CRM Software · HubSpot Alternativen

HubSpot Alternativen
für den Mittelstand.

Welche HubSpot Alternativen gibt es? Für Unternehmen mit 10 bis 500 Nutzern im DACH-Mittelstand kommen vier Gruppen von CRM-Software (Customer Relationship Management) in Frage: Systeme mit eingebautem Marketing wie Zoho CRM, EngageBay oder Bitrix24, schlanke Vertriebs-CRM wie Pipedrive und CentralStationCRM, europäische Systeme wie SuperOffice, Quentn und TecArt sowie Suiten wie Odoo oder der Schritt zu Salesforce. Die Seite zeigt, was HubSpot laut Preisseite, Produktkatalog und Customer Terms kostet, und ordnet zehn Alternativen nach Marketing, Hosting, Import und Preis laut Hersteller ein, Stand 08.10.2026. Sie richtet sich an Geschäftsführung, Vertriebs-, Marketing- und IT-Leitung, die HubSpot ersetzen oder gar nicht erst einführen wollen. Die Seite ist keine Rangliste. Eine dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen liefert das CRM-Matching in rund 6 Minuten, kostenlos und ohne Registrierung.

HubSpot Preise und EditionenMarketingkontakte und Credits10 Alternativen im VergleichHosting in Deutschland und EUExport aus HubSpotKostenvergleich 10, 40, 150 Nutzer
90 €
je Lizenz und Monat kostet HubSpot Professional laut deutscher Preisseite bei jährlicher Abrechnung, Enterprise 175 €, Stand 08.10.2026
2.930 €
einmalige Onboarding-Gebühr für Marketing Hub Professional laut HubSpot-Produktkatalog, ab Professional Pflicht
71 % und 8 %
71 % der Unternehmen nutzen Cloud-Anbieter aus den USA, bevorzugen würden sie nur 8 % laut Bitkom Cloud Report 2026
30 Tage
nach Vertragsende gibt HubSpot Zugang zu Kundendaten nur auf schriftliche Anfrage und nur für Marketing Hub Professional und Enterprise
Ausgangslage

HubSpot ersetzen:
erst die Nutzung messen, dann vergleichen.

Ob sich eine HubSpot Alternative lohnt, zeigt der Abgleich zwischen dem, was Sie bezahlen, und dem, was Ihre Teams tatsächlich nutzen. Laut Bitkom Cloud Report 2026 sind die Betriebskosten für Cloud-Lösungen 2025 bei 64 % der cloudnutzenden Unternehmen gestiegen, 54 % erwarten für 2026 weitere Steigerungen. Wer HubSpot ersetzen will, sollte deshalb Lizenzen, Marketingkontakte, Credits und den Verlängerungstermin kennen, bevor die erste Demo läuft. Welcher Systemtyp zu welcher Unternehmensgröße passt, beschreibt CRM für den Mittelstand und KMU.

Wechsel aus Ärger

  • Die Rechnung steigt nach dem Überschreiten der Kontaktstufe, die Ursache bleibt unklar
  • Die Alternative wird nach dem Einstiegspreis gewählt, nicht nach den genutzten Funktionen
  • Fehlende Formulare, Workflows und E-Mail-Vorlagen fallen erst nach dem Umzug auf
  • Der Verlängerungstermin verstreicht, das Abonnement läuft ein weiteres Jahr

Wechsel mit Zahlen

  • Lizenzen, Marketingkontakte und Credit-Verbrauch der letzten zwölf Monate liegen vor
  • Jede Alternative wird gegen dieselben Demo-Szenarien aus Vertrieb und Marketing geprüft
  • Exportumfang und Neuaufbau von Automatisierungen sind vor der Kündigung bekannt
  • Lizenz, Wechselkosten und Vertragstermin stehen in einer Dreijahresrechnung

Quelle: Bitkom Cloud Report 2026, Betriebskosten S. 16, Basis 517 Cloud-Nutzer (19 % stark, 45 % leicht gestiegen; 14 % erwarten stark, 40 % leicht steigende Kosten). Abruf am 08.10.2026.

HubSpot Preise

HubSpot Editionen und Preise:
Free, Starter, Professional, Enterprise.

HubSpot rechnet auf der deutschen Preisseite je Lizenz und Monat ab, angezeigt bei jährlicher Abrechnung: 0 € für Free, 7 € für Starter als befristeten Aktionspreis, 90 € für Professional und 175 € für Enterprise, Stand 08.10.2026. Die Preisseite bündelt Vertrieb, Marketing und Service in einer Plattform; der Produkt- und Dienstleistungskatalog nennt daneben Preise für einzelne Hubs, Marketingkontakte und Onboarding.

01 · Free

Free: 0 € für bis zu 2 Nutzer

Die kostenlose Version umfasst laut Preisseite Kontakt-, Firmen- und Deal-Verwaltung, Aktivitätsverfolgung, den Breeze-Assistenten und die Zuweisung eingehender Tickets. Für mehr als 2 Nutzer ist ein Upgrade nötig, HubSpot Credits sind nicht enthalten.

02 · Starter

Starter: 7 € je Lizenz, befristet

Starter steht derzeit mit 7 € je Lizenz und Monat und dem Hinweis zeitlich begrenzt, 65 % Rabatt auf der Preisseite, den regulären Preis nennt sie nicht. Der Produktkatalog führt Smart CRM, Marketing Hub und Sales Hub Starter jeweils ab 20 € je Lizenz und Monat. Starter ist auf 10 Nutzer begrenzt und enthält 5.000 Credits im Monat.

03 · Professional

Professional: 90 € je Lizenz

Professional kostet laut Preisseite 90 € je Lizenz und Monat, jede weitere Lizenz ebenfalls 90 €, und enthält 10.000 Credits im Monat. Dazu kommen erweiterte Automatisierungen, Social-Media-Verwaltung, KI-gestützte Angebote und ein Helpdesk. Für Professional ist der Kauf eines Onboardings Pflicht.

04 · Enterprise

Enterprise: 175 € je Lizenz

Enterprise kostet 175 € je Lizenz und Monat mit 15.000 Credits. Erst hier nennt die Preisseite Sandbox-Testumgebung, Teamstrukturen über mehrere Ebenen, Datenzugriffssteuerung und Genehmigungen für Marketing-E-Mails. Benutzerdefinierte Objekte gibt es laut Wissensdatenbank (Stand 07.10.2026) nur in Enterprise-Editionen.

