt 250.000 Aufrufe je Tag in Free und Starter, 1.000.000 in Enterprise.

Wie lange dauert die Einführung eines CRM Systems?

Die Einführung eines CRM Systems dauert nach Erfahrungswerten von Find-Your-Software 2 bis 8 Wochen für ein einfaches Cloud-CRM, 2 bis 4 Monate im Mittelstand mit ERP-Anbindung und 6 bis 12 Monate im Enterprise-Umfeld. Die Datenmigration nimmt davon 1 bis 4 Wochen ein, die Einarbeitung der Nutzer 2 bis 3 Monate. Den größten Einfluss haben Bauform, Zahl der Schnittstellen und Qualität der Altdaten. Phasen, Rollen und Erfolgsfaktoren beschreibt unser Ratgeber CRM Einführung.

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Das CRM Selection Portal ist das Werkzeug für die Softwareauswahl: Anforderungen sammeln, eine begründete Shortlist erhalten, Demos bewerten, den Vertrag prüfen und alles nachvollziehbar dokumentieren. KI-Funktionen laufen mit eigenen, lokal betriebenen Modellen, die Daten bleiben bei Find-Your-Software. Das CRM-Matching aus über 150 CRM-Systemen ist kostenlos und ohne Registrierung und liefert eine Shortlist in rund 6 Minuten.