05 · Einzelne Hubs

Marketing Hub einzeln: ab 880 € im Monat

Der Produktkatalog nennt Marketing Hub Professional ab 880 € im Monat mit 3 Basislizenzen und 2.000 Marketingkontakten, jede weitere Basislizenz kostet 49 €. Enterprise beginnt bei 3.300 € im Monat mit 5 Basislizenzen und 10.000 Marketingkontakten bei jährlicher Abrechnung.

06 · Onboarding

Onboarding: einmalig 1.470 bis 6.830 €

Für Professional und Enterprise ist das Onboarding Pflicht. Der Produktkatalog nennt 1.470 € für Sales Hub Professional, 3.420 € für Sales Hub Enterprise, 2.930 € für Marketing Hub Professional und 6.830 € für Marketing Hub Enterprise. Den Betrag für das Plattform-Onboarding nennt er nicht; fragen Sie ihn im Angebot ab.

Quellen (Abruf 08.10.2026): HubSpot Preisseite, HubSpot-Katalog, HubSpot Product Specific Terms (Stand 16.09.2026), HubSpot Custom Objects. Preise netto. Credits laut Preisseite; der Katalog nennt für einzelne Hubs 500, 3.000 und 5.000 Credits.

Wechselgründe

Sechs belegte Gründe,
warum Unternehmen HubSpot ersetzen.

Die häufigsten prüfbaren Gründe für eine HubSpot Alternative sind Sprünge zwischen Editionen, die Staffel der Marketingkontakte, verfallende Credits, die Vertragsbindung, das Hosting und ungenutzte Plattformbreite. Ob er bei Ihnen greift, zeigen erst Ihre eigenen Nutzungsdaten; die Preismodelle im Detail erklärt CRM Kosten: Preise, Lizenzen und Gesamtkosten.

01 · Editionssprung

Funktionen stecken in der nächsten Edition

Benutzerdefinierte Objekte, Sandbox und mehrstufige Teamstrukturen nennt HubSpot erst für Enterprise. Braucht ein Team eine dieser Funktionen, steigt der Preis laut Preisseite von 90 auf 175 € je Lizenz und Monat. Laut Produktkatalog richten sich die Preise der Basislizenzen nach der höchsten gekauften Stufe.

02 · Kontaktstaffel

Marketingkontakte erhöhen die Rechnung sofort

Im Marketing Hub zählen nur Marketingkontakte zum Preis. Wer die Kontaktstufe überschreitet, zahlt laut Produktkatalog sofort mehr, herabstufen lässt sich die Stufe erst zum Verlängerungsdatum. In Professional kostet jedes weitere Paket von 5.000 Marketingkontakten je nach Stufe 145 bis 250 € im Monat.

03 · Credits

Credits verfallen jeden Monat

HubSpot Credits steuern KI-Agenten und Automatisierungen. Nicht genutzte Credits verfallen laut Product Specific Terms monatlich; ist das Limit erreicht, pausieren Funktionen oder es fallen laut Katalog Pay-as-you-go-Kosten von 0,010 € je Einheit an.

04 · Vertragsbindung

Kein Downgrade während der Laufzeit

Die Customer Terms (Stand 16.09.2026) erlauben kein Downgrade während der laufenden Vertragszeit (Abschnitt 2.5) und verlängern Abonnements automatisch um die bisherige Laufzeit, höchstens ein Jahr (4.1). Zur Verlängerung darf HubSpot den Preis bis zum dann gültigen Listenpreis anheben, mit mindestens 30 Tagen Vorankündigung (3.2).

05 · Hosting

Datenstandort und US-Anbieter

HubSpot betreibt seine Infrastruktur laut Sicherheitsseite bei AWS in der Region US East, neue Kunden können seit dem 19.07.2021 das EU-Rechenzentrum in Frankfurt wählen. Übermittlungen in die USA stützt HubSpot laut DPA auf das Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln. Laut Bitkom Cloud Report 2026 ist der Standort der Rechenzentren für 57 % der Unternehmen ein Muss-Kriterium.

06 · Plattformbreite

Bezahlt, aber nicht genutzt

Professional und Enterprise bündeln auf der Preisseite Marketing, Vertrieb, Service und KI-Agenten, dazu kommt das Pflicht-Onboarding. Arbeitet ein Team überwiegend mit Kontakten, Deals und E-Mail, zahlt es für Funktionen mit, die es nicht nutzt; das ist eine Frage der Passung, kein Mangel.

Quellen (Abruf 08.10.2026): HubSpot Preisseite, HubSpot-Katalog, HubSpot Marketingkontakte (Stand 14.09.2026), HubSpot Product Specific Terms, HubSpot Customer Terms (Stand 16.09.2026), HubSpot Security, HubSpot DPA (Stand 16.09.2026), Bitkom Cloud Report 2026, S. 19, Basis 598.

Marketing oder CRM

Marketing Hub oder CRM-Kern:
welchen Teil Sie wirklich ersetzen.

Bevor Sie Alternativen vergleichen, klären Sie, ob Sie das CRM, das Marketing oder beides ersetzen wollen. Der Produktkatalog trennt Smart CRM ab 20 € je Lizenz, Sales Hub und Marketing Hub; im Marketing Hub begrenzt die Kontaktstufe auch den Versand, in Professional auf das 10-Fache der Marketingkontakte im Monat. Wie Kampagnen, Lead-Pflege und Einwilligungen mit dem CRM zusammenspielen, erklärt Marketing Automation im CRM.

01 · CRM-Kern

Was zum CRM-Kern gehört

Kontakte, Firmen, Deals, Aktivitäten, Aufgaben, Pipeline und Berichte bilden den Kern, den jede Alternative abdecken muss. In HubSpot entspricht das Smart CRM und Sales Hub. Wer nur diesen Teil nutzt, kann aus vielen Systemen wählen.

02 · Marketing

Was der Marketing Hub zusätzlich leistet

Formulare, Massen-E-Mails, Segmente, Landingpages, Workflows, Anzeigen-Management und Attribution. Für Starter nennt der Katalog bei Formular- und E-Mail-Automatisierung bis zu 10 automatisierte Aktionen, ab Professional unbegrenzte Aktionen mit Omnichannel-Automatisierung.

03 · Weg A

Nur das CRM ersetzen

Der Vertrieb wechselt in ein anderes CRM, das Marketing bleibt vorerst in HubSpot. Das senkt die Lizenzen für Vertriebsnutzer, verlangt aber eine Synchronisation von Kontakten, Lead-Status und Einwilligungen zwischen zwei Systemen.

04 · Weg B

Nur das Marketing ersetzen

Das CRM bleibt, Kampagnen wandern in ein spezialisiertes Werkzeug wie Quentn, Spotler oder das französische Webmecanik. Spotler nennt für Mail+ Automation 339 € im Monat bei Jahreslizenz. Entscheidend ist, dass Öffnungen, Klicks und Abmeldungen zuverlässig ins CRM zurückfließen.

05 · Weg C

HubSpot vollständig ersetzen

Ein System mit Vertrieb und Marketing wie Zoho CRM, EngageBay, Bitrix24, SuperOffice oder Odoo ersetzt HubSpot ganz. Dann ziehen auch Formulare, Tracking-Code, Vorlagen und Workflows um. Der Aufwand ist am höchsten; ob er sich rechnet, zeigt der Kostenvergleich weiter unten.

Quellen (Abruf 08.10.2026): HubSpot-Katalog (Smart CRM, Versandobergrenzen, Automatisierung), Spotler Preise B2B (Jahreslizenzen, netto), Katalogprofile von Find-Your-CRM zu Quentn, Spotler und Webmecanik.

HubSpot Alternativen

Sechs HubSpot Alternativen
nach Einsatzzweck eingeordnet.

HubSpot Alternativen unterscheiden sich vor allem darin, ob sie Marketing mitbringen, wo sie hosten und wie sie abrechnen. Die Reihenfolge ist keine Rangliste, drei weitere Systeme folgen in den Profilen.

01 · Suite mit Marketing

Zoho CRM

Zoho CRM kostet laut den Euro-Preisdaten der Preisseite 14, 23, 40 oder 52 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (Standard bis Ultimate), monatlich 20 bis 65 €; Free gilt für bis zu 3 Nutzer. Zoho nennt EU-Rechenzentren in Amsterdam und Dublin. HubSpot-Daten übernimmt der Migrationsassistent per API-Transfer.

02 · Vertriebs-CRM

Pipedrive

Pipedrive kostet laut Preisseite 14, 39, 59 oder 79 US-Dollar je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, neue Konten von Kunden aus der EU hostet Pipedrive laut Hilfe (Stand 03.09.2026) vorrangig in der EU, Regionen sind unter anderem Frankfurt und Dublin. Für den Umzug nennt Pipedrive den Partner Import2 mit HubSpot als Quelle.

03 · Paketpreis

Bitrix24

Bitrix24 rechnet je Konto statt je Nutzer: Professional kostet 199 € im Monat für 100 Nutzer bei jährlicher Zahlung und enthält laut Preisseite E-Mail-Marketing und Anzeigenautomatisierung. Für mehr als 100 Nutzer braucht es Enterprise, ab 399 € im Monat für 250 Nutzer.

04 · Kleine Teams

CentralStationCRM

CentralStationCRM rechnet in Paketen ab: Team 24 € für 3 Nutzer, Small Office 75 € für 10, Business 149 € für 20 und Enterprise 289 € für 40 Nutzer im Monat, netto. Kundendaten und Anhänge liegen laut Preisseite in Deutschland, die Kosten enden am Tag nach der Kündigung. E-Mail-Marketing nennt die Preisseite nicht, dafür braucht es ein Zusatzwerkzeug.

05 · Suite mit ERP

Odoo

Odoo enthält im Tarif Standard alle Apps, darunter CRM, E-Mail-Marketing und Marketing-Automatisierung, für 24,90 US-Dollar je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung im ersten Jahr, danach 31,10 US-Dollar, bei monatlicher Zahlung regulär 38,90 US-Dollar. Externe API, Odoo.sh und Eigenbetrieb gibt es laut Preisseite im Tarif Custom.

06 · Schritt nach oben

Salesforce

Salesforce kommt in Frage, wenn HubSpot Enterprise beim Datenmodell oder bei Prozessen an Grenzen stößt. Die Starter Suite kostet 25 € je Nutzer und Monat und enthält laut Preisseite dynamisches E-Mail-Marketing, die Pro Suite 100 € bei jährlicher Abrechnung. Den direkten Vergleich zeigt Salesforce vs. HubSpot.

Preise ohne Umsatzsteuer, soweit der Hersteller dies ausweist (Zoho, Pipedrive, Bitrix24, CentralStationCRM), Quellen (Abruf 08.10.2026): Zoho CRM Preise (Euro-Werte aus den Preisdaten der Seite), Zoho Compliance, Zoho Datenmigration, Pipedrive Preise, Pipedrive Datensicherheit, Pipedrive Import2, Bitrix24 Preise, CentralStationCRM Preise, Odoo Preise, Odoo Cloud SLA, Salesforce Preise, Salesforce Hyperforce EU. Pipedrive und Odoo zeigen Preise in US-Dollar.

Drei Profile

Drei weitere Alternativen
mit Marketing im Kern.

Wer HubSpot vor allem für Marketing nutzt, prüft Systeme mit eigener Marketing-Automatisierung. Die drei Profile zeigen drei Abrechnungslogiken: je Nutzer, je Kontaktstufe und je Benutzer mit europäischer Datenresidenz. Die Auswahl ist kuratiert, nicht bezahlt und keine Rangliste.

01 · All-in-One je Nutzer

EngageBay

EngageBay Inc., Marketing, Vertrieb und Service

EngageBay positioniert sich laut Katalogprofil als erschwingliche Alternative zu Premium-CRM-Lösungen und vereint Marketing, Vertrieb und Support für kleine und mittlere Unternehmen. Die Preisseite nennt Free für Teams bis 15 Mitglieder mit 250 Kontakten, Basic für 13,79 US-Dollar, Growth für 59,79 und Pro für 110,39 US-Dollar je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. Übermittlungen in die USA stützt EngageBay laut DSGVO-Seite auf das Data Privacy Framework.

  • Basic 500, Growth 5.000, Pro 10.000 Kontakte

ab 13,79 $/Nutzer/Mo, jährlich

02 · Abrechnung nach Kontakten

Quentn

Quentn.com GmbH, Marketing-Automatisierung mit Pipelines

Quentn verbindet laut Katalogprofil Marketing-Automatisierung mit Verkaufs-Pipelines, Lead-Management und Landingpages. Abgerechnet wird nach Kontakten, nicht nach Nutzern: Lite 31,20 € für 1.000, Pro 95,20 € für 10.000 und Business ab 159,20 € für 15.000 Kontakte im Monat bei jährlicher Zahlung, netto. Alle Accounts sind laut Preisseite jederzeit online kündbar.

  • Angebot nur für Unternehmer nach § 14 BGB

ab 31,20 €/Monat, jährlich

03 · Europäische Datenresidenz

SuperOffice CRM

SuperOffice, Vertrieb, Marketing und Service

SuperOffice speichert Kundendaten laut Preisseite in allen Tarifen in Europa. Starter für bis zu 5 Benutzer kostet 45 € und enthält E-Mail-Kampagnen, Growth 95 € und Plus 130 € je Benutzer und Monat bei jährlicher Zahlung; Plus nennt automatisierte Workflows für die Customer Journey. Alle Nutzer eines Kontos arbeiten im selben Tarif.

  • Import aus Excel, Gmail und ERP laut Dokumentation

ab 45 €/Benutzer/Mo, jährlich

Quellen (Abruf 08.10.2026): Katalogprofile von Find-Your-CRM, EngageBay Preise, EngageBay DSGVO-Seite, Quentn Preise, SuperOffice Preise, SuperOffice Import. EngageBay zeigt Preise in US-Dollar.

Systemvergleich

Zehn HubSpot Alternativen
nach Marketing, Hosting und Import.

Die Tabelle ordnet zehn Alternativen nach Marketing-Funktionen, Hosting, Import aus HubSpot und Zielgröße laut Katalog von Find-Your-CRM. Ein Haken steht nur bei Beleg auf der Herstellerseite, in der Dokumentation oder im Katalogprofil, ein Teilhaken (≈) markiert Punkte für die Demo. Weitere Kandidaten aus über 150 CRM-Systemen zeigt der CRM-Katalog, den Überblick über Alternativen zu Salesforce, HubSpot und Dynamics gibt CRM Alternativen.

AnbieterSegmentPreis abMarketing laut HerstellerHosting laut HerstellerImport aus HubSpotZielgröße laut KatalogProfil
Zoho CRMCRM in der Zoho-Suite, Cloud-DienstKMUab 14 €/Nutzer/Mo, jährlich✓ Massen-E-Mail ab Standard, Zoho Campaigns ergänzend✓ EU-Rechenzentren in Amsterdam und Dublin✓ Migrationsassistent mit API-Transfer aus HubSpotkleine bis Enterprise-UnternehmenZum Profil →
PipedriveVertriebs-CRM, Cloud-DienstKMUab 14 $/Nutzer/Mo, jährlich≈ Campaigns als Add-on ab 13,33 $✓ AWS u. a. Frankfurt und Dublin, neue EU-Konten vorrangig in der EU✓ Import2 mit HubSpot als Quelle, kostenlos bis 1.000.000 Datensätzekleine bis Enterprise-UnternehmenZum Profil →
EngageBayAll-in-One für KMU, Cloud-DienstKMUab 13,79 $/Nutzer/Mo, jährlich✓ E-Mail-Marketing ab Free, Marketing-Automatisierung ab Growth≈ Übermittlung in die USA über DPF, Speicherort in der Demo klären≈ Importweg in der Demo prüfenkleine und mittlere UnternehmenZum Profil →
QuentnMarketing-Automatisierung mit PipelinesKMUab 31,20 €/Monat je Konto, jährlich✓ E-Mail-Marketing, Landingpages, Automatisierung≈ Standort auf der Preisseite nicht genannt, Corporate mit eigener Serveroption≈ Importweg in der Demo prüfenmittlere und Enterprise-UnternehmenZum Profil →
Bitrix24Zusammenarbeit und CRM, PaketpreisKMUab 49 €/Monat für 5 Nutzer, jährlich✓ E-Mail-Marketing ab Professional (199 € für 100 Nutzer)≈ Cloud-Standort nicht genannt, On-Premise-Edition verfügbar≈ Importweg in der Demo prüfenkleine bis Enterprise-UnternehmenZum Profil →
SuperOffice CRMCRM-Suite aus EuropaMittelstandab 45 €/Benutzer/Mo, jährlich✓ E-Mail-Kampagnen ab Starter, Customer-Journey-Workflows ab Plus✓ Datenspeicherung in Europa in allen Tarifen≈ Import aus Excel, Gmail und ERP, Weg aus HubSpot in der Demo prüfenkleine bis Enterprise-UnternehmenZum Profil →
CentralStationCRMKontakt- und Vertriebs-CRM, PaketpreisKMU0 € bis 3 Nutzer, Team 24 €/Monat– auf der Preisseite nicht genannt✓ Kundendaten und Anhänge in Deutschland≈ Importweg in der Demo prüfenkleine und mittlere UnternehmenZum Profil →
OdooSuite mit CRM und ERP, Open SourceKMUab 24,90 $/Nutzer/Mo, 1. Jahr jährlich✓ E-Mail-Marketing und Marketing-Automatisierung als Apps im Standard-Tarif✓ Region Europa wählbar, Eigenbetrieb mit Custom≈ Import per CSV oder XLSX laut Dokumentationkleine bis Enterprise-UnternehmenZum Profil →
TecArtCRM und Business-Software aus DeutschlandMittelstandab 19 €/Nutzer/Mo, jährlich, mind. 5≈ Serienbrief- und E-Mail-Funktion mit Double Opt-in, Umfang je Edition in der Demo prüfen✓ Made, Hosted und Supported in Germany laut Katalogprofil, On-Premises oder Cloud≈ Importweg in der Demo prüfenmittlere bis Enterprise-UnternehmenZum Profil →
SalesforceCRM-Plattform, Starter SuiteEnterpriseab 25 €/Nutzer/Mo (Starter Suite)✓ dynamisches E-Mail-Marketing ab Starter Suite✓ Hyperforce mit Region Deutschland, EU Operating Zone kostenpflichtig≈ Importweg in der Demo prüfenkleine bis Enterprise-UnternehmenZum Profil →

Preise laut Preisseiten der Hersteller, abgerufen am 08.10.2026, in der dort gezeigten Währung; ohne Umsatzsteuer, soweit der Hersteller dies ausweist, bei EngageBay, SuperOffice, Odoo und Salesforce nennt die Preisseite keinen Steuerhinweis. Zoho: Euro-Werte aus den Preisdaten der Preisseite. Weitere Quellen: Zoho Compliance, Zoho Datenmigration, Pipedrive Datensicherheit, Pipedrive Import2, EngageBay DSGVO-Seite, SuperOffice Import, Odoo Cloud SLA, Odoo Import, Salesforce Hyperforce EU. TecArt: Betriebsmodelle laut Preisseite, Hosting laut Katalogprofil.

Export aus HubSpot

Daten aus HubSpot exportieren:
was mitgeht und was neu entsteht.

Datensätze exportieren Sie aus HubSpot als CSV, XLS oder XLSX, Automatisierungen und Postfach-Verläufe dagegen nicht als importfähige Datei. Laut Wissensdatenbank (Stand 25.09.2026) gibt es Workflows nur als Tabellenliste oder PNG-Bild, Chat-Verläufe nur über die Conversations API. Testen Sie den vollständigen Export deshalb vor der Kündigung; wie Sie Daten vor dem Laden bereinigen, beschreibt CRM Datenmigration und Datenqualität.

Datensätze

Kontakte, Firmen, Deals, Tickets

Exportierbar sind laut Wissensdatenbank (Stand 02.04.2026) unter anderem Kontakte, Firmen, Deals, Tickets, Anrufe und benutzerdefinierte Objekte, wahlweise mit allen Eigenschaften. Je Zuordnungsspalte enthält der Export standardmäßig bis zu 1.000 verknüpfte IDs, alle Zuordnungen nur im CSV-Format. Download-Links gelten 30 Tage.

Aktivitäten

Anrufe, Meetings und Chats

Vertriebsaktivitäten wie Anrufe, Chats und Meetings holen Sie laut HubSpot über einen benutzerdefinierten Bericht oder die Engagements API. Aktivitäten brauchen damit einen eigenen Exportweg und ein eigenes Mapping auf die Objekte im Zielsystem.

Marketing

Formulare, Segmente, E-Mail-Daten

Formulareinsendungen, Segmente, Kampagnendaten und Leistungsdaten von Marketing-E-Mails lassen sich exportieren, Seiten und Blogbeiträge als HTML-Dateien. Formulare, Vorlagen und Landingpages selbst bauen Sie im Zielsystem neu. Nach der Deaktivierung des Accounts verlieren Formulare laut HubSpot ihre bezahlten Funktionen und ältere CTAs funktionieren nicht mehr; eingebettete Formulare sollten Sie deshalb vorher ersetzen.

Automatisierung

Workflows dokumentieren und neu bauen

Workflows exportiert HubSpot als Tabellenliste oder als einzelnes PNG-Bild, ohne Leistungsdaten und Verlauf. Dokumentieren Sie jeden aktiven Workflow mit Auslöser, Bedingungen und Aktionen, bevor Sie ihn im Zielsystem nachbauen. Vollständige Aktionsprotokolle bewahrt HubSpot laut Wissensdatenbank 180 Tage auf.

Nach Vertragsende

Fristen für den Datenzugang

Laut Product Specific Terms (Stand 16.09.2026) gibt es für Smart CRM, kostenlose Dienste und die übrigen Hubs nach Vertragsende keinen Zugriff mehr auf Kundendaten. Für Marketing Hub Professional und Enterprise können Sie innerhalb von 30 Tagen schriftlich Zugang anfordern, gegebenenfalls gegen eine Reaktivierungsgebühr.

Zielsystem

Importwege der Alternativen

Zoho CRM übernimmt HubSpot-Daten per API-Transfer, CSV-Dateien bis 5 GB je Datei. Pipedrive nennt Import2 mit HubSpot als Quelle, Odoo importiert CSV und XLSX, Importe sind dort nicht umkehrbar. Bei allen anderen testen Sie den Importweg in der Demo.

Quellen (Abruf 08.10.2026): HubSpot Export von Datensätzen (Stand 02.04.2026), HubSpot Export von Inhalten und Daten (Stand 25.09.2026), HubSpot Product Specific Terms, Abschnitte 1.3 und 3.3.3, Zoho Datenmigration, Pipedrive Import2, Odoo Import und Export. Das gesamte Vorgehen beschreibt CRM migrieren.

Recht beim Wechsel

Einwilligungen, AVV, Data Act:
was beim Wechsel rechtlich zählt.

Beim Wechsel von HubSpot ziehen Kontaktdaten, Einwilligungsnachweise und Vertragsbeziehungen in ein neues System um, und dafür gelten DSGVO, UWG und seit dem 12.09.2025 die Wechselregeln des Data Act. Rechtsstand 08.10.2026, keine Rechtsberatung. Vertiefung: CRM und DSGVO: Rechtsgrundlagen, AVV und Hosting.

01 · Art. 7 DSGVO

Einwilligungsnachweise mitnehmen

Beruht eine Verarbeitung auf einer Einwilligung, muss der Verantwortliche sie nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO nachweisen können. Übernehmen Sie je Kontakt Zeitpunkt, Quelle und Wortlaut der Einwilligung sowie Abmeldungen und Widersprüche, nicht nur ein Ja-Nein-Feld.

02 · § 7 UWG

Werbe-E-Mails im neuen System

Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung ist nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG eine unzumutbare Belästigung. Die Ausnahme für Bestandskunden nach § 7 Abs. 3 UWG setzt unter anderem voraus, dass der Kunde nicht widersprochen hat und bei jeder Verwendung auf sein Widerspruchsrecht hingewiesen wird. Sperrlisten müssen deshalb vor der ersten Kampagne im Zielsystem aktiv sein.

03 · Art. 28 DSGVO

Neuer AVV vor dem ersten Import

Das neue CRM verarbeitet personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, dafür ist vor dem ersten Datenimport ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO nötig. Nach Art. 28 Abs. 3 lit. g muss der Vertrag vorsehen, dass der Auftragsverarbeiter die Daten nach Ende der Leistung nach Wahl des Verantwortlichen löscht oder zurückgibt. HubSpot sagt im DPA (Abschnitt 3.6) Löschung oder Rückgabe nach den Product Specific Terms zu.

04 · Drittland

Übermittlung in die USA prüfen

Übermittlungen in die USA sind auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses (EU) 2023/1795 zulässig, wenn der Empfänger nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist. HubSpot und EngageBay nennen eine solche Zertifizierung, HubSpot zusätzlich Standardvertragsklauseln nach Beschluss (EU) 2021/914. Prüfen Sie auch bei Hosting in Deutschland oder der EU die Liste der Unterauftragnehmer.

05 · Data Act

Wechselrechte bei Cloud-Diensten

Seit dem 12.09.2025 gelten die Wechselregeln in Kapitel VI der Verordnung (EU) 2023/2854 auch für SaaS und für bestehende Verträge. Die Ankündigungsfrist beträgt höchstens zwei Monate, der Übergang höchstens 30 Kalendertage, danach bleiben die Daten mindestens 30 Kalendertage abrufbar. Ab dem 12.01.2027 dürfen Anbieter keine Wechselentgelte mehr verlangen (Art. 29).

06 · Vertrag

Automatische Verlängerung abschalten

Laut Customer Terms (4.1 und 4.2) können Sie ein HubSpot-Abonnement nicht vor dem Ende der laufenden Vertragszeit kündigen; wer nicht verlängern will, schaltet die automatische Verlängerung vorher im Bereich Konto und Abrechnung ab. Maßgeblich bleiben Ihr Bestellformular und abweichende Vereinbarungen.

Quellen (Rechtsstand und Abruf 08.10.2026): Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 7 und 28, § 7 UWG, Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795, Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act), Art. 25 und 29, Bundesnetzagentur zum Anbieterwechsel, HubSpot DPA, HubSpot Customer Terms, EngageBay DSGVO-Seite. Keine Rechtsberatung.

Kostenvergleich

Was HubSpot und Alternativen kosten:
Rechenbeispiel für 10, 40 und 150 Nutzer.

Rechenbeispiel von Find-Your-CRM, kein Angebot: Lizenzkosten über 36 Monate zu Listenpreisen ohne Umsatzsteuer, Stand 08.10.2026. Für 10 Nutzer kostet HubSpot Professional in drei Jahren 32.400 € Lizenz plus Pflicht-Onboarding, Zoho CRM Professional 8.280 €, SuperOffice Growth 34.200 €. Die Systeme sind nicht funktionsgleich; alle Kostenarten erklärt CRM Kosten.

System und EditionRechenweg10 Nutzer40 Nutzer150 Nutzer
HubSpot ProfessionalPlattform, 90 € je Lizenz und MonatNutzer × 90 € × 36 + 2.930 € Onboarding35.330 €132.530 €488.930 €
HubSpot EnterprisePlattform, 175 € je Lizenz und MonatNutzer × 175 € × 36 + 6.830 € Onboarding69.830 €258.830 €951.830 €
Zoho CRM Professional23 € je Nutzer, jährlichNutzer × 23 € × 368.280 €33.120 €124.200 €
SuperOffice Growth95 € je Benutzer, jährlichNutzer × 95 € × 3634.200 €136.800 €513.000 €
Bitrix24Professional bis 100 Nutzer, Enterprise bis 250199 € bzw. 399 € im Monat × 367.164 €7.164 €14.364 €
CentralStationCRMPakete Small Office und Enterprise75 € bzw. 289 € im Monat × 362.700 €10.404 €– über 40 Nutzer kein Paket
Wechselkosten einmaligErfahrungswerte von Find-Your-CRMMigration netto, ohne Lizenzen0 bis 8.000 €8.000 bis 30.000 €30.000 bis 100.000 €

Rechenbeispiel von Find-Your-CRM, Listenpreise ohne Umsatzsteuer (bei SuperOffice ohne Steuerhinweis auf der Preisseite), Stand 08.10.2026. Rechenweg siehe Spalte, etwa 40 × 90 × 36 = 129.600 € plus 2.930 € = 132.530 €. Annahmen: Den Betrag des Plattform-Onboardings nennt HubSpot nicht, angesetzt sind die Katalogwerte für Marketing Hub Professional und Enterprise; Starter (7 € befristet) nicht gerechnet, weil der reguläre Preis fehlt; keine zusätzlichen Credits oder Marketingkontakte; CentralStationCRM ohne E-Mail-Marketing. Wechselkosten: Klassen bis 20, 20 bis 50 und 50 bis 200 Nutzer aus CRM migrieren. Preise: HubSpot, HubSpot-Katalog, Zoho, SuperOffice, Bitrix24, CentralStationCRM.

Kontaktstaffel

Wenn HubSpot zu teuer wird:
die Staffel der Marketingkontakte.

Im Marketing wird HubSpot vor allem dann teurer, wenn die Zahl der Marketingkontakte wächst, nicht nur die Zahl der Nutzer. Marketing Hub Professional enthält laut Produktkatalog 2.000 Marketingkontakte, jedes weitere Paket von 5.000 kostet bis 22.000 Kontakte 250 € im Monat, danach sinkt der Paketpreis stufenweise. Zum Vergleich steht ein Anbieter, der je Konto nach Kontakten abrechnet.

MarketingkontakteRechenweg HubSpotHubSpot Marketing Hub ProfessionalHubSpot im JahrQuentn, jährliche Zahlung
2.000im Grundpreis enthalten880 € Grundpreis880 € im Monat10.560 €63,20 € im Monat (Basic bis 5.000)
10.0002 Pakete zu 5.000880 € + 2 × 250 €1.380 € im Monat16.560 €95,20 € im Monat (Pro bis 10.000)
25.0005 Pakete zu 5.000880 € + 4 × 250 € + 1 × 220 €2.100 € im Monat25.200 €230,40 € im Monat (Business 25.000)
50.00010 Pakete zu 5.000880 € + 4 × 250 € + 4 × 220 € + 2 × 195 €3.150 € im Monat37.800 €420,00 € im Monat (Business 50.000)

Rechenbeispiel von Find-Your-CRM, netto, Stand 08.10.2026, ohne Onboarding und ohne Lizenzen über die 3 enthaltenen Basislizenzen hinaus. Paketpreise je 5.000 Marketingkontakte laut Katalog: bis 22.000 je 250 €, bis 42.000 je 220 €, bis 62.000 je 195 € (gemischte Rate). Quentn rechnet je Konto, Funktionsumfang nicht gleich. Quellen: HubSpot-Katalog, HubSpot Marketingkontakte, Quentn Preise. Wie Sie Kontakte nach Nutzen bewerten, beschreibt Lead Scoring und Sales Pipeline.

Wechseln oder bleiben

Checkliste:
HubSpot ersetzen oder optimieren?

Ob Sie HubSpot ersetzen oder im bestehenden Vertrag optimieren, entscheiden acht Prüffragen, nicht der Listenpreis allein. Laut Bitkom Cloud Report 2026 nennen 37 % der Unternehmen eine einfache Wechselmöglichkeit als Muss-Kriterium bei der Wahl eines Cloud-Anbieters.

PrüffrageEher bleiben und optimierenEher wechseln
Marketing-NutzungMarketing Hub wird täglich genutzt, Workflows laufen produktivMarketing läuft kaum oder bereits in einem anderen Werkzeug
KontaktstufeListe stabil, Nicht-Marketingkontakte gepflegtListe wächst stark, jede Stufe treibt die Rechnung
EditionAlle Muss-Funktionen stecken in der gebuchten EditionEine einzelne Funktion erzwingt Enterprise
CreditsDie enthaltenen Credits reichenRegelmäßig Pay-as-you-go oder pausierte Funktionen
HostingEU-Rechenzentrum Frankfurt gewählt, AVV geprüftVorgabe Speicherort Deutschland oder europäischer Anbieter
VertragVerlängerung in über sechs Monaten, Downgrade zum Termin geplantVerlängerung in drei bis sechs Monaten, Preisanhebung angekündigt
IntegrationenViele produktive Integrationen aus dem App-MarketplaceWenige Schnittstellen, Standardobjekte genügen
WechselkostenLizenzersparnis kleiner als Migration und NeuaufbauErsparnis deckt die Wechselkosten im ersten oder zweiten Jahr

Quellen: Bitkom Cloud Report 2026, S. 19, Basis 598 Unternehmen; HubSpot Customer Terms, Abschnitte 2.5 und 3.2. Checkliste: Methodik von Find-Your-CRM, Abruf 08.10.2026. Anforderungen gewichten Sie mit dem CRM Lastenheft.

Vorgehen

Von HubSpot zur Alternative
in sieben Schritten.

Ein Wechsel von HubSpot gelingt, wenn Nutzung, Vertrag und Export vor der Auswahl geklärt sind. Den zeitlichen Rahmen setzt die automatische Verlängerung, die Sie laut Customer Terms vor dem Ende der laufenden Vertragszeit abschalten müssen.

01

Nutzung und Kosten erfassen

Erfassen Sie Lizenzen je Typ, Marketingkontakte, den Credit-Verbrauch der letzten zwölf Monate und die aktiven Workflows. Notieren Sie Verlängerungsdatum und angekündigte Preisänderungen aus dem Bereich Konto und Abrechnung.

02

Anforderungen festlegen

Trennen Sie CRM-Kern und Marketing und legen Sie je Bereich Muss-Kriterien fest, etwa Speicherort, Double Opt-in, Lead Scoring oder ERP-Anbindung. Vorlagen für Gewichtung und Bewertung liefert das CRM Lastenheft.

03

Shortlist bilden

Wählen Sie drei bis fünf Alternativen nach den Kriterien der Vergleichstabelle. Das CRM-Matching erstellt aus Ihrer Unternehmens-URL eine dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen in rund 6 Minuten, kostenlos und ohne Registrierung.

04

Export testen

Ziehen Sie einen Probeexport aller Objekte als CSV mit Record IDs und allen Zuordnungen, dazu Formulareinsendungen, Segmente und die Workflow-Liste. Prüfen Sie, ob Einwilligungen und Abmeldungen vollständig enthalten sind.

05

Demos mit echten Daten

Lassen Sie jede Alternative dieselben drei Szenarien zeigen: Lead aus einem Formular bis zum Deal, Kampagne an ein Segment mit Abmeldung, Bericht für die Vertriebsleitung. Vertrieb, Marketing und Service bewerten gemeinsam im CRM Selection Portal.

06

Vertrag und Kündigung

Schalten Sie die automatische Verlängerung bei HubSpot rechtzeitig ab und schließen Sie den AVV mit dem neuen Anbieter vor dem ersten Import. Nach Art. 25 Data Act stehen höchstens 30 Kalendertage Übergang und mindestens 30 Tage Datenabruf zur Verfügung. Cutover und Parallelbetrieb plant CRM migrieren.

07

Migration und Neuaufbau

Laden Sie Firmen, Kontakte, Deals und Aktivitäten in dieser Reihenfolge, bauen Sie Formulare, Vorlagen und Workflows neu und tauschen Sie den Tracking-Code auf der Website erst zum Go-live. Schulung und Akzeptanz planen Sie wie bei einer Neueinführung, siehe CRM einführen.

Quellen: HubSpot Customer Terms (Abschnitt 4.2), Bundesnetzagentur zum Anbieterwechsel, Methodik von Find-Your-CRM, Stand 08.10.2026. Begriffe wie AVV, Cutover oder Marketingkontakt erklärt das CRM Glossar.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Welche HubSpot Alternativen gibt es?

Für den Mittelstand kommen vier Gruppen in Frage: Systeme mit eingebautem Marketing wie Zoho CRM, EngageBay, Bitrix24, SuperOffice oder Odoo, reine Vertriebs-CRM wie Pipedrive oder CentralStationCRM, Marketing-Automatisierung wie Quentn und der Schritt zu Salesforce. Welche Gruppe passt, hängt davon ab, ob Sie das CRM, das Marketing oder beides ersetzen. Eine Rangliste gibt es bewusst nicht.

Gibt es eine kostenlose HubSpot Alternative?

Ja, mehrere Anbieter haben kostenlose Einstiegspläne: Zoho CRM Free für bis zu 3 Nutzer, CentralStationCRM Starter für 3 Nutzer und 200 Kontakte, EngageBay Free mit 250 Kontakten, Bitrix24 Free und Odoo mit einer einzelnen App für unbegrenzte Nutzer. HubSpot selbst bietet Free für bis zu 2 Nutzer. Prüfen Sie vor allem, ob Import und Export im kostenlosen Plan möglich sind.

Welche HubSpot Alternative speichert Daten in Deutschland?

Laut Hersteller speichern CentralStationCRM Kundendaten und Anhänge in Deutschland, TecArt nennt im Katalogprofil Made, Hosted und Supported in Germany. Datenspeicherung in Europa nennen SuperOffice für alle Tarife, Zoho mit Rechenzentren in Amsterdam und Dublin und Pipedrive unter anderem mit Frankfurt. Bei Quentn nennt die Preisseite keinen Speicherort, klären Sie ihn vor dem Vertrag.

Ist HubSpot zu teuer für den Mittelstand?

Das hängt weniger vom Preis je Lizenz ab als von Edition, Marketingkontakten, Credits und Onboarding. Professional kostet laut Preisseite 90 €, Enterprise 175 € je Lizenz und Monat, ab Professional kommt ein Pflicht-Onboarding hinzu, laut Produktkatalog 1.470 bis 6.830 € je Hub. Im Marketing Hub steigt der Preis mit jeder Kontaktstufe sofort.

Kann ich HubSpot jederzeit kündigen?

Nein, laut Customer Terms (Abschnitt 4.1) können Sie ein Abonnement nicht vor dem Ende der laufenden Vertragszeit kündigen. Sie verhindern die Verlängerung, indem Sie die automatische Verlängerung vor dem Laufzeitende im Bereich Konto und Abrechnung abschalten (4.2). Ein Downgrade ist erst zum nächsten Verlängerungsdatum möglich (2.5). Maßgeblich bleibt Ihr Bestellformular, diese Antwort ist keine Rechtsberatung.

Kann ich nur den Marketing Hub ersetzen und das CRM behalten?

Ja, wenn das neue Marketingwerkzeug Kontakte, Einwilligungen und Reaktionen zuverlässig mit HubSpot abgleicht. Sie sparen dann die Kontaktstufen des Marketing Hub, behalten aber die CRM-Lizenzen. Legen Sie fest, welches System bei Einwilligungen führt.

Was kostet der Wechsel von HubSpot zu einer Alternative?

Die einmaligen Wechselkosten liegen nach Erfahrungswerten von Find-Your-CRM bei 8.000 bis 30.000 € für 20 bis 50 Nutzer und bei 30.000 bis 100.000 € für 50 bis 200 Nutzer mit ERP-Anbindung, netto und ohne Lizenzen. Dem steht die Lizenzersparnis über drei Jahre gegenüber, siehe Rechenbeispiel. Ab dem 12.01.2027 dürfen Cloud-Anbieter keine Wechselentgelte mehr verlangen.

Wie lange dauert ein Wechsel von HubSpot?

Als Erfahrungswert nennt Find-Your-CRM 4 bis 8 Wochen Migration für 20 bis 50 Nutzer und 8 bis 16 Wochen für 50 bis 200 Nutzer mit ERP-Anbindung. Den Rahmen setzt oft der Vertrag: Ohne rechtzeitiges Abschalten der automatischen Verlängerung läuft HubSpot bis zu ein weiteres Jahr. Formulare, Vorlagen und Workflows bauen Sie zusätzlich neu auf.

Was passiert mit Einwilligungen und Abmeldungen beim Wechsel?

Sie müssen mit den Kontakten umziehen, denn Art. 7 Abs. 1 DSGVO verlangt den Nachweis der Einwilligung. Übernehmen Sie Zeitpunkt, Quelle und Wortlaut, außerdem Abmeldungen und Widersprüche als Sperrvermerk. Werbe-E-Mails ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung sind nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG eine unzumutbare Belästigung, abgesehen von der Bestandskundenausnahme in Abs. 3.

Welche Konkurrenten hat HubSpot?

Konkurrenten mit ähnlicher Plattformlogik aus Vertrieb, Marketing und Service sind unter anderem Salesforce, Zoho, SuperOffice und Odoo; im Vertriebs-CRM steht HubSpot zum Beispiel Pipedrive gegenüber. Ein CRM wie HubSpot mit eingebautem E-Mail-Marketing bieten auch EngageBay und Bitrix24 ab Professional. Marktanteile nennt diese Seite nicht, weil keine belastbare Primärquelle vorliegt.

Lohnt sich ein Downgrade statt eines Wechsels?

Das kann sich lohnen, wenn Sie Funktionen der höheren Edition nicht nutzen oder viele Kontakte unnötig als Marketingkontakte geführt werden. Ein Downgrade ist laut Customer Terms erst zum Verlängerungsdatum möglich; Kontakte lassen sich laut Produktkatalog jederzeit als Nicht-Marketingkontakte einstufen, wirksam zum nächsten Monat oder zur Verlängerung. Rechnen Sie Downgrade und Wechsel über drei Jahre gegeneinander.

Was ist der Unterschied zwischen Marketingkontakten und Nicht-Marketingkontakten?

Nur Marketingkontakte zählen bei HubSpot zur Kontaktstufe und bestimmen den Preis des Marketing Hub. Nicht-Marketingkontakte erhalten keine Marketing-E-Mails, bleiben aber im CRM und sind laut Produktkatalog bis zu 15 Millionen Kontakten insgesamt kostenlos. Eine Einstufung als Marketingkontakt wirkt sofort, die Rückstufung erst zum nächsten Monat oder zur Verlängerung.

Matching starten

Die passende HubSpot Alternative
für Ihr Unternehmen.

Geben Sie Ihre Unternehmens-URL ein: Das Anforderungsprofil entsteht automatisch, die dokumentierte Shortlist aus über 150 CRM-Systemen liegt in rund 6 Minuten vor, kostenlos und ohne Registrierung. Grundlage sind über 200.000 Referenzprojekte. Für die gemeinsame Bewertung der Alternativen mit Vertrieb, Marketing und Service nutzen Sie das Selection Portal